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| Originaltitel: |
Un baiser s'il vous plaît |
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| Produktionsland: |
Frankreich 2007 |
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| Genre: |
Komödie | Liebe/Romantik |
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| Kinostart: |
19.09.2008 (Österreich) 07.08.2008 (Deutschland) |
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| Studio: |
Centre National de la Cinématographie (CNC) | Procirep | TPS Star | arte France Cinéma | Angoa-Agicoa | K Films Amerique | Moby Dick Films |
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| Verleih: |
Filmladen (Österreich) Arsenal Filmverleih (Deutschland) |
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| Drehbuch: |
Emmanuel Mouret |
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| Darsteller: |
Virginie Ledoyen; Michaël Cohen; Frédérique Bel; Julie Gayet; Emmanuel Mouret; Stefano Accorsi; Mélanie Maudran; Marie Madinier; Lucciana de Vogüe; Jacques Lafoly |
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| Inhaltsangabe |
| Eine zufällige Begegnung. Ein charmanter Abend zu Zweit. Doch bei dem unschuldigen Kussversuch, dreht sich die schöne Emilie weg. Gabriel erklärt gleich, dass keine leidenschaftliche Affäre ihm in Sinn steht, sondern viel mehr nur ein gelungener Abschluss eines lieblichen Rendezvous. Die Dame würde zu gern, jedoch ist ihr eine Geschichte um einen vermeintlich unschuldigen Kuss zu gut im Gedächtnis. Vor längerer Zeit gab es die beiden besten Freunde, Nicolas und Julie. Die beiden Vertrauten gingen durch dick und dünn. Kein einziges Geheimnis trennte ihre Geisteswelt. Doch als Nicolas eine sexuelle Durststrecke erlitt, schlug er unbeholfen vor, ob ihm die verheiratete Kameradin nicht helfen könnte. Doch nach ihrem Akt der Freundschaft, sollte nichts bleiben, wie es war. Nicolas und Julie entdecken eine gewisse Liebe zueinander … |
| Film Kritik |
Der französische Regisseur, Drehbuchautor, Hauptdarsteller und Romantiker Emmanuel Mouret präsentiert in seinem neuesten Werk Un baiser s'il vous plaît, der orignäre Titel seiner Arbeit, die Idee der Nicht-Existenz des unbedeutenden Kusses. Der Franzose macht sich durch überaus gelungen Dialogen in seinem interessant konstruierten Stück Gedanken über die Bedeutung eines Kusses als auch über die utopische Idee des Schutzes eines Dritten.
Das Drehbuch dieser neuen sympathischen Komödie aus Frankreich besticht durch seine raffinierten, komischen Dialogzeilen und der klugen, schachtelartigen Erzählstruktur. Die Geschichten sind gekonnt in verschiedenen Ebenen aufgebaut und zum Teil gerät der Zuschauer sogar in die Erzählung der Erzählung. Doch bei diesem Fluss der Geschichte gelingt es Küss mich bitte!, sich nicht in seiner eigenen Komposition zu verzetteln. Vielmehr schafft er aus seinem unkonventionellen Stil einen frischen Schwung zu erlangen. Erst im Laufe des eigentlich simplen Plots spiegeln sich die einzelnen, charakterlichen Züge in den Geschichten wider. Das Publikum entdeckt in den dargestellten Fabeln die Beweggründe der Agierenden und den Einfluss, welche die Erlebnisse – auch wenn diese nur erzählter Natur sind – auf die Protagonisten genommen haben. Doch dem Film würde nicht eine solch wunderbare, leichtfüßige Atmosphäre umstrahlen, könnte Mouret nicht mit seinen subtilen, dem Wortwitz gewidmeten Dialogen aufkommen. Mouret besitzt ein tolles Gefühl für diese ungewöhnliche Situation, in welcher die beiden Protagonisten festsitzen. Dass urplötzlich jene ungewünschte Liebe sich entwickelt, bietet eine Reihe von witzigen Situation, welche der Regisseur gekonnt findet und perfekt ausnützt. Schon lange konnte kein Film so wahr, aber doch so amüsant über die Liebe dichten.
Mouret hat es sich nicht nehmen können, auch den Regiestuhl neben der Hauptrolle und dem Amt des Drehbuchautors bei Küss mich bitte! für sich zu beanspruchen. Der Regisseur geht bei seinem Sujet, wie so oft bei derlei Landsmänner, äußerst geschickt um. Die französische Schule des Films zeigt immer wieder, welch kraftvollen, als auch sensiblen Bilder in der Materie verborgen sind. In der neuesten Regiearbeit von Mouret behält er einen sehr kühlen Kopf und filmt das Geschehen eher reserviert ab. Doch diesen Freiraum, welche sich aus dem „bloßen“ Abfilmen ergibt, benötigt das Werk, um seinen Charme und die teilweise irrsinnig frische Situationskomik in allen Zügen versprühen zu können. Dabei legt der Franzose besonders viel Wert auf die Wahl der Hintergründe. Die Dekoration stellt sich nicht plump als Schauplatz der Handlungen in den Weg der Figuren, sondern fungiert als eigene Quellen der Erzählung. Jede Fassade der Schauplätze wurde genausten erwählt, um die Persönlichkeiten, die Geschichten oder auch die Atmosphäre wiederzugeben. Kein einziger Farbtropfen wurde umsonst an seinen Platz gesetzt. Präzise konstruiert Mouret die Umgebung der Figuren. Eine Liebe zum Detail, welche den Unterschied zwischen Top und Flop ausmacht.
Fazit:
Die charmante, französische Komödie Un baiser s'il vous plaît verführt den Zuschauer schon in seinem amüsanten Auftakt. Liebestrunken torkelt der Zuseher aus dem Kinosaal, geküsst von der Muse der Unterhaltung. |
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (4.0/5) |
| Musik: |
    (3.5/5) |
| Unterhaltung: |
    (4.0/5) |
| Anspruch: |
    (3.5/5) |
| Spannung: |
    (3.0/5) |
| Darsteller: |
    (4.0/5) |
| Gesamt: |
    (3.5/5) |
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