Riot Games zahlt 100 Millionen US-Dollar an Opfer von Diskriminierung

So weltoffen sich die Videospiel-Branche immer präsentiert, ist sie noch lange nicht. Vor allem das Jahr 2021 hat das mehr als deutlich gemacht. Ubisoft und Activision Blizzard haben eindrucksvoll gezeigt, wie steinzeitlich man in manchen Führungsetagen denkt und wie wenig man auf die oft gepriesene Diversität Wert legt.

Federführend war hier aber “League of Legends”-Entwickler Riot Games, bei dem es schon im Jahr 2018 Berichte zu Diskriminierung von Frauen und Sexismus gab. In einer Klage gegen das Unternehmen kam es nun zu einer Einigung.

So muss Riot Games 80 Millionen US-Dollar für die Opfer bereitstellen, weitere 20 Millionen muss man für Gerichtskosten bezahlen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Situation für die Mitarbeitenden wirklich auch auf Dauer verbessert, gerade solche große Firmen haben ja doch eine gewisse Verantwortung.

Werbung

Über Christian Suessmeier 2942 Artikel
Nachdem ich schon in jungen Jahren Prinzessinnen aus den Klauen bösartiger Reptilien rettete und mich mit einem kleinen Raumschiff durch das Weltall ballerte, ließ mich die Faszination Videospiele nicht mehr los. Besonders japanische Spiele haben es mir angetan, außerdem war ich auch immer ein großer Fan von spezielleren Konsolen wie dem Sega Saturn. Ein Herz für Außenseiter quasi! In Sachen Spielen verehre ich die "Yakuza"-Reihe, mag filmische Abenteuer wie "The Last of Us" und absolviere gerne mal eine Partie "PES" zwischendurch. Ansonsten schlägt mein Herz aber auch für den japanischen Film, Regisseure wie Shion Sono, Shinya Tsukamoto oder Takeshi Kitano sind einfach Gold wert. Weiterhin investiere ich meine Zeit aber auch gerne in Comics und dem kreativen Arbeiten(Schreiben, Zeichnen...).

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen