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Riparo - Shelter
Riparo
Italien  2007 
Drama
Eurimages | Rai Cinema | Ministero per i Beni e le Attività Culturali (MiBAC) | Programme MEDIA de la Communauté Européenne | Intelfilm | Adesif Productions | Friuli Venezia Giulia Film Commission

Marco S. Puccioni
Heidrun Schleef; Marco S. Puccioni; Monica Rametta
Dario Arcidiacono; Cristiano Fracaro
Maria de Medeiros; Gisella Burinato; Antonia Liskova; Mounir Ouadi; Vitaliano Trevisan; Steffan Boje; Gerhard Koloneci; Alex Predonzan
Inhaltsangabe
Anna (Maria de Medeiros) und Mara (Antonia Liskova) kommen aus dem Nordafrikaurlaub zurück nach Italien und entdecken, dass sich in einer Kiste im Kofferraum ihres Wagens ein blinder Passagier versteckt hat. Es handelt sich um den jungen Marokkaner Anis (Mounir Ouadi), der auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa ist. In Anna erweckt der junge Mann sofort verborgene Mutterinstinkte und sie will sich um ihn kümmern – sehr zum Missfallen von ihrer Lebensgefährtin Mara. Doch auch sie freundet sich mit der Zeit mit Anis an und schon bald ergeben sich in der ménage à trois ganz neue Konstellationen…
Film Kritik
Kurzkritik

Es ist die Suche nach Geborgenheit, einem Gefühl von Heimat und Sicherheit, die die Protagonisten in Marco Puccionis Riparo antreibt. Wie individuell alle drei mit ihrem Wunsch umgehen, sieht man schließlich auch, wenn Lebenswelten aufeinanderprallen: Anis versteht zum Beispiel nicht, dass Anna und Mara ein lesbisches Paar sind, genauso wenig wie Annas Mutter – Besitzerin einer großen Schuhfabrik, in der Mara und später auch Anis arbeiten – die sexuelle Neigung ihrer Tochter verstehen will. Auch Maras Beziehung zu ihrem schwer kranken Vater ist von großen Schwierigkeiten umgeben.
Riparo ist aber auch ein gefährliches Spiel mit Gefühlen und menschlichen Schwächen, die Grundfesten erschüttern und am Schluss nichts lassen, wie es war. Bis dahin erfreut man sich an einem zwar sehr gut gespielten, aber inszenatorisch wenig originellem oder gar spannendem Drama, das besonders die Einwanderungsproblematik thematisiert, aber nur selten zu berühren vermag.
Kurz Kritik
(3.0/5)
(3.5/5)
(2.5/5)
(3.0/5)
(2.5/5)
(4.0/5)
(3.0/5)
Dieses Film Review wurde von Florian Widegger erstellt.


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