| Wir verstehen uns Wunderbar |
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| Inhaltsangabe |
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| Die britische Darstellerin Alice d’Abanville und der französische Starregisseur Louis Ruinard waren in den 70ern das Traumpaar der westlichen Künstlerszene. Über kein anderes schrieb die Boulevardwelt lieber ihre Geschichten. Kaum ein anderes wollte der Bevölkerung einen so tiefen emotionalen Einblick erstatten. Sie schienen wie das Paar unter den Paaren – bis es plötzlich aus war. Ein tiefgehender Schock durchzog all die Promi-Magazine. Keine Antworten, keine Begründungen – nur die trauernden Gesichter blieben. Nun, 30 Jahre später, soll eben jene dem ältlichen Regisseur einen Preis für sein Lebenswerk verleihen. Ob dies zum Entflammen der vergangen Romanze oder zu einer peinlichen Szene vor der versammelten Prominenz Londons führt, steht in den Sternen. Doch Louis ist überzeugt: Alte Liebe rostet nicht … |
| Film Kritik |
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| Die Screwball-Komödie ist ein Hollywood-Subgenre der romantischen Komödie, welches besonders in den 30ern und 40ern, der goldenen Ära der Traumfabrik, ihre Hochblüte hatte. Diese war von bissigen Dialogzeilenge kennzeichnet, die sich die beiden Hauptdarsteller gegenseitig auf den Kopf warfen. Trotz ihrer Verachtung füreinander teilen die beiden Protagonisten innige Gefühle der Liebe. Seit Jahren versucht man immer wieder diese Komödienform in verschiedenen Ausführungen zu einem neuen Höhepunkt zu führen, jedoch scheitern die meisten Projekte an den zu hochgesteckten Zielen. Den für ihren außergewöhnlichen Humor bekannten Coen-Brothers wurde bei ihrem Intolerable Cruelty eine „Verhollywoodisierung“ vorgeworfen. Ähnlich erging es Peyton Reeds schriller 60er-Komödie Down with Love, die als typische Romanze abgestempelt wurde.
Der Regisseur und Drehbuchautor Antoine de Caunes versuchte sich nun auch im Feld des unmöglich Scheinenden und bemüht sich an einem Revival des vergessenen Genres. Der Franzose, der sich noch keinen großen Namen am Regiestuhl machen konnte, erdachte sich einen überraschenden und unglaublich gelungenen Kunstgriff, mit welchem es ihm ein Leichtes zu sein schien, das gelobte bissige Genre wieder zu beleben. Er baute mit der 30-jährigen Liebe eine Brücke in die Zeit der letzten großen Screball-Comedy (Is’ was, Doc?). Somit konnte er eine gewisse Atmosphäre der „guten, alten Zeit“ einfangen, obwohl der Spaß in der heutigen Ära spielt. Ohne sich zu tief in eine verwobene Regie zu stürzen, beließ der Filmemacher Désaccord parfait, des Lustspiels originärer Name, in einer sympathisch, simplen Bildsprache, die das Spiel der Akteure in den Vordergrund stellt. Antoine de Caunes schrieb für seine Mimen überaus köstliche Zeilen, die den Kontrast zwischen den beiden Darstellern in der „natürlich“ britisch-französischen Abscheu füreinander verwurzelte. Dieses Zusammentreffen von schwarzen, britischen Humor und dem lebensfrohen, jedoch arroganten französischen Witz wäre kaum mit zwei anderen Darstellern möglich gewesen. Der Franzose Jean Rochefort und die Britin Charlotte Rampling überbieten sich gegenseitig sowohl in ihren Bösartigkeiten als auch in ihrem Spiel. Besonders Rochefort vergnügt sein Publikum mit einem intensiven Mienenspiel, welches sich in Sekunden von dem freundlichsten Lächeln in eine verabscheuende Fratze wandelt. Dabei verstärkt er diesen genüsslichen Eindruck mit seinem gealterten, faltenreichen Gesicht. Ein Großteil des schrillen Charmes des Filmes, der Wir verstehen uns wunderbar zu einen wahren Hochgenuss emporhebt, ist sicherlich auf das prickelnde Spiel der beiden zurückzuführen ! Fazit: Diese Screwball-Komödie präsentiert sich als eine überaus witzige Parabel über die ewige Hass-Liebe der Franzosen und der Briten. Mit äußerst sympathischen Dialogzeilen bekriegen sich die beiden Protagonisten auf das Äußerste, um eine wahre Symphonie des Gelächters in den Reihen der Zuschauerbänke zu erzielen. Haltet euch auf dem Kinosessel fest: Einmal am Boden werdet ihr vor Lachen nicht mehr hochkommen können ! |
| Kurz Kritik | |
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| Story: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Musik: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Unterhaltung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Anspruch: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Spannung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Darsteller: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Gesamt: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Dieses Film Review wurde von Sebastian Klausner erstellt. |
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(3.5/5)