Chloè Zhao spricht über das eigentliche Ende für Marvels “Eternals”; und das ist extrem trostlos!

Chloe Zhao, welche mit “Nomadland” die diesjährige Oscar-Verleihung dominierte, hat mir ihrem Marvel-Einstand ein wahres Epos gedreht! Obwohl der Film ins Kreuzfeuer unschöner Kritik geraten ist, bildeten sich viele Menschen ihre eigene Meinung. Zhaos Film ist nicht nur sehr tiefgründig und philosophisch, sondern bietet auch die wohl schönsten und wuchtigsten Bilder der gesamten Marvel Reihe.

Bereits bei Filmen wie “The Songs my brother taught me”, “The Rider” und natürlich “Nomadland” stellte die 39-jährige Chinesin unter Beweis, dass sie eine gigantische Bildsprache beherrscht.

Jetzt hat Chloè Zhao gegenüber Empire erzählt, wie “Eternals” eigentlich enden sollte. jedoch kam das beim Testpublikum nicht so gut an:

“Eigentlich hatten wir ein anderes Ende für “Eternals”. Dieses wäre sehr, sehr trostlos gewesen. Der Film endete damit, dass alle wieder zurück auf das Schiff gegangen wären. Dort wäre von jedem das Gedächtnis gelöscht worden und sie wären einfach zu einem neuen Planeten geschickt worden. Fast wie in “The Twilight Zone”. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als die Leinwand schwarz wurde und jeder im Publikum nur gesagt hat: “Ich weiß jetzt echt nicht, was ich von dem Ende halten soll.” Außerdem sagten viele, dass es sich doch um das MCU handele, da möchte man doch gespannt zurückbleiben und unbedingt wissen, wie es weitergeht! Nun, ich habe niemals einen Film gedreht, bei welchem das Ende so war, wie ich es ursprünglich geschrieben habe. Das Ende findet man während des Schnitts. Ich hasse das nicht, denn ich bin daran gewöhnt, mir melancholische Filme anzusehen. Das große Publikum aber hat das nicht so gut aufgenommen. Außerdem wäre bei diesem depressiven Ende mit Eros bereits ein Eternal auf dem Schiff gewesen und das hätte einfach nicht wirklich funktioniert. Ich wollte Eros aber unbedingt im MCU. Also habe ich das Kevin Feige immer und immer wieder vorgeschlagen, denn ich liebte die Idee, dass Eros auch ein Eternal ist.  Wie Ajak! Er war ein Eternal, der auf Titan stationiert war, einer der zehn Eternals dort. Jetzt denkt mal darüber nach, wie er die Bewohner von Titan beeinflusst hätte, wenn er es  Ajak auf der Erde gleich getan hätte. Wie hätte das Thanos beeinflusst. Für mich ist die Hintergrundgeschichte von Eros folgende: Er ist ein Desertierter. “Ich mache das nicht länger mit, würde er sagen und sich die Sphäre krallen, die wir im Film sehen. Daraus würde er dann Pip den Troll kreieren. Zusammen wären sie auf der Flucht vor Arishem durch den ganzen Weltraum gehetzt. Sie wären genau wie Han und Chewie gewesen. Ich hätte aber nie zu Kevin gesagt, dass wir einen Schauspieler suchen müssten, denn ich wollte Harry und niemand sonst, also gabs nur das Paket.”

 

Was haltet Ihr von Chloè Zhaos  Arbeit?  Schreibt es uns in die Kommentare:

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Über Kamurocho-Ryo 2624 Artikel
Meine Liebe zum Film entflammte so richtig im Jahre 1993, als mein 11-jähriges Ich von der gigantischen Werbekampagne zu "Jurassic Park" gehirngewaschen wurde. Seit dem ist dies auch mein Lieblings-Film. Entgegen dazu, hängt mein Herz aber am asiatischen Kino und der ganzen Kultur. Ganz egal ob Japan, Philippinen, Thailand, Indonesien, China oder Korea, die Filme aus Asien sind immer etwas ganz besonderes und unendlich viel tiefer als der amerikanische Hollywood-Einheitsbrei. Spieletechnisch hatte ich eine hervorragende Kinderstube, soll heißen, NES und GAME BOY bevor viele weitere folgten. Bin dennoch ein Sega-Jünger. Lieblings-Regisseure: Hideaki Anno, Akira Kurosawa Lieblings-Spiele: Metal Gear Solid 1, Final Fantasy VII, Zelda - Ocarina of Time Lieblings-Film-Komponist: Jerry Goldsmith

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