The Burrowers

  • Informationen zum Film
  • The Burrowers

  • Originaltitel:
    The Burrowers
    Genre:
    Thriller, Western, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Die Dakota Gebiete 1879, nur eine Handvoll mutiger Siedler ist bisher soweit in den unwirtlichen Westen vorgedrungen. Als eine Familie bei einem brutalen nächtlichen Angriff verschleppt wird, fällt der Verdacht auf die feindlichen Indianer. Ein Suchtrupp wird zusammengestellt und nimmt die Jagd auf. Doch schon bald muss die Gruppe auf blutige Weise lernen, dass ihr Feind grauenvoller ist als jeder menschliche Gegner und Ihnen ein grausameres Schicksal als der Tod droht.

Userkritik zu The Burrowers

Seelenvampir
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Bewertung: 6/10 Punkte

Inhalt: Die Dakota Gebiete 1879, nur eine Handvoll mutiger Siedler ist bisher soweit in den unwirtlichen Westen vorgedrungen. Als eine Familie bei einem brutalen nächtlichen Angriff verschleppt wird, fällt der Verdacht auf die feindlichen Indianer. Ein Suchtrupp wird zusammengestellt und nimmt die Jagd auf. Doch schon bald muss die Gruppe auf blutige Weise lernen, dass ihre Beute grauenvoller ist, als jeder menschliche Gegner ... und ihnen ein grausameres Schicksal als der Tod droht.


Kritik: Der Film hat mich zwar nicht grundsätzlich enttäuscht, ich hatte mir aber definitiv wesentlich mehr erhofft. Die nichtmal schlechte Story, hätte in Verbindung mit der Location/Epoche deutlich mehr Potential gehabt. Diese Mischung aus Western und Horror hätte viele interessante Möglichkeiten gehabt und wäre, da es nicht sooo viele Filme mit diesem Mix gibt, durchaus in der Lage gewesen, mit einigen Innovationen aufzuwarten. Hätte...doch leider hat Regisseur J.T. Petty diese Chance nicht wirklich genutzt. Nein, der Film ist sicher kein Reinfall, doch wäre deutlich mehr drin gewesen.

Was dem Film nach meiner Meinung hauptsächlich fehlt, ist der Schrecken, den die „Burrowers --> Wühler“ verbreiten. Diese Wesen sind grausame Räuber, die ihre Opfer lebendig begraben um sie später zu fressen. Dieser Schrecken kommt leider nur teilweise rüber, da viel zu viel im Off passiert, bzw. nur oberflächlich abgehandelt wird. Ich vermisse ganz eindeutig die Szenen, wo die Opfer von der „Entführung“ bis zum vergraben und späterem fressen durch die „Wühler“ begleitet werden. In meinen Augen wären solche Sequenzen für den Film sehr wichtig gewesen, da sie den ganzen Horror widerspiegeln würden, den die Opfer erleben.

Recht gut gelungen ist die Atmosphäre, die doch relativ düster ist. Mitverantwortlich dafür sind ziemlich dunkel und trist gehaltene Bilder, die kaum mit fröhlichen Farben aufwarten. Auch die Tatsache, daß die „Wühler“ ziemlich lange im Verborgenen gehalten werden, verstärkt sowohl Spannung als auch Atmosphäre. Lange Zeit hört man nur Geräusche oder sieht Bewegungen unter der Erde. Diese Effekte sind zwar nichts wirklich innovatives, wirken aber dennoch ganz gut. Das für die Vorfälle keine Indianer verantwortlich sind, kann man sich ja sowieso denken.

...was mich direkt zum nächsten Punkt führt. Für die meisten Weißen kommen natürlich nur Indianer als Täter in Frage, was dann auch schonungslose Gewalt gegen die Indianer zur Folge hat. Die gezeigte Gewalt kann man schon als deutliche Kritik im Umgang mit den Ureinwohnern Amerikas sehen. Ob schuldig oder nicht interessiert den Großteil der Männer nicht, sie töten und foltern einfach ohne Beweise. Natürlich gibt es auch eine Gruppe guter Menschen, die mehr Menschlichkeit an den Tag legen.

Wie im ersten Absatz schon gesagt, finde ich die Story garnicht so schlecht, sie hat leider aber einige Längen und wurde nicht konsequent genug erzählt. Teilweise, besonders zum Ende hin, wirkt alles etwas abgehackt, so als würden ganze Abschnitte oder Kapitel fehlen. Einige Aktionen (z.B. aufgehängte Indianer) wurden einfach weggelassen, was die Story etwas holprig erscheinen lässt.

In Punkto Härte gibt es ein paar nette Szenen zu sehen, die sich allerdings stark in Grenzen halten. Etwas mehr hätte ich mir schon gewünscht, da bei einer Lauflänge von 96 Minuten doch etwas wenig passiert. Wie schon erwähnt, geschieht leider sehr viel im Off. Positiv ist allerdings, daß die meisten Effekte ganz gut gelungen und recht ansehnlich sind. Die „Wühler“ sehen auch sehr gut aus, kommen nur leider viel zu wenig zur Geltung.


Bewertung: Ganz interessanter Horror/Western-Mix, der allerdings durch einige Schwächen nicht über ein gutes Mittelmaß hinauskommt. Wer die DVD oder Blu-ray für kleines Geld bekommt, kann sich den Film mal reinziehen. Ist sicher kein Must see, bietet aber doch recht gute Unterhaltung. Wären die besagten Schwächen nicht so stark ausgeprägt, könnte ich den Film bedenkenlos empfehlen. Alles in allem ist „The Burrowers“ aber etwas zu bieder und zu harmlos, was doch für starken Punktabzug in der Wertung führt.

6-6,5/10 Punkte

geschrieben am 23.10.2011 um 14:53

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ø Wertung: 6,6/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1