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Star Trek Beyond

  • Informationen zum Film
  • Star Trek Beyond

  • Originaltitel:
    Star Trek Beyond
    Produktionsjahr:
    2016
    Kinostart Österreich:
    21.07.2016
    Kinostart Deutschland:
    21.07.2016
    Kinostart USA:
    08.07.2016
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Paramount Pictures International
  • Inhalt
  • Auf ihrer Forschungsmission gerät die Enterprise in einen gnadenlosen Hinterhalt. Unter Dauerbeschuss kann die Crew um Captain Kirk nur in letzter Sekunde auf fremdem Terrain notlanden. Doch statt in Sicherheit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten eines scheinbar ausweglosen Konflikts. Getrennt voneinander und ohne Kontakt zur Außenwelt ziehen Kirk und sein Team in den Kampf gegen einen mysteriösen und übermächtigen Feind.

  • Filmkritik

  • Was 1966 als Fernsehserie nach Gene Rodenberry begann und unzählige Spin Offs und Kino-Filme nach sich zog findet nun schon seine dritte Fortsetzung im Blockbuster-Kino der Neuzeit. Die Reise in ferne Galaxien geht weiter: Nachdem J.J.Abrams mit „Star Trek“ (2009) und "Star Trek  Into Darknes"(2013) den Kult um das Raumschiff Enterprise für ein junges Kinopublikum wieder belebt hatte, widmete er sich danach eher dem kriegerischen "Star Wars" Universum, das weit weg vom humanistischen Grundgedanken eines Gene Roddenberry liegt. Daher war der Platz im Regiesessel bei „Star Trek Beyond“ frei und es durfte Mr. Fast & Furious Justin Lin Platz nehmen. Mit einer witzigen Eröffnungsszene wirft Lin die Zuschauer direkt in ein atemloses CGI-3 D Spektakel, das man mittlerweile schon aus zu vielen Superhelden Blockbustern der letzten Jahre kennt.

    Dieses Mal erwartet die Besatzung um James T. Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto), „Pille“ McCoy (Karl Urban), Lieutenant Uhura (Zoe Saldana), Sulu (John Cho), Chekov (nach seinem tragischen Autounfall das letzte Mal in seiner Rolle zu sehen: Anton Yelchin) und Scotty (Simon Pegg) ein vermeintlich simpler Auftrag: Die Außerirdische Kalara (Lydia Wilson) hat ihre Schiffsbesatzung auf einem bislang unentdeckten Planeten verloren und bittet die Sternenflotte um Hilfe bei der Rettung.


     


    Kurz vor Eintreffen wird durch einen Angriff des Geheimnisvollen Krall (Idris Elba) auf die Enterprise das Schiff fast komplett zerstört. Ein Teil der Besatzung kann sich nur mit Rettungskapseln auf den Planeten Altamid retten. Durch diesen brutalen Angriff voneinander getrennt, muss die Crew zunächst wieder zueinander finden. In diesen Szenen wird noch am meisten Bezug auf die alte Serie genommen, wo sich Wiliam Shatner durch Pappmaschee Kulissen kämpfen musste, die hier natürlich durch CGI ersetzt wurden. Nachdem die Besatzung wieder zusammengefunden hat, wird mit der Hilfe der einheimischen Einzelgängerin Jaylah (Sofia Boutella) ein Plan zur Abwendung der sinistren Pläne von Krall geschmiedet …

    Nachdem viele Fans "Star Trek Into Darkness" zu actionlastig fanden, werden sie auch hier nicht glücklicher werden. Lin verlegt Fast & Furious ins Weltall, wo bei Abrams im ersten Teil noch eine gewisse Charakterzeichnung und Tiefgang zu sehen und spüren war, besonders im Bezug auf Mr.Spock, verkommt hier leider alles zum Actionflick. Am Beginn des Films wird kurzzeitig auf das Leben am Schiff und die Tristesse eines Kapitän Kirk Bezug genommen, diese Einstellungen dienen vielleicht schon als Ausblick auf die neu geplante Serie. Auch eine Beziehung von Mr.Sulu zu einem Mann wird hier angedeutet, das spielt aber eher auf das Privatleben von George Takei an. Dieser neue Ansatz freute und verwunderte mich gleichzeitig, da man im prüden Amerika diese Themen eher nicht bei Blockbustern dieser Kategorie zu sehen bekommt. Hier wird dem Geist der alten Serie gehuldigt, wo immer eine Offenheit gegenüber allem neuen als Grundtenor diente. Dieser Ansatz ist aber schnell abgehakt und Lin setzt nur mehr auf seichten Humor und Action.


     


    Bei manchen Szenen hat man das Gefühl sie wurden nur gemacht um mit dem 3-D Gimmick zu prahlen. Simon Pegg der als Co-Autor und Gagschreiber fungierte, hebt leider seine Gags auch nicht über das übliche amerikanische Schenkelklopfer Niveau. Teilweise versprüht der Film noch einen Hauch des Humors der alten Filme, wenn Pille und Spock in ihre Streitereien und Sticheleien verfallen.

    Fazit:
    Star Trek Beyond ist nicht wirklich schlecht und bietet solide Blockbuster Unterhaltung. Leider entfernt man sich auch immer mehr von dem ursprünglichen Geist der Star Trek Serie und setzt stattdessen auf Non Stop Action und seichten Humor. Die Frage ist, wie lange die Zuschauer diese ewig gleichen Action Szenarien noch sehen wollen, bis sich eine Übersättigung einstellt. Die meisten Fans der alten Zeit haben sich vielleicht sowieso schon längst nach Teil eins des neuen Franchise in ein anderes Zeitalter gebeamt.


  • Wertungen
  • Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Thomas Weimann
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