Das Böse

  • Informationen zum Film
  • Das Böse

  • Originaltitel:
    Phantasm
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1979
    Kinostart Deutschland:
    03.05.1979
    Kinostart USA:
    28.03.1979
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Teenager Mike lebt, nachdem seine Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, bei seinem älteren Bruder. Mike beobachtet zufällig die seltsamen Aktivitäten des Tall Man auf dem Friedhof. Niemand glaubt ihm seine Beobachtungen, so dass er heimlich weiter nachforscht. Er findet heraus, dass der Tall Man, bewacht von seinen seltsamen fliegenden Kugeln, in der Leichenhalle menschliche Körper schrumpft und für den Transport in eine andere Dimension vorbereitet. Bevor er seinen Bruder informieren kann, wird Mike von dem Tall Man entdeckt und verfolgt.

Userkritik zu Das Böse

Seelenvampir
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Bewertung: 7/10 Punkte

Inhalt: Das Grauen schleicht auf den Friedhöfen herum:
Menschen verschwinden spurlos oder kommen durch merkwürdige Unfälle ums Leben. Der Teenager Mike beobachtet die seltsamen Vorgänge rund um die Gräber. Seine Eltern wurden auch Opfer eines Unfalls. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und stellt fest, dass der unheimliche Friedhofswärter mehr als nur ein düsteres Geheimnis hat. Verzweifelt versucht er, seinen Bruder von seinen Entdeckungen zu überzeugen. Aber niemand will ihm glauben. Erst als der unheimliche Friedhofswärter zu einem tödlichen Verfolger wird und seine unglaubliche Macht offenbart, bekommt Mike Hilfe.


Kritik: Spannender (tja...als was soll man den Film bezeichnen?), wenn auch manchmal verwirrender, Horrorstreifen von Don Coscarelli.
Der Film lebt fast ausschließlich von seiner Atmosphäre und der Figur des „Tall Man“, der von Angus Scrimm perfekt gespielt wird. Die Stimmung und Atmosphäre kann man kaum beschreiben, da Coscarelli mit einfachsten Mitteln quasi einen Selbstläufer geschaffen hat. Es gibt viele Rätsel, die größtenteils bis zum Ende nicht aufgelöst werden. Es wird sehr wenig preisgegeben, was dem Zuschauer die Spannung erhält. Erst im zweiten Teil, der allerdings erst 9 Jahre später entstand, bekommt man einiges erklärt.
Trotz allem schuf Coscarelli hier ein kleines Meisterwerk, was in meinen Augen aber erst durch den zweiten Teil (es gibt insgesamt vier Teile) vollendet wurde. Der erste Teil ist soetwas wie eine große Einleitung, da er ohne die folgenden Teile nicht sehr viel Sinn macht.
Die Handlung erscheint manchmal etwas wirr, da hier oft nicht klar ist, ob man sich gerade in der Realität oder in einem Traum/Hirngespinst (Phantasm = Hirngespinst/Trugbild/Wahnvorstellung) befindet. Auch da schafft erst der zweite Teil Abhilfe.

Der Film bietet, bis auf eine Szene, keine Härte. Wer also auf derben Splatter hofft, der wird enttäuscht. Erwarten kann man Spannung, gute Atmosphäre und unheimliche Figuren.

Die Story entspricht eher einem Fantasy-Film, weist aber auch manchmal Löcher auf.
- Personen verschwinden, deren Verbleib nur kurz durch einen Satz erklärt wird.
- Der „Tall Man“ und seine Helfer bleiben völlig anonym, ihr Handeln wird nicht gezeigt/erklärt.

Trotz einiger Schwächen ist Phantasm absolut sehenswert, man sollte sich aber mindestens noch den zweiten Teil ansehen. Wer sich nur den ersten Teil ansieht, dem bleiben am Ende zu viele offene Fragen.


Bewertung: Bei der Bewertung ist es mir wichtig zu sagen, daß ich diesen Film als Teil der Reihe bewerte, weniger als eigenständigen Film!
Wenn ich den Film an sich bewerten würde, dann wäre die Bewertung etwa um 0,5 Punkte schwächer.

7,5/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 21:18

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ø Wertung: 7,8/10 | Wertungen: 14 | Kritiken: 1