Manhunt Backwoods Massacre

  • Informationen zum Film
  • Manhunt Backwoods Massacre

  • Originaltitel:
    Rovdyr
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    Norwegen
    Produktionsjahr:
    2008
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Vier Freunde wollen einen gemütlichen Wanderausflug in die Wälder Norwegens unternehmen. Als sie an einer Tankstelle halten müssen, machen sie Bekanntschaft mit allerlei eigenartigen Hinterwäldlern, die sich schon anfänglich sehr aggressiv verhalten. Als die vier eine verzweifelte Frau mitnehmen, ahnen sie nicht, dass dies der Anfang vom Ende ist, denn unterwegs müssen sie halten und die Hölle bricht über sie herein. Im tiefen und undurchdringlichen Dickicht beginnt ein unbarmherziger Kampf auf Leben und Tod, der viele Opfer fordern wird....Der Film hat einerseits viele Elemente des guten alten Backwood Slashers inne, als da wären viele degenerierte Wilde mit einer Menge Waffen und Fallen auf der Jagd nach Frischfleisch, steht aber andererseits der momentan so populären Torture-Porn-Welle in nichts nach! Mit bösen Schocks und diversen harten Szenen erschuf Syversen einen Horrorthriller, der sich nahtlos in die neuen moderen Horrorfilme wie INSIDE, FRONTIER(S) oder EDEN LAKE einreiht. MANHUNT hält unerbittlich mit der Kamera drauf, solange bis es weh tut!

Userkritik zu Manhunt Backwoods Massacre

Seelenvampir
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 7/10 Punkte

Inhalt: Vier junge Erwachsene (Camilla und ihr Freund, Jorgen und seine Schwester) wollen einen Ausflug in die Berge und Wälder machen. Auf dem Weg dorthin gabeln sie wenig später eine junge, völlig verängstigte Frau auf, die vorgibt, eine Autopanne gehabt zu haben. Bald schon verwandelt sich der Ausflug in den blanken Terror, denn man wird in der Wildnis von einigen gnadenlosen Jägern überfallen. Deren bevorzugtes Jagdgut sind Menschen und als es die ersten Toten zu beklagen gibt, muss der Rest der Gruppe einen verbitterten Kampf ums nackte Überleben schlagen...


Kritik: Feiner, nur etwas zu kurzer, Backwood Slasher aus Norwegen.
Der Film spielt im Jahre 1974, was dem Zuschauer Filmtechnisch durch sehr blasse Farben suggeriert werden soll. Man soll sich quasi in diese Zeit zurückversetzt fühlen.

Nach etwa 20 Minuten beginnt die Atmosphäre äußerst bedrohlich zu werden. Diese Bedrohung hält dann auch bis zum (recht typischen) Ende an. Die Hinterwäldler sind von der ersten Sekunde an extrem brutal, machen aber auch viele Fehler. Unterstützt wird die Atmosphäre durch die Kommunikation der Hinterwäldler untereinander. Sie verständigen sich durch Pfeiftöne und Klopfzeichen. Besonders sarkastisch ist das Jagdhorn, welches oftmals zu hören ist. Durch diese Geräusche erscheint der Wald besonders bedrohlich. Das recht hohe Tempo der Handlung verdichtet die Atmosphäre noch um einiges.

Die Spannung ist auf einem guten Level, jedoch nicht wirklich überragend. Was eindeutig fehlt, sind echte Schockmomente. Es passiert einfach zu viel im Off, wodurch die Spannung immer wieder abfällt. Man sieht meistens nur die Opfer durch den Wald rennen, ohne großartig etwas von den Aktionen der Verfolger mitzubekommen. Die Opfer wachen gefesselt auf oder man sieht plötzlich jemanden an einen Baum gefesselt stehen. Viele Schritte der Killer werden einfach nicht gezeigt.

Der Härtegrad ist ganz anständig, sehr gute Aktionen sind allerdings recht selten. Viele Szenen sind nur angedeutet oder finden eben im Off statt. Hier wurde sicher einiges an Potential verschenkt, da wäre mehr drin gewesen! Zwei bis drei Szenen sind richtig gut, der Rest ist Durchschnitt.

Die Story ist, wie üblich, äußerst minimal. Es ist vor allem sehr schade, daß man absolut nichts über Killer erfährt. Herkunft und Motivation bleiben völlig ungeklärt. Eine Sprechrolle hat auch keiner von ihnen, man hört höchstens mal einen Schrei.
Auch die Zusammensetzung der Opfer-Gruppe ist urtypisch: Ein Naivchen, ein Cooler, ein Ruhepol, ... usw.
Wie in fast jedem (mittelmäßigem) Horror-Film, so gibt es auch hier ein paar dicke Klopse in der Story.
SPOILER!!!
- Das erste Opfer ist eine Anhalterin, die auf der Strasse erschossen wird. Während die 3 Killer ihre Freunde in der Gewalt haben, schreit das Naivchen die Killer an, daß sie die Anhalterin jetzt ins Krankenhaus bringt. Eben dieses Naivchen tötet im weiteren Verlauf dann alle 3 Killer...

Wie ich oben schon erwähnte, machen auch die 3 sonst so kalten und grausamen Killer erschreckend viele Fehler.
Na ja, vielleicht waren sie gerade erst am Beginn ihrer Hinterwäldler-Karriere.
Leider gibt es durch die dünne und manchmal dämliche Story, einige Minuspunkte.


Bewertung: Ein atmosphärisch guter Backwood Horror, dem es etwas an Spannung, Härte und Story fehlt. Das Gesamtbild ist noch positiv, hätte aber deutlich besser ausfallen können!

6,5-7/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 21:24

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Manhunt Backwoods Massacre

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