Erster deutscher Trailer zum Indie-Drama “Nomadland“

Regisseurin Chloé Zhao konnte bereits mit ihrem Debütfilm “The Rider“, welcher von einem Pferdetrainer, der nach einem schweren Unfall das Reiten aufgeben muss erzählt, Kritiker und Zuschauer überzeugen.

Ihr neuer Spielfilm, welcher am 11. September 2020 zeitgleich seine Premiere am Toronto International Filmfest und bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig feierte, wurde bei beiden Festivals mit dem Hauptpreis gekürt und zählt jetzt schon zu den größten Oscar- Anwärtern des Jahres.

Nomadland“ erzählt die Geschichte der 60 jährigen Fern (Francis McDormand) welche im Börsencrash von 2008 ihr Haus verliert und daraufhin beschließt mit ihrem alten Van quer durch die Staaten zu reisen um eine “moderne Nomadin“ zu werden.

Fox Searchlight Pictures brachte bereits im vergangenen Jahr einen einminütigen Teaser raus und legte im Jänner einen längeren Trailer nach, der nun auch mit einer deutschen Synchro versehen wurde.

Nomadland“ soll hierzulande am 8. April 2021 in den Kinos anlaufen.

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2 Kommentare

  1. Danke für die Empfehlung Hermine
    Hätte eigentlich schon ein tickt für den film bei der vergangenen Viennale gehabt, musste dann aber arbeitsbedingt in Heim-Quartantäne bleiben. Werden ihn aber definitiv so schnell wie möglich nachholen
    Lg Jakob

  2. Hallo ihr Lieben,

    ich habe gestern den Film “Nomadland” gesehen und bin vom Talent der Regisseurin, Chloé Zhao, sehr angetan. Die Farben und Bilder sind sehr ästhetisch; alles passt zusammen. Des weiteren finde ich es sehr spannend, wie Zhao mit dem Ton gearbeitet hat: anstelle lauter Töne und “dramatisierten” Gefühlen ist die Ruhe und die “Leisigkeit” sehr gut veranschaulicht.

    Sehr interessant finde ich auch, wie Nomaden in dem Film thematisiert werden. Es geht weder darum, die Nomaden als eine Gruppe der Helden oder der Opfer darzustellen, sondern vielmehr darum, ihnen ein Denkmal zu geben.

    Ich finde es empfehlenswert, das Sachbuch zu lesen, auf welches der Film basiert: “Nomadland: Surviving America In The Twenty-First Century“ von Jessica Bruder. Um dieses Buch zu schreiben, hat die Schriftstellerin sich Nomaden angeschlossen und kam somit hautnah an das Leben der “Ziehenden” heran.

    Ich hoffe, dass euch der Film auch so gut gefallen hat und freue mich auf Antworten.
    Liebe Grüße
    Hermine

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