Sartana - Bete um Deinen Tod

  • Informationen zum Film
  • Sartana - Bete um Deinen Tod

  • Originaltitel:
    Se incontri Sartana prega per la tua morte
    Genre:
    Western
    Produktionsländer:
    Frankreich, Italien, Bundesrepublik Deutschland
    Produktionsjahr:
    1968
    Kinostart Österreich:
    30.10.1969
    Kinostart Deutschland:
    22.08.1969
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Mehrere Honoratioren eines kleinen Städtchens beschließen, sich eine Ladung Gold unter den Nagel zu reißen. Sie beauftragen eine Bande von Mexikanern, die Postkutsche mit dem Gold zu überfallen, setzen aber gleichzeitig den Killer Lasky mit seinen Jungs auf die Mexikaner an. Da erscheint ein mysteriöser Fremder namens Sartana auf der Bildfläche, der es geschickt versteht, die unterschiedlichen Parteien gegeneinander auszuspielen und dafür zu sorgen, dass dem Bestattungsunternehmer nicht langweilig wird.

Userkritik zu Sartana - Bete um Deinen Tod

doobee
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Bewertung: 5/10 Punkte

Die Bankiers Hallmann (Gianni Rizzo) und Stewal (Sidney Chaplin) sind Betrüger. Sie schaffen eine Menge Gold beseite, welches sie im Sarg der verblichenen Bürgermeisters aus Goldspring wegschaffen und dabei dann auch gleich noch die Versicherungssumme kassieren wollen. Um den Diebstahl zu tarnen, organisieren sie einen „Goldtransport“ aus Steinen. Diesen lassen sie von den Leuten des selbsternannten Generals Tampico (Fernando Sancho) ausrauben. Doch auch diese müssen als Mitwisser beseitigt werden. Dafür sind Lasky (William Berger) und seine rechte Hand Morgan (Klaus Kinski) zuständig. Sie killen die Mexikaner und dann auch gleich noch die eigenen Männer. Doch da taucht Sartana (Gianni Garko) auf. Ein schwarzgewandeter, mysteriöser Fremder, welcher sein Kommen jeweils mit der traurigen Melodie einer Spieluhr ankündigt. Auch er ist auf der Jagd nach dem Gold, und er ist ein Gegner, den sich Lasky und die Bankiers nicht mal in ihren schlimmsten Alpträumen hätten vorstellen können….

Dieser Film von Gianfranco Parolini war der eigentliche Start der Sartana-Reihe. Im zwei Jahre zuvor entstandenen „Mille dollari sul Nero“, ebenfalls mit Gianni Garko in der Rolle des Sartana, war der Charakter ja noch ganz anders angelegt worden. Und dieser hier ist auch noch um einiges ernster geraten als die Nachfolger. Hier ist Sartana noch nicht der aalglatte Sprücheklopfer, sondern ein zwar elegant gekleideter, aber eiskalter und schweigsamer Gunslinger. Er zeigt auch hier schon einige Tricks und Kniffchen, aber dies ist alles noch im akzeptablen Rahmen. Die Story ist zu Beginn ziemlich verwirrend, aber das Tempo ist hoch, die Action reichlich und der Bodycount beachtlich. Das Ganze wird sehr gekonnt interpretiert durch die gute Kameraarbeit von Sandro Mancori.

Der Film kann mit einem regelrechten Staraufgebot aufwarten. Fernando Sancho als Tampico glänzt in seiner Paraderolle als schmieriger mexikanischer Bandido. Klaus Kinski macht leider ziemlich früh seinen Abgang, aber auch mit wenig Screentime kann er Akzente setzen. Giannni Garko gibt seinen Sartana äussert cool, düster und mysteriös. Aber William Berger spielt sie alle an die Wand. Er verkörpert den psychopathischen Lasky mit regelrechter Inbrunst. Er räumt alles aus dem Weg, was ihm im Weg zum Gold steht, vornehmlich mit Kopfschüssen und mit seinem Gatling-Gun. Eine wirklich beeindruckende Leistung.

Ein kleiner Schwachpunkt ist leider die Musik von Piero Piccioni. Sie mag so gar nicht zum Geschehen passen, ist oftmals für die Szenen zu heiter gehalten und mit Klaviergeklimper überfrachtet. Schade, dieser Film hätte einen besseren Score verdient gehabt.

Fazit: Unterhaltsamer, wenn auch ziemlich durchschnittlicher Genre-Beitrag mit gut aufgelegten Schauspielern. Die deutschen DVD-Veröffentlichungen von 101 Pixel und ZYX sind übrigens beide gnadenlos geschnitten. 5/10

geschrieben am 05.12.2014 um 17:00

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