Kurzer Prozess - Righteous Kill

  • Informationen zum Film
  • Kurzer Prozess - Righteous Kill

  • Originaltitel:
    Righteous Kill
    Genre:
    Krimi, Thriller, Mystery, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    27.03.2009
    Kinostart Deutschland:
    01.01.2009
    Kinostart USA:
    12.09.2008
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Ein Serienkiller macht New York City unsicher. Da es sich bei seinen Opfern aber ausschließlich um Verbrecher handelt, die bislang ungestraft davonkommen konnten, hegen die beiden ermittelnden Polizisten Turk (Robert De Niro) und Rooster (Al Pacino) sogar gewisse Sympathien für den Täter. Als die Spur sich verdichtet und in die eigenen Reihen zu führen scheint, müssen sich die langjährigen Partner fragen, ob es sich beim Richter und Henker in Personalunion nicht um einen ihrer Kollegen handeln könnte.

Userkritik zu Kurzer Prozess - Righteous Kill

Playzocker
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Bewertung: 5/10 Punkte

Es bleibt letztendlich nur zu rätseln, wie Millennium sowohl Robert DeNiro als auch Al Pacino für diesen Film an Bord holen konnten. Wenngleich es immer wieder nett ist, die beiden Schauspielgiganten in einem neuen Film zu sehen ist es fast erschreckend, wie leer und gehaltlos ihre Performances in diesem Film wirken. Auch die anderen bekannten Schauspieler – Brian Dennehy, John Leguizamo, etc. – kommen kaum zur Geltung. Die schauspielerischen Leistungen machen hier einen uninspirierten, gelegentlich sogar lustlosen Eindruck. Das könnte aber zumindest zum Teil auch am Budget des Films liegen, das sich durch einen deutlichen Videolook des Filmmaterials niederschlägt. Bei Pacino und DeNiro ist man einfach schickere, hochwertigere Optik gewohnt. Hinzu kommt, dass der Film mit der typischen Millennium-Kameraarbeit produziert wurde, sodass die Kamera oft auch in ruhigen Szenen schwenkt und in Bewegung bleibt. Dies wirkt zwar nur selten übertrieben und störend, macht aber trotzdem keinen wirklich guten Eindruck. Pacino hat bereits für den Film „88 Minutes“ mit Millennium zusammen gearbeitet, dort allerdings eine wesentlich bessere Figur gemacht.

Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Filmen ist, dass es „88 Minutes“ recht schnell gelungen ist, Spannung aufzubauen – etwas, woran „Kurzer Prozess“ komplett scheitert. Der Film ist zwar keinesfalls als langweilig zu bezeichnen und das Drehbuch ist auch nicht misslungen, trotzdem fehlt dem Film die Dichte, die den Zuschauer vor den Bildschirm fesselt. Der Film präsentiert sich zudem recht wendungsarm und wenig überraschend. Allerdings gibt es am Ende eine hervorragende Wendung, die alle Ereignisse des Films in ein neues Licht rückt. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass man während des Films das Ende schon erraten könnte (einige Szenen deuten es mehr als nur deutlich an), trotzdem ist der Twist am Ende wirklich gelungen.

Durchschnittlicher Thriller mit durchschnittlichen schauspielerischen Leistungen und durchschnittlicher Inszenierung – keinesfalls langweilig, aber auch keinesfalls fesselnd oder spannend.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:42

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ø Wertung: 6,2/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1