Land of the Dead

  • Informationen zum Film
  • Land of the Dead

  • Originaltitel:
    Land of the Dead
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, Kanada
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    02.09.2005
    Kinostart Deutschland:
    01.09.2005
    Kinostart USA:
    24.06.2005
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Eine Armee der Untoten beherrscht die Welt, und die letzten Überlebenden haben sich hinter den Mauern einer zerstörten Stadt verschanzt. Doch auch in der letzten Bastion der Menschheit herrscht Unruhe: Revolution liegt in der Luft, Straßenkämpfe sind an der Tagesordnung, und mit jeder Nacht, die verstreicht, entwickeln sich die Zombies vor den Toren der Stadt zu immer mächtigeren Kreaturen...

Userkritik zu Land of the Dead

Seelenvampir
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Bewertung: 10/10 Punkte

Inhalt: Eine Armee der Untoten beherrscht die Welt und die letzten Überlebenden haben sich hinter den Mauern einer zerstörten Stadt verschanzt. Doch auch in der letzten Bastion der Menschheit herrscht Unruhe: Revolution liegt in der Luft, Straßenkämpfe sind an der Tagesordnung, und mit jeder Nacht, die verstreicht, entwickeln sich die Zombies vor den Toren der Stadt zu immer mächtigeren Kreaturen...


Kritik: Ein Film, der die Fangemeinde von George A. Romero in zwei Lager spaltet. Ich gehöre zu dem Lager, das „Land of the Dead“ für einen fantastischen Film hält! Auf meiner Lieblingsliste ist er auf dem zweiten Platz, nur übertroffen vom unerreichten „Dawn of the Dead“. Romero hat es geschafft, aus seiner so geliebten Gesellschaftskritik eine richtig gute Story zu formen. Zwar gibt es kleine Kritikpunkte, doch hat er nach meiner Meinung einen Film geschaffen, der extrem stimmig ist und alles bietet, was der Zombie-Fan erwartet.

Die Story ist quasi die Fortsetzung von „Day of the Dead“, wo der Zombie „Bub“ ja zeigte, daß die Untoten durchaus in der Lage sind, eine gewisse Intelligenz zu entwickeln, bzw. ihr Erinnerungsvermögen teilweise wiederzuerlangen. Hier ist es „Big Daddy“, der Stück für Stück an Wissen und sogar an Führungsqualitäten gewinnt. Er ist die konsequente Weiterentwicklung von „Bub“. Diese Figur gefällt mir ausgesprochen gut! Durch „Big Daddy“ bekommt der Film einen ganz besonderen Charakter, den es in diesem Genre so bisher nicht gab. Hier kommt auch die sehr intelligente Story von Romero zum Tragen, in der sich die Massen gegen die Oberschicht erheben, die im Überfluss leben und nichts aus der Katastrophe gelernt haben. Sie schwelgen im Überfluss, während die Masse der Menschen (und als absolute Unterschicht auch die Zombies) um ihr Überleben kämpfen muß und von der Hand in den Mund lebt. Romero verleiht den Untoten sogar eine gewisse Persönlichkeit und stellt „Big Daddy“ und einige andere in den Mittelpunkt der Zombies. Sie sind dadurch nicht einfach nur Teil einer Masse, sondern werden regelrecht personalisiert und nicht nur zu Opfern der bewaffneten Menschen gemacht. Sie fungieren als zusammenwachsende Gruppe, was sie fast wieder menschlich werden lässt. Diese Story finde ich einfach extrem gut gelungen!

Auch in Punkto Atmosphäre hat „Land of the Dead“ einiges zu bieten. Die Bilder sind düster und wirken teilweise herrlich apokalyptisch. Einfach perfekt finde ich die Szene, in der „Big Daddy“ mit seiner Zombie-Armee aus dem Wasser steigt und in die Stadt einfällt. Die dunklen Bilder (der Großteil spielt sich in der Nacht ab) spiegeln eindrucksvoll die Apokalypse wider, die über die Menschheit hereingebrochen ist. Romero setzt auch verstärkt auf Schockmomente, die sich sehr gut in das Geschehen einfügen und wirklich gelungen sind. Durch das relativ hohe Tempo der Handlung kommt sowieso keine Langeweile auf, denn eigentlich ist jede Szene Storyrelevant. Die Musik passt auch sehr gut zur Stimmung. Sie ist zwar nicht so genial wie damals bei „Dawn of the Dead“, weiß aber durchaus zu gefallen.

Was mir persönlich natürlich extrem gut gefällt, ist der Härtegrad! In Punkto Härte gibt es eine große Anzahl schöner Szenen. Von allem ist was dabei und es wird nicht gegeizt. Es gibt viele Headshots, Freßszenen, zerrissene Körper und vieles mehr. Die F/X sind, bis auf kleinere Ausnahmen, absolut gelungen und machen richtig Spaß. Diese Ausnahmen beziehen sich auf wenige Szenen, denen man den CGI-Einsatz ansieht. Die Mischung aus handgemachten und computergenerierten F/X ist allerdings sehr gelungen und finde ich nicht besonders negativ. Wenn man alles zusammenfasst, dann dürfte „Land of the Dead“ wohl der härteste Film von George A. Romero sein. Das ist natürlich eine rein subjektive Betrachtung, da seine Filme ja nicht außergewöhnlich brutal sind, sondern mehr auf eine ausgewogene Mischung aller wichtigen Faktoren setzen. Diese Mischung macht seine Filme nach meiner Meinung so gut!

Die Leistung der Schauspieler finde ich persönlich sehr gut. Man darf zwar keine Glanzleistungen erwarten, doch kann man durchaus ansprechende Darbietungen sehen. Der Star, zumindest vom Namen her, ist natürlich Dennis Hopper. Seine Rolle ist zwar sehr wichtig, immerhin ist er der Bösewicht (der größte Feind des Menschen ist der Mensch), seine Screentime ist allerdings nicht so besonders groß. In ihren Rollen gefallen mir auch Simon Baker und Asia Argento sehr gut. Im Film ist für mich aber „Big Daddy“ der große Star! An seiner Rolle mögen sich die Geister zwar scheiden, ich finde ihn aber klasse!


Bewertung: In meinen Augen ist „Land of the Dead“ einer der besten Zombiefilme die ich kenne!
...und da ich ein Zombie-Fan bin, kenne ich sehr viele! ;-)
Mit diesem Film hat George A. Romero einen fantastischen Genrebeitrag geliefert, der nach meiner Meinung etwas unterbewertet ist. Gerade die Gesellschaftskritik, die er ja in jedem seiner Filme unterbringt, ist ihm diesmal perfekt gelungen. Fast die gesamte Story baut darauf auf und zwar verdammt gut!


9,5/10 Punkte

geschrieben am 04.11.2011 um 15:47

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ø Wertung: 7,8/10 | Wertungen: 36 | Kritiken: 5