Diary of the Dead

  • Informationen zum Film
  • Diary of the Dead

  • Originaltitel:
    Diary of the Dead
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Filmstudent Jason, seine Freundin Debra und ein aus Mitstudenten bestehendes Filmteam drehen in den Wäldern Pennsylvanias einen Horrorfilm für ihre Uni, als im Radio erste Meldungen von wiederauferstehenden Toten laufen. Verzweifelt und verängstigt versucht die Gruppe, sich zu ihren Familien und Freunden durchzuschlagen. Doch Jason beschäftigt ein ganz anderes Problem: Weil er die Verlogenheit der Berichterstattung anprangert, lässt er auf der Flucht vor den Untoten gnadenlos seine Kamera mitlaufen und dokumentiert den Angriff der Zombies, um sie später über das Internet der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Userkritik zu Diary of the Dead

Seelenvampir
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Bewertung: 7/10 Punkte

Inhalt: Der Filmstudent Jason, seine Freundin Debra und ein aus Mitstudenten bestehendes Filmteam drehen in den Wäldern Pennsylvanias einen Horrorfilm für ihre Uni, als im Radio erste Meldungen von wiederauferstehenden Toten laufen. Verzweifelt und verängstigt versucht die Gruppe, sich zu ihren Familien und Freunden durchzuschlagen. Doch Jason beschäftigt ein ganz anderes Problem: Weil er die Verlogenheit der Berichterstattung anprangert, lässt er auf der Flucht vor den Untoten gnadenlos seine Kamera mitlaufen und dokumentiert den Angriff der Zombies, um sie später über das Internet der Allgemeinheit zugänglich zu machen.


Kritik: Der nach meiner Meinung schwächste Teil von George A. Romero's „...of the Dead“ Reihe. Ach ja, auch wenn ich „Diary of the Dead“ für den schwächsten Vertreter dieser Reihe halte, so ist er keineswegs völlig schlecht!
Dieser Film passt einfach überhaupt nicht zu den sonstigen Werken vom Altmeister der Zombies. Der dokumentarische Filmstil a la „[Rec]“ wurde in meinen Augen nicht so gut umgesetzt, wie es eben bei „[Rec]“ und „[Rec] 2“ gemacht wurde. Um zu funktionieren, benötigt man bei dem dokumentarischen Filmstil eine extrem klaustrophobische Atmosphäre und dauerhafte Spannung. Ein paar Schockmomente sind ebenfalls wichtig, da man durch die Handkamera ständig mitten im Geschehen ist und so die Schocks quasi hautnah mitbekommt. Leider sind diese Punkte bei „Diary of the Dead“ nicht so fantastisch gelungen wie bei den beiden „[Rec]“ Teilen.

Ich frage mich wirklich, wieso George A. Romero so sehr von seinem Stil abgerückt ist. Gerade was Atmosphäre und Spannung betrifft, fehlt hier doch sehr viel im Gegensatz zu allen Vorgängern. Die Handlung plätschert streckenweise nur so dahin und kann keine dauerhafte Spannung aufbauen. Viel zu oft gibt es Leerlauf, wodurch der Spannungsbogen stets wieder zusammenbricht. Potential hätte der Film in Punkto Spannung und Atmosphäre gehabt, es wurde jedoch leider nicht so perfekt umgesetzt, wie eben bei „[Rec]“. Auch wenn noch viel Luft nach oben vorhanden ist, so gibt es dennoch eine ganze Reihe sehr guter Szenen. Eines der Hauptprobleme ist aber eindeutig, daß gerade die Spannung nicht auf einem konstant hohen Level bleibt, sondern viel zu häufig unterbrochen wird.

Das in meinen Augen schwerwiegenste Problem ist allerdings, daß der Film viel zu unspektakulär und blutarm ist. Betrachtet man die vorherigen Werke von Romero („Night of the living Dead“ mal ausgenommen), so fehlt diesmal doch eine große Portion Härte. Größtenteils gibt es nur Headshots zu sehen. Härtere Szenen sind rar und dann auch noch fast ausschließlich am Computer generiert worden. Ich habe nichts gegen gut gemachte CGI-Effekte, doch erwarte ich vom Altmeister auch einen angemessenen Anteil Handarbeit!

Vielleicht hat sich Romero zu sehr darauf konzentriert, eine deutliche Medienkritik in seinem Film zum Ausdruck zu bringen. Das ist ihm zwar einigermaßen gelungen, wenn auch mit einigen Fragezeichen, die Hauptstory bleibt aber recht flach.
Ich frage mich bei der Story auch, wie sie in die bisherige Reihe der „...of the Dead“ Filme einzuordnen ist. Die vier Vorgänger kann man ja ohne Zweifel als Quadrilogie sehen, da sie zwar nicht direkt aufeinander aufbauen, jedoch eine gewisse Linie zu erkennen ist. „Diary of the Dead“ passt plötzlich nicht mehr in diese Reihe, da hier plötzlich wieder vom Erstausbruch der Seuche berichtet wird. Von der Story her gesehen müsste es also quasi der erste Teil sein, wobei er dann eigentlich in den 1960er Jahren spielen müsste. Hmm...es kann natürlich auch sein, daß Romero die „erste“ Quadrilogie tatsächlich mit „Land of the Dead“ abgeschlossen hat und nun eine neue Reihe beginnen wollte (mit „Survival of the Dead“ gibt es ja schon einen Nachfolger).

Zumindest bleibt sich Romero bei der Darstellung „seiner“ Zombies treu. Sie sind noch immer langsam, plump und relativ unbeholfen. Dies ist auch ein Punkt, der für mich darauf schliessen läßt, daß er mit diesem Film einen neuen Anfang bzw. eine neue Reihe gestartet hat. In den vier Vorgängern lernten die Zombies immer ein wenig dazu, wobei einzelne sogar gewisse Führungsqualitäten oder andere Fähigkeiten erlernten.


Bewertung: Für mich als eingefleischter Romero-Fan, ist „Diary of the Dead“ schon eine kleine Enttäuschung. Ich habe den Film nun schon mehrfach gesehen und mein Eindruck hat sich dabei nicht wesentlich verändert. Er bietet zwar recht kurzweilige Unterhaltung, mit etwas Leerlauf, kann aber qualitativ nicht mit seinen Vorgängern mithalten! Das verschenkte Potential macht den Film unspektakulär. Wirklich schlecht ist er nicht, kommt aber auch nicht über gutes Mittelmaß hinaus. Meine Wertung ist vielleicht sogar etwas zu hoch gegriffen, ist aber der Tatsache geschuldet, daß ich nunmal Romero-Fan bin!

6,5-7/10 Punkte

geschrieben am 05.11.2011 um 21:37

Kommentare (1)

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Found and Footage Filmen stand ich in gewisser Weise schon immer sehr kritisch gegenüber, doch da mich die wunderbare Serie The Walking Dead, in das Zombie-Genre gelotst hat, musste ich mich natürlich den Filmen des „Schöpfers“ George A. Romero widmen, und so kam mir Diary of the Dead (sein fünfter Zombiefilm) gerade recht.
Der Filmstudent Jason dreht mit seinen Freunden gerade im Wald einen Mumienschocker, da hören sie, dass etwas Seltsames vor sich geht (Zombie-Apokalypse) und sie beschließen nach Hause auf zu brechen. Natürlich ist dieses Unterfangen mit etlichen Komplikationen verbunden.
Aber um ehrlich zu sein, auf die Story ist geschissen. Denn nicht das worum es geht, nämlich die Bedrohung von Zombies zerfleischt zu werden, sondern wie es Romero inszeniert, ist das worauf es in Diary of the Dead wirklich ankommt. Geschickt versieht er es mit einem Gesellschaftskritischen Unterton.
Die Sache mit der Wackelkamera ist stilsicher und geschickt eingesetzt und kann sogar Spannung erzeugen. Etwas, was ich mir nie erwartet hätte.
Nach Land of the Dead, war ich schon skeptisch ob Romero wirklich in der Lage war, Zombie-Unterhaltung in The Walking Dead Manier zu liefern, und obwohl Diary of the Dead diese Qualität bei weitem nicht erreicht, ist er doch Unterhaltsam und hält von Langeweile ab.
Allerdings haben mich zwei Sachen bei dem Film erheblich gestört. Das wären beim einem die schlechten Schauspielerischen Leistungen (die allerdings noch immer besser sind als die von Kirsten Steward) und die eher spärlich vorkommenden Zombies. Für einen gelungenen Zombieschocker braucht es eben mehr als ein paar Gore-Effekte.
Im Endeffekt kann ich Diary ot the Dead mit ruhigem Gewissen 6/10 möglichen Punkten geben, da ich ihn für einen Überdurchschnittlichen Film halte

geschrieben am 14.01.2013 um 19:55 Uhr #1

 

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