Von der Zukunft des Gaming in die Beutungslosigkeit – Stadia kaum noch wichtig

Wenn man sich anschaut, mit welcher Euphorie Google damals seinen Streamingdienst Stadia beworben hat – oft fielen Phrasen wie “Zukunft des Gaming” – ist es umso bitterer wie schnell man ihn hat fallen lassen. Zugegeben, das Marketing rund um Features, die nie kamen und eine schlechte Kommunikation über das Preismodell, schreckten viele Interessent*innen ab und schufen eine falsche Erwartungshaltung.

Nachdem Google letztes Jahr sogar sein Spiele-Entwicklerstudio schloss, war klar: Stadia steht bei dem Internetriesen nicht mehr auf der Prioritätenliste. Dies bestätigen auch neueste Infos von Business Insider. Zum einen werden aktuell wohl keine neuen Verträge für größere Spiele auf Stadia ausgehandelt, zum anderen will Google die Technik dahinter wohl an interessierte Firmen lizenzieren. Im Raum stehen hier wohl Capcom und Bungie.

Ob wir in zwölf Monaten überhaupt noch über Stadia reden werden? Projekte wie Microsofts xCloud zeigen, dass die Technik funktioniert, man aber auch eine gewisse Userbase und ein faires Preismodell braucht.

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Über Christian Suessmeier 2923 Artikel
Nachdem ich schon in jungen Jahren Prinzessinnen aus den Klauen bösartiger Reptilien rettete und mich mit einem kleinen Raumschiff durch das Weltall ballerte, ließ mich die Faszination Videospiele nicht mehr los. Besonders japanische Spiele haben es mir angetan, außerdem war ich auch immer ein großer Fan von spezielleren Konsolen wie dem Sega Saturn. Ein Herz für Außenseiter quasi! In Sachen Spielen verehre ich die "Yakuza"-Reihe, mag filmische Abenteuer wie "The Last of Us" und absolviere gerne mal eine Partie "PES" zwischendurch. Ansonsten schlägt mein Herz aber auch für den japanischen Film, Regisseure wie Shion Sono, Shinya Tsukamoto oder Takeshi Kitano sind einfach Gold wert. Weiterhin investiere ich meine Zeit aber auch gerne in Comics und dem kreativen Arbeiten(Schreiben, Zeichnen...).

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