Mit HIGH TENSION gelang Alexandre Aja quasi der Durchbruch. Mittlerweile, Dank den Remakes "The Hills have Eyes" und "Piranha 3D" die ich auch beide weit über'm Durchschnitt sehe, ist der junge Regisseur längst in Hollywood angekommen. Um da ¸überhaupt hinzukommen musste er sich aber erstmal in seiner Heimat Frankreich bewähren - und das gelang ihm mit HIGH TENSION eindrucksvoll. Beinahe 6 Jahre ist es schon her, dass ich mir diesen Film ohne Erwartungen erstmals in meine Sammlung geholt habe und auch wenn ich davor schon einige andere Genrefilme sehen durfte, betrachte ich diesen Film hier als einen meiner ersten, keine Ahnung warum. Möglicherweise weil er es damals in meinen persönlichen Horrorcharts auf Anhieb auf Platz 2 schaffte. Seitdem sind einige Jahre vergangen und auch die letzte Sichtung ist schon eine Weile her, umso gespannter bin ich wie seine Wirkung im Jahr 2011 auf mich ist...
Der Plot: Um sich in Ruhe auf ihre Examen vorbereiten, fahren die beiden Studentinnen Alex und Marie zum abgelegenen Landhaus von Alex' Eltern. Plˆtzlich taucht dort ein sadistischer Killer auf, der die ganze Familie abschlachtet und Alex in einen alten Lieferwagen verschleppt. Marie will ihre Freundin retten und so verfolgt sie den Killer in einer gefährlichen Jagd.
Quelle: Moviemaze.de
Der Film beginnt gleich mit verstörenden Stilmitteln in Form von rauschen, penetranten Tönen und intensiven Lichteffekten und sorgt gleich für eine gute Grundstimmung die, wenn sie auch direkt im Anschluss nicht zum Tragen kommt, bald wiederkehrt. Und selbst noch in der recht kurzen heiteren Phase des Films, zu Beginn, kommt schon ein allseits gefürchtetes Horrorelement zum Vorschein mit dem man automatisch Angst verbindet - ein Maisfeld bei Nacht. Und auch wenn die Atmosphäre hier noch eine angenehme, lebensfrohe ist lässt der Regisseur einen spüren, dass er es in der Hand hat dies schlagartig zu ändern und um 180 Grad zu drehen.
Und so kommt es dann auch, denn nach einem kurzen Übergang geht es schon richtig zur Sache - und zwar bis zum bitteren Ende. Mit einem Knackpunkt der mit einem Schlag in die Fresse zu vergleichen ist wird man ruckartig und unweigerlich vom Film gepackt, sodass einem fast hören und sehen vergeht. Das "fast" ist dabei ganz entscheidend, denn was Aja in einigen Minuten der Wortlosigkeit fabriziert ist einfach nur Horror pur, so wie man ihn nicht besser inszenieren kann. Die schleppende, bedrückende Soundkulisse baut eine einzigartige Atmosphäre auf der ich immer wieder komplett erliege. Das ruhige und gelassene Handeln des Killers ist fast noch bedrückender als die verzweifelte Flucht vor ihm, zusammen ergibt dies das für mich beklemmendste Versteckspiel das ich je sehen durfte. Die Protagonisten handelt durchdacht und in jeder Sekunde für den Zuschauer nachvollziehbar, sodass ich mit ihr mitfühle wie mit kaum einer anderen Filmfigur. Hält sie den Atem an, halte ich ihn ebenfalls an. Weifl sie nicht was zu tun ist, wüsste ich es auch nicht. Dennoch kann sie ihr Bewusstsein noch so weit steuern um logisch zu handeln, was aber niemals den Eindruck einer Unmäglichkeit aufkommen lässt. Ihr Handeln wird niemals so abwegig, sodass der Film evtl. an Spannung oder Atmosphäre einbüßen müsste.
Und auch nach Verlagerung des Versteckspiels, außerhalb des Landhauses, kann die Spannung aufrecht erhalten werden. Aja versteht es neben der unglaublichen Härte - ja, der Film gehört für mich zu den besten Filmen dieses Härtegrads - und der Jagd selbst auch visuell Spannung zu erzeugen, denn neben den verstörenden Sounds die immer wieder Wirkung zeigen hat er auch die ein oder andere tolle Kameraeinstellung bzw. -fahrt die mich wirklich beeindrucken konnte. Beispielsweise schon im Haus, nach dem ersten Mord, aber auch im Wald hat er die Verfolgung toll in Szene gesetzt.
Schauspielerisch kann ich bei HIGH TENSION keine Abzüge machen, denn bis auf ein paar minimalistisch gehaltene Rollen gibt es nur drei Hauptcharaktere. Diese bleiben über weite Strecken sehr wortkarg, spielen ihre Rollen aber wahnsinnig intensiv und authentisch, was ihre Leistung umso mehr aufwertet. Maiwenn Le Besco hat den ganzen Film über eigentlich nur immer wieder dasselbe zu tun, macht das aber mit Überzeugung. Ebenso Philippe Nahon, den man auch aus "Menschenfeind" oder "Irreversible" kennen dürfte. Im Mittelpunkt mit ihrer Figur steht natürlich Cecile De France und auch sie ist lange eine Identifikationsfigur für den Zuseher, dank ihrer tollen Leistung.
Nun möchte ich auf einen entscheidenden Knackpunkt im Film zu sprechen kommen der für viele nicht nur Grund zur Diskussion gibt, sondern auch den Film wesentlich abwertet. Für die folgenden Zeilen möchte ich allerdings eine SPOILERWARNUNG aussprechen...
Gut, wir haben in HIGH TENSION ein fragwürdiges Element das auch schon in "Fight Club" von David Fincher aufgetaucht ist (und sicher auch in anderen Filmen, die mir im Moment aber nicht einfallen). Es handelt sich um ein und die selbe Person, die von zwei völlig unterschiedlichen Darstellern gespielt und in zwei ebenso verschiedenen Rollen existiert. Wie ist es nun möglich gleichzeitig an zwei Orten zu sein? Ganz einfach: es ist NICHT möglich! Sich daran aber zu stören ist für mich die letzte aller Optionen, warum ist ganz einfach erklärt. Es gibt Menschen mit multipler Persönlichkeit, Schizophrenie und weiteren psychische Störungen und wer schon einmal in diesem Gebiet zu tun hatte - sei es beruflich, privat oder wie auch immer - der kann sich immerhin ansatzweise vorstellen wie es in diesen Menschen vorgeht, weiß aber natürlich nicht wie es sich am eigenen Leib gefühlt und kann nicht in die Gedanken anderer blicken. Dennoch sind eben genau solche Handlungsverläufe, wie es quasi der ganze Film einer ist, aus der Sicht dieser Menschen durchaus möglich (das lässt sich auch auf "Fight Club" übertragen). Und da diese Auflösung erst am Schluss zu Tage kommt ist HIGH TENSION für mich ein wahrer Geniestreich. Nach der ersten Sichtung vor einigen Jahren hab auch ich mir Gedanken darüber gemacht und mich geringfügig daran gestört, dass das einfach nicht möglich ist, aber abgesehen von der psychischen Ebene handelt es sich hierbei ja um einen Film. Warum man sich genau diesen her nimmt um ein Mysterieelement zu kritisieren (als das man das evtl. auch bezeichnen könnte) ist mir schleierhaft. Die Wunderheilungen in "The Green Mile" machen den Film ja auch nicht zunichte, oder? Nur als Beispiel...
Fazit: HIGH TENSION gehört seit der ersten Sichtung zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, vor allem im Horrorgenre. Der Film packt mich immer wieder mit seiner unglaublichen Atmosphäre, wie es wirklich kein anderer Film schafft. Obendrein ist das Goreniveau hoch und wird auch ansehnlich in Szene gesetzt. Das Ende, die Auflösung und somit auch der große Aha-Effekt ist nur ein Tüpfelchen auf dem i, schlichtweg ein genialer Wurf von Alexandre Aja. Der Film ist knallhart, elektrisierend und klärt sich meines Erachtens genial auf - viel besser kann man's nicht machen.
9,5/10
Kritik: Tja, was soll ich sagen? Erstmal kann ich den Kultstatus von High Tension überhaupt nicht nachvollziehen, jedoch hat er mir wesentlich besser gefallen, als bei der ersten Sichtung. Der Film hat in meinen Augen ein riesiges Logikloch, was sich aber nicht negativ auf meine Bewertung niederschlägt, ich finds einfach nur komisch. Wenn gewisse Szenen anders abgelaufen wären, hätte er mehr Spannungspunkte gehabt. Und der Score sagt mir überhaupt nicht zu. So, das waren die Rahmenbedingungen, die nicht wirklich die Bewertung beeinflussen. Positiv fand ich die Story, die Darsteller, den Gewaltgehalt. Negativ fand ich die Umsetzung (hätte man besser machen können, vor allem das Ende). Alles in allem für mich nicht Fisch nicht Fleisch und eigentlich schwer zu bewerten. Könnte einer der Filme sein, die mir besser gefallen, je öfter ich sie schaue.
Fazit: Für Freunde der französischen Terror-Welle sicher empfehlenswert. Ich bin kein wirklicher Freund davon. Allerdings bietet High Tension wirklich kurzweiligen Spaß und viele nette Szenen. Aber mehr leider auch nicht.
Schonungslos, brutal und kalt! Eine Geschichte, die friedlich beginnt, findet ein grausames Ende. Alexandre Aja hat womöglich hiermit den Auftakt der französischen Slasher und Terrorwelle gemacht und einen Film geschaffen, der gleichermaßen geliebt, aber auch verachtet wird.
Aja hat tolle Schauspieler auftreiben können, Cécile (Marie) macht einen fantastischen Job und auch Maiwenn (Alex), die Aja von einer stand up comedy show auftreiben konnte, überzeugt vollends in ihrer Rolle.
Die Morde gehen brutal und blutig zur Sache und zeigen keine Reue. Man bekommt eine unglaubliche Härte geliefert die natürlich verstärkt wird, da man zuvor die Figuren kennenlernt und auch sehr sympathisch rüberkommen. Dieses rücksichtslose macht das ganze noch grausamer.
Der Killer hat auch die perfekte Austrahlung um als Monster durchzukommen. Dieser dreckige Overall, das verschmierte Gesicht, die dunkle Stimme und der Eindruck, dass er einfach über alles herrscht und niemand ihn stoppen kann. Als "Jimmy" wäre ich auch sehr nervös, wenn er so reinkommt.
Ajas Hommage an die Horrorfilme der 70er und 80er Jahre ist ihn damit aufjedenfall gelungen und High Tension wird heute im selben Satz genannt.
Besonders die Musik möchte ich vorheben, die genau wie die Geschichte einen Wandel von friedlich fröhlich zu immer düsterer macht. Und als Muse Fan, die mit New Born einen genialen Soundtrack beigesteuert haben, muss ich die Musik loben, die war sogar mein persönliches Highlight im Film. Aber auch nur, weil ich wie gesagt ein Muse Fan bin. Aber jeder der mal in einer dunklen Nacht, mit New Born laut aufgedreht, Auto gefahren ist, weiß wie abgefahren der Song ist und was für eine Atmosphäre er projiziert.
Und jetzt das Manko, der Logik/Filmfehler, der so nicht hätte passieren sollen. Im Drehbuch wurde grob gesagt einfach Mist gebaut oder es war egal, da man nur schocken wollte.
Man kann sich vereinzelnde Sachen gut reden, aber es reicht nicht um das Manko zu begleichen.
Der ganze Film ist garnicht real, sondern irreal, man sieht keine Tatsachen, sondern nur Vorstellungen mit einem funken Wahrheit.
Damit schreibt man den Film aber mehr zu als er eigentlich ist.
Ich bin ja ein Fan des Surrealismus und unterwerfe mich gerne fern jeder Logik, das Manko ist zwar groß aber ich kann damit leben. Ich rede es mir also auch irgendwie schön. Ich gehe da einfach mit einem "surrealen Blick" ran und verzerre die Realität und lass mich auf das verquirlte ein. Denn trotz des Drehbuch Problems, bleibt die "High Tension".
Deswegen gibt es von mir 7/10
Horrorfilme sind ein Subgenre welches ein kleiner Anteil an Jüngern aufweist. Aber ebenso viele Filme produziert wird wie etwa in Dramen. So ist es auch leicht verständlich, dass sich die einzelnen Filme untereinander ausstechen müssen. Früher waren es die Amerikaner welche sich mit den Italienern messen mussten. Dann eine Zeitlang haben die Amis den Horrormarkt beherrscht neben den asiatischen Filmen versteht sich. Nun aber kommen die Franzosen so richtig schön in Fahrt. Nicht nur blutiger, nein auch Geschichtlich bieten die Filme oft einen „Schlag in die Fresse“. Nun hat sich da aber ein Regisseur besonders hervorgetan. Aja. Nun filmt er für die Amerikaner blutigen Tierhorror. Früher drehte er aber Horrorfilme mit Köpfchen, oder doch nicht?
Alex (Maïwenn Le Besco) und Marie (Cécile de Franc) sind zwei junge Studentinnen, welche für ihre Prüfungen lernen müssen. Um sich nicht von Discotheken, Männern oder sonstigem Ausgang ablenken lassen, fahren die beiden zu den Eltern von Alex aufs Land. Dort umgeben von Maisfeldern, Hügeln und den Sternen fernab der bewohnten Zivilisation wollen die beiden ungestört lernen.
Alex zeigt Marie das Haus, stellt sie ihren Eltern vor und ihrem kleinen Bruder. In später Stunde beziehen alle ihren Schlafgemach. Doch da klingelt es an der Tür. Der Vater der Familie geht hin um sie zu öffnen. Da wird ihm auch schon eine Rasierklinge übers Gesicht gezogen und anschliessend brutal geköpft. Auch die Mutter muss daran glauben. Als der Bruder von Alex fliehen will jagt der langsame dicke Mann ihn durchs Maisfeld und erschiesst ihn ohne Skrupel. Marie konnte sich den Fängen bis jetzt entziehen, da der Fremde nicht weiss, dass sie in dem Haus übernachtet. Auch Alex kommt Lebend aus dem Haus wird aber verschnürt in dem alten Laster verfrachtet. Marie schmuggelt sich hinzu um ihrer besten Freundin in dieser misslichen Lage zu helfen. Dieses Unterfangen ist nicht ganz einfach, da der Mörder nur wenige Zentimeter entfernt am Steuer des Lasters sitzt. Werden die beiden Mädchen lebend dem Tod entrinnen?
Spannend bis zum Schluss. Wirklich blutig. Ein Horror den man gesehen haben muss. Super Inszeniert mit einer gewagten Story verbunden und unheimlichen Effekten gespickt. Die ersten ¾ des Films einfach bahnbrechend. Doch dann kommt das Übel. Die Auflösung mit dieser tauchen Logiklöcher in Massen auf. Dinge die gar nicht möglich sein können. Trotz dem guten beginn machen diese Löcher den Film etwas zu Nichte. Doch für die meisten wird es dies nicht tun. Ich selbst war darüber sehr enttäuscht, und hatte diese eine Zeit lang erfolgreich verdrängt. Diese Auflösung ist auch der Grund für einen grossen Punkte Abzug.
Endlich konnte ich nach "Martyrs" und "Inside" wiedermal den dritten Horroschocker der letzten Jahre aus Frankreich sehen: "High Tension".
Der Film beginnt gleicheinmal mit einem Paukenschlag und wer ein bisschen Ahnung von Filmen bzw. Horrorfilmen hat weiß gleich von Anfang an wie das Ende aussehen wird. Mir tat dies aber keinem Abbruch und der Streifen punktet bei mir mit seiner rasanten Erzählweise, den hohen Gewaltdarstellungen und vorallem durch seine durchwegs dichte und düstere Atmosphäre. Irgendwie unterscheided sich der Film jedoch nicht erheblich von anderen Horrorstreifen aus Frankreich, hat aber dennoch etwas eigenes. Das hier dann die Logik auf dem Weg bleibt und dass der Film nur so von Logiklöchern umherschießt macht mir meinen Filmspaß aber auf keinen Fall zunichte.
"High Tension" ist hart, dreckig, unheimlich spannend und gibt dem Zuseher keine einzige Sekunde um durchzuatmen. Der Film gibt ein extrem rasantes Tempo vor und der Härtegrad ist wirklich sehr hoch und sicher nichts für schwache Gemüter.
Auch die Darsteller können bei mir sehr gut punkten. Sie leiden und das geben sie sehr, sehr gut wieder. Wer mit diesen Charakteren nicht mitfiebert, hat die Gedanken entweder irgendwoanders oder ist wirklich ein sehr abgerüteter Horrorfan.
Mit was man aber gleich von vornhinein in den Film gehen sollte ist die Logik. Denn, der Film ist nicht logisch und führt einfach nur zur totalen Verwirrung. Ich will hier jetzt nicht zuviel verraten aber ich habe mir den Film diesesmal 2 mal angesehen und konnte mit der Story nochimmer nicht in Einklang kommen. Seisdrum, wie heißt es bei etwaigen Horrorstreifen so schön: Hirn aus, FIlm rein. Das sollte man bei diesem Film wirklich berücksichtigen und man wird auf höchstem Niveau unterhalten.
Bitte, bitte nicht logisch denken, den Film in aller Härte genießen und gut anschnallen. "High Tension" ist ein Trip in eine grauenvolle Welt voller Gewalt und Blut. Nichts für Kinder, nichts für zart besaitete aber sehrwohl tolle Kost für Horrorfans der Marke "brutal".
„High Tension“ könnte man schon fast als positives Beispiel für die deutsche Zensur nennen – der Film wurde in Deutschland in 2 verschiedenen Fassungen aber immer gekürzt veröffentlicht, erschien dann in Österreich Uncut und wurde mittlerweile schon auch in vielen anderen Ländern in geschnittenen Fassungen veröffentlicht. Dadurch entstand ein derartiger Trubel um den Film, er wurde als „ultraharter Nervenzerfetzender Horrorfilm“ und ähnliches bezeichnet – doch wenn man ihn sich ansieht ist es wie immer: Hinter diesen Hype-Meldungen ist genau gar nicht.
Alexandre Ajas Film ist weder schlecht noch blutig, aber schon gar nicht das, was man sich durch den Hype um den Film erwarten könnte. Der Beginn wird recht schleppend erzählt, dann gibt es einige durchaus blutige Morde, der Spannungspegel steigt etwas an, blabla und ein durchaus überraschendes Ende gibt es ebenfalls. Damit hat dieser Film nichts, aber auch rein gar nichts, das bisher noch nicht im Genre des Horrorfilms zu sehen war.
Dennoch darf man Aja sein Regietalent nicht absprechen, denn er schafft es, dieses klischeebeladene Stück Horror-Recycling dennoch mit der Zeit irgendwie spannend werden zu lassen und einige der Gore-Szenen haben es auch durchaus in sich. Was dem Film fehlt ist die Abwechslung. Die durchschnittlichen Darsteller(Innen) halten sich viel zu lange an den selben Orten auf und das gänzlich ohne neue Nuancen oder Handlungselemente in die Story zu bringen – Leerlauf nennt man dies auch.
Ist es dem Film hingegen gelungen aus eben jenem auszubrechen erwartet den Zuschauer ein gelungenes, überraschendes wenngleich auch trotzdem nicht perfektes Finale.
Unterm Strich bleibt Alexandre Ajas „High Tension“ zwar ein überdurchschnittlich guter Horrorfilm, aber keinesfalls das, was der Hype verspricht!
Manchmal gibt es Filme die manchen es einem Schwer etwas drüber zu schreiben, doch andere Wieder nicht.
Diese Nacht wird das Leben der Freundinnen Alex und Marie verändern. Sie sind bei den Eltern von Alex auf dem Land. Doch dann dringt ein Verrückter Typ in das Haus ein...
Alexandre Aja ist ja nun mittlerweile bekannt. Dchon schon 2003 drehte er „High Tension“ dieser Film zeigte schon damals das Talent von Aja für Horrorfilme die viele Terror Anteile haben. Dieser Film war dann auch sein Weg nach Hollywood. Doch was macht den Film aus. Nun bis zum Finale gibt es unglaubliche Atmosphäre und Spannung, diese wird langsam aufgebaut bis der Verrückte Typ ins Haus ein dringt, dann geht der Terror los.
Genau dieser Terror zieht sich bis zum Finale, doch man merkt immer wieder das irgendwas nicht passt. Genau dann kommt das Filme mit einer Wendung.
Diese Wendung macht den Film kaputt. Doch davon sollte man sich nicht stören lassen.
„
Hight Tension“ ist ein extrem Dichter und vor allem Harter Horrorfilm der zeigt was Alexandre Aja drauf hat. Sollte man gesehen haben, auch wenn das Finale nicht der bringer ist.
Bereits 2005 wurde der Film "High Tension" von der BPJM indiziert. Damals war die gekürzte Spio/JK Fassung des Films auf Liste B gewandert. Die ungeschnittene österreichische Version des Films wurde erst 2008 indiziert (ebenfalls auf liste B)...
01.01.2010 | mehr...
Der französische Horrorfilm "High Tension" wurde in Deutschland nur geschnitten veröffentlicht, da sich weder die FSK noch die Juristenkommission der Spio mit dem Titel anfreunden konnten. In Österreich erschien der Film...
08.09.2009 | mehr...
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