Andrea Staka (Das Fräulein)

Verfasst von am 19.03.2007 um 00:00

Anlässlich der Österreichpremiere ihres ersten Langfilms, "Das Fräulein", traf ich mich am 9. März mit Regisseurin Andrea Staka zum Interview.

Ein Filmreview zu diesem äußerst gelungenen Werk, das bei uns aller Voraussicht nach regulär im Mai/Juni zu sehen sein wird, könnt ihr hier nachlesen:

http://www.dvd-forum.at/14916/film_review_detail.htm




Und hier das Interview:

F: Vielleicht willst du dich und deine Arbeit als Regisseurin zu Anfang einfach selbst etwas vorstellen?
A: Also, was soll ich da über mich erzählen… meinst du biografisch auch?

F: Ja, natürlich!
A: Ich bin in der Schweiz geboren, meine Eltern stammen aber aus Bosnien und Kroatien - Sarajevo und Dubrovnik, zwei der schönsten Städte in Jugoslawien. Als Kind bin ich auch in der Schweiz in die Schule gegangen, habe aber immer meine Oma besucht. Wir waren eine kleine Familie und hatten sehr engen Kontakt zueinander. Nach dem Abitur wollte ich Fotografin werden und bin dann für ein Jahr nach London, wo ich Kurse für Film und Fotografie besucht habe und mich für Film entschieden. Fotografie war schon immer wichtig für mich als eine Art um Leben um mich zu beobachten und Gefühle auszudrücken. Die Frage, wie man kleine Momente im Leben oder Gefühlswelten in Bildern ausdrücken kann. In meiner Familie war zwar keiner Künstler, aber es war ein sehr liberales Elternhaus und auch etwas privilegiert, also meine Mutter ist Zahnärztin und mein Vater war Innenarchitekt, mein Stiefvater hat sehr viel mit Musik zu tun gehabt und Jazz gehört - also ich durfte machen was ich wollte, um mich zu verwirklichen. In der Zeit, in der ich in London war, hat auch der Krieg in Bosnien angefangen und ich denke, das hat für mich eine wichtige Rolle gespielt, weil in dieser Zeit natürlich Emotionen und Gefühle viel extremer wurden. Was passiert mit meiner Oma und meinen Kusinen? Wie kann so etwas überhaupt nur passieren? Also diese "Ohnmacht" gewissermaßen. In London habe ich meinen ersten Kurzfilm gedreht, der sich auch mit diesen Gefühlen beschäftigt...

F: Hotel Belgrad?
A: Nein, der wurde in Zürich gemacht, das war später. Der Film hieß "Looking for the Sun". Ich habe dann für die Akademie in Zürich einen Stoff geschrieben, in dem ich mich auch mit diesen Fragen auseinandersetzen durfte. "Hotel Belgrad" war dann mein Abschlussfilm in Zürich. Zu dieser Zeit kam in den Medien hauptsächlich Krieg vor, es kamen viele Männer, viele Soldaten, viele Gewehre, aber keine jungen Leute vor, also wie du und ich, oder keine Liebespaare - also es war sehr eindimensional. Ich habe mich entschieden, einen Film über zwei junge Leute zu machen und wo der Krieg sehr präsent ist, aber im Hintergrund steht - im Vordergrund ist die Liebesgeschichte. Danach bin ich nach New York gezogen, auch so ein Traum, den ich mir verwirklicht habe. Im Nachhinein ist schon klar, warum New York, also, ich bin aus einer Kultur in einer zweiten aufgewachsen und habe mir dann die dritte gesucht, in der alle Kulturen miteinander verschmelzen. Dort habe ich einen Dokumentarfilm gedreht, "Yugodivas", in dem es um fünf sehr spannende Künstlerinnen aus Belgrad geht, die alle vor dem Krieg ebenfalls nach New York gezogen sind, und dort ein neues zuhause gefunden und Erfolg haben, aber nicht über die Heimat und über das Weggehen reden, sondern in ihrer Kunst zeigen sich die Wurzeln sehr stark. In dem Film geht es auch über die Unmöglichkeit nur immer über Heimat zu reden, sie zeigen es nur in ihrer Kunst, können es aber nicht ausdrücken."Das Fräulein" ist mein erster langer Spielfilm, an dem ich im Ganzen fünf Jahre gearbeitet habe.

F: Wie bist du auf das Thema des Films, also die drei Frauen, gekommen?
A: Ich habe nicht ein Thema gesucht, sondern ich habe zuerst die Figuren gehabt und die Figur von Ruza ist ursprünglich inspiriert von Ivo Andrics "Das Fräulein", in dem es um eine Frau geht, die zwar sehr selbstdestruktiv ist, aber auch sehr eigenständig, sehr alleine ihr Leben führt und auf ihrem Weg auf ihre Seele und ihr Herz völlig vergisst. Das Buch hat mich nie mehr richtig losgelassen und ich habe auch um mich herum beobachtet, dass sehr viele Menschen diesen selbstdestruktiven Zug haben und dass wir in einer Zeit leben, in der wir Erfolg haben und arbeiten müssen, und eigentlich vergessen, was in unserem Inneren passiert und wo unsere Seele ist. Ich wusste, ich will einen Film über eine Frau machen, die in diesem Tunellleben sich, ihre Gefühle und ihre Seele verliert. So ist Ruza entstanden. Ich habe auch überlegt, ob ich den Film in New York erzählen soll, habe dann aber viel Kontakt zu der Generation meiner Mutter, die in der Schweiz lebt, gehabt und gemerkt, dass sich für die sehr viel verändert, weil sie alle dachten, sie würden eines Tages zurückgehen, und heute merken viele, dass die Schweiz ein neues zuhause geworden ist.

F: Das bringst du im Film ja auch mit dem Charakter von Mila sehr schön rüber.
A: Genau. Und gleichzeitig habe ich junge Leute kennen gelernt, aus Kroatien, Serbien, Bosnien und gesehen, dass die viel selbstverständlicher mit der Situation umgehen, dadurch, dass sie aber kurz vor dem Krieg geboren wurden und in ihm aufgewachsen sind, nie an ihre Zukunft sondern nur an ihr hier und jetzt dachten. Diese zwei Lebensweisen haben sich aber irgendwie nie getroffen und so habe ich beschlossen, sie im Film aufeinander treffen zu lassen. Aber das ist mehr die "zweite" Wichtigkeit, woher die Frauen kommen, es färbt ein bisschen auf ihre Gefühlswelt ab. Ich erzähle über drei verschiedene Formen von Emigration. Ruza, die geht, weil sie selbstständig sein will, Mila, die "klassisch", aus wirtschaftlichen Gründen geht und Ana, die als moderne Globetrotterin unterwegs ist und aber gleichzeitig vor ihrer Kriegsvergangenheit flieht.

F: Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass man aber nicht sehr viele Hintergründe über die Figuren erfährt. Dass Ana an Leukämie erkrankt ist, erfährt man erst relativ spät im Film, oder auch, dass Ruza von ihrem Mann verlassen worden ist.
A: Dahinter steckt die Idee, dass alle drei Geheimnisse haben - auch gegenüber sich selbst - und ich wollte diese Geheimnisse erst gegen den Schluss auflösen - gewissermaßen eine verzögerte Dramaturgie. Alles war darauf hingerichtet, dass der Zuschauer auf eine Reise gehen sollte und erst nach einer gewissen Zeit erfährt, was mit den Frauen ist. Man muss sich also sehr auf sie einlassen um zu erfahren, was die Probleme sind, die sie wirklich berühren.

F: Wie konntest du das Projekt generell finanzieren? Es sind sehr viele Produktionsfirmen beteiligt - auch "international".
A: Der Film selbst ist eine Koproduktion zwischen der Schweiz, Deutschland und Bosnien. Wir wollten zuerst auch eine Koproduktion mit Österreich machen, das hat aber nicht geklappt. Ansonsten war es aber eigentlich ein klassisch aufgebauter "Produktionsweg". Mit "Dschoint Ventschr" habe ich bereits "Yugodivas" produziert. Wir haben das Drehbuch sehr lange entwickelt, da es ein sehr "zerbrechliches" Drehbuch war - es gibt keine "Actionmomente" und es war sehr fein, also dauerte es, bis es die richtige Form annahm.

F: An deinem Drehbuch arbeitet ja - neben Marie Kreutzer - auch die
österreichische Regisseurin Barbara Albert mit. Wie kam dieser Kontakt zustande?

A: Barbara und ich haben uns 1999 in New York kennen gelernt, als sie "Nordrand" zeigte und sie hat meinen Film "Hotel Belgrad" bereits gekannt. Wir mochten unsere Filme gegenseitig und ich habe sie 2004 gefragt, ob sie nicht eine Fassung für mein Drehbuch schreibt, weil ich nach zwei Jahren nicht mehr so recht wusste, wie es weiter gehen sollte, Viele Leute glaubten gar nicht mehr ans Buch, weil es irgendwie schwierig war, es so hinzukriegen. Ich brauchte also jemanden, von dem ich sowohl kreativ als auch als Person sehr viel hielt und der mich unterstützt, der einen Blick von draußen rein wirft, aber jemanden, dem ich traue. Ihr hat das Buch aber gefallen und über ein paar Monate hinweg haben wir dann gemeinsam daran gearbeitet. Das hat auch die Produktion dann etwas geöffnet und war auch für mich ideal, da ich gerne "international" funktioniere, was natürlich auch an meiner Natur liegt. Ich mag es nicht, nur auf ein Land bezogen zu sein. Marie Kreutzer kam dann ein Jahr später dazu, als wir die Fassung für das kleine Fernsehspiel schreiben mussten, da war ich auch wieder zu nah am Stoff und ich brauchte erneut jemanden mit Blick von außen. Mir gefielen die Texte, die ich von ihr gelesen hatte, sehr gut. Beide haben sehr fein und sensibel meine Geschichte geändert und verbessert.

F: Wie haben sich die Dreharbeiten insgesamt gestaltet? Also, wann wurde gedreht, wo wurde gedreht?
A: Es wurde im November/Dezember 05 in Zürich gedreht mit sechs Wochen Drehzeit und es war ein sehr harter Dreh. Es war unheimlich kalt und wir hatten viele Nachtdrehs, das heißt, die Schauspielerinnen haben sich abgefroren. Wir hatten auch einen tragischen Fall, der sich dann als Glück entpuppt hat: Marija Škaričić (Ana) war zwar in der Endauswahl beim Casting, aber ich habe mich für eine andere Schauspielerin entschieden, die besser mit Mirjana Karanović zusammenpasste. Nach fünf Drehtagen haben wir aber gemerkt, dass das nicht gehen wird und hatten Bedenken, ob sie es auch aus gesundheitlichen Gründen fertig machen kann. Ich habe daraufhin Maria angerufen und sie gefragt, ob sie noch kommen kann und sie meinte zuerst, ich sei komplett verrückt. Das interessante daran war aber, dass sie ein paar Tage zuvor wieder an den Film gedacht hat, und sich etwas traurig fühlte, dass sie nicht mitmachen konnte. Es war so etwas, das passieren musste, da die Verbindung zwischen mir und Maria immer sehr stark war. Und so ist sie förmlich in den Dreh hineingeplatzt, wie auch Ana in die Geschichte kommt und hat der Figur zusätzlich Energie gegeben. Es ist halt sehr komplex, einen Film zu machen und gewisse Dinge passieren und passieren auch von alleine, und das war halt so etwas, das einfach passieren musste. Im Frühling haben wir den Film geschnitten und fertig gestellt.

F: Wie hast du Kontakt zu den Darstellerinnen geknüpft? Besonders an Mirjana Karanović, die ja in ihrer Heimat keine Unbekannte ist?
A: Sie ist ein Star in Serbien und früher auch in Jugoslawien. Ich habe über private Kontakte ihre Nummer bekommen und sie angerufen respektive jemand hat vorher für mich angerufen und gefragt, ob sie Interesse hätte. Sie hat dann das Drehbuch gelesen und hat sehr schnell zugesagt, weil es ihr gefallen hat, und sie selten interessante und komplexe Rollen angeboten bekommt. Ich hatte wirklich Glück, mit so kreativen Schauspielerinnen zusammenarbeiten zu können.

F: Wie ist eigentlich der generelle "Stand" der Frauen, die in Ex-Jugoslawien beim Film arbeiten?
A: Es werden immer mehr in letzter Zeit. In Bosnien hat jetzt Jasmila Zbanic mit "Grbavica" Berlin gewonnen und es gibt noch zwei, drei andere, aber wie gesagt, sie werden immer mehr. In Kroatien gibt es halt sehr wenige, hat mir Maria erzählt.

F: Was mir sehr gut gefallen hat am Film, ist die Kameraarbeit, besonders in der Parkhausszene gegen Schluss im Casino, in der sich die Kamera immer ganz leicht bewegt. Wie wurde das technisch gelöst und wie würdest du überhaupt die Technik charakterisieren?
A: Ich arbeite sehr eng mit Igor Martinović, dem Kameramann, zusammen und wir haben monatelang am Storyboard getüftelt. Die Idee war, dass wir zwei verschiedene Momente haben, der eine ist der "strenge", weil die Frauen auch sehr streng mit sich selbst sind, und der andere Stil ist der "fluide", sinnliche, den die Frauen auch in sich tragen, wie beim Fest oder bei der Schneeballschlacht. Beim Parkhaus ist es halt besonders, weil es der "Höhepunkt" in der Beziehung zwischen den beiden ist, in denen sie sich offenbaren. Das war so eine Dolly-Technik, wo der Dolly immer so geschubst wurde, dass Igor die Kamera immer "richten" musste - es hat etwas irrationales, aber auch etwas organisches, weil er immer wieder versucht, das Bild zu korrigieren.

F: Die Resonanz, die dein Film hervorrief, war - sowohl gestern, als auch in der Vergangenheit eine durchwegs positive. Du hast in Locarno den Goldenen Leoparden gewonnen. Wie fühlt man sich da?
A: lacht

F: Na, ich meine, du bist das eigentlich eh schon gewohnt, du hast ja auch mit "Hotel Belgrad" schon gewonnen...
A: Nein, nicht so, das war jetzt extrem... (macht eine längere Pause) Es hat jetzt fünf Jahre gedauert, bis der Film fertig war und es war ein ständiger Kampf und eine Herausforderung, weil wir immer dachten, es wird nicht gehen... selbst bei den Dreharbeiten haben sie schon von "Lost in La Mancha" gesprochen (lacht). Als ich dann in Locarno war, war ich ziemlich überwältigt, dass wir diesen Erfolg hatten. Für mich ist es schwer zu erklären, warum der Film so erfolgreich ist, ich denke manchmal, dass Filme so eine Art Unterbewusstsein haben, eine Energie, die der Zuschauer spürt und in diesem Fall wurde von vielen Seiten sehr viel Liebe, sehr viel Kreativität, sehr viel Kraft rein gesteckt und ist spürbar. Für mich war es eine Bestätigung meiner Arbeitsweise, die lange gedauert hat und mit vielen Problemen verbunden war, dass es also der richtige Weg war, den ich eingeschlagen habe. Die Preise sind eine schöne Anerkennung für den Film und ich bin auch noch nicht ganz so aus diesem "Rausch" draußen - ich hatte bisher noch keinen Moment in dem ich das einfach spüren konnte, was passier ist - ich glaube, ich realisiere es schon, aber noch nicht ganz.

F: Weißt du auch etwas von einem Kinostart in Österreich?
A: Ja, im Mai/Juni.

F: Laufen schon Planungen zur DVD - er wird ja auch so erscheinen?
A: Weiß ich noch nicht... Alessandra (Anm. Pressebetreuerin von Polyfilm) weißt du etwas von der DVD?

AT: Ja, die wird’s sicher geben, es ist halt nur die Frage, wie und wer das erreichen will, sozusagen. (Zu mir) Ich werde dir Bescheid sagen, sobald ich genaueres weiß.

F: Es wird ja sicher ein paar Specials geben? Gibt es ein Making Of?
A: Es gibt ein Making Of, es gibt zwei Sendungen vom Fernsehen, die recht gut sind, vielleicht kommen die drauf. Und vielleicht kommt, ich glaube nicht ... ich hab so einen Experimentalfilm gedreht, der "Ruza" heißt, der ist zwei Minuten lang. Und vielleicht machen wir auch ein Booklet, es kommt drauf an. Ich habe einen Film gemacht (lacht)

F: Erzähl uns doch noch ein bisschen von deinen Vorbildern, gerade in filmischer Hinsicht. Gibt’s Lieblingsfilme?
A: Viele. Gerade seit die Heimat "mobil" ist, ändert sich auch die Liste der Lieblingsfilme immer wieder. Ich habe klassische Vorbilder wie visionäre Regisseure, die "eigene" Filme gemacht haben, bei denen es bei mir dann "Klick" gemacht hat. Es waren für mich Entdeckungen, wie man mit Zeit, Einstellungen und Schauspielern umgehen kann, als ich als Teenager von Tarkowski über Bergman bis Kurosawa geschaut habe und dachte, das beflügelt mich irgendwie. Ich wusste zwar nicht, was es genau war, aber irgendetwas Besonderes geschah, was mich anregte zu denken und auch meine Seele anregte. Die großen Meister waren eine Inspiration.

F: Dein Film feierte bei den Frauenfilmtagen 2007 seine Österreichpremiere. Wie kam es zum Kontakt?
A:. (zu Alessandra) Weißt du das? Ich glaube die haben sich gemeldet, nachdem sie den Film gesehen haben. Sie hatten schon letztes Jahr "Grbavica" im Programm und wollten "Das Fräulein" scheinbar auch als Eröffnungsfilm.

F: Meine letzte Frage: Gibt es schon Ideen für zukünftige Projekte? Hast du diesbezüglich schon etwas im Kopf?
A: Ich habe einen neuen Stoff im Kopf, ja, aber über den erzähle ich noch nichts, der ist noch meiner (lacht). Ich habe immer noch sehr viel mit dem "Fräulein" zu tun gehabt und wenn das vorbei ist, brauche ich etwas Ruhe und...

F: Wird es wieder um Frauen gehen? (lacht)
A: Fragst du das Männer auch?

F: Wenn sie einen Frauenfilm drehen, vielleicht...
A: Ja, fragst du sie dann auch, ob es um Männer gehen wird?

F: In deinem Film geht es ja auch um Frauen.
A: Ja, aber Scorsese wird ja auch nie gefragt: "Wieso machst du einen Film über Männer?" Ich lasse mich jetzt einfach inspirieren. Wäre doch schön, oder? (lacht)

F: Von mir aus, gerne!
A: Wenn ich einen Film beginne oder mit einem Stoff, dann denke ich selten daran, ob die Figuren Männer oder Frauen sind.

F: Du hast ja gesagt, beim Fräulein waren es zuerst die Personen und Charaktere da und dann erst die "Geschichte". Ist es jetzt auch wieder so, oder gehst du den umgekehrten Weg, dass du sagst, du hast eine Story?
A: Nein, diesmal habe ich wirklich einen Stoff, den es schon gibt und den ich jetzt entwickle und am Anfang ist es mir sehr wichtig, einen gewissen Freiraum zu haben. Daher erzähle ich es nicht gerne, denn es kann noch in ganz verschiedene Richtungen gehen. Noch ist es mein Baby (lacht).

F: Dann bedanke ich mich sehr für das Interview!
A: Gerne!


Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals bei Alessandra Thiele und natürlich Andrea Staka für das Zustandekommen dieses interessanten Interviews!



Quelle: DVD-Forum.at