Ong Bak - The New Generation

  • Informationen zum Film
  • Ong Bak - The New Generation

  • Originaltitel:
    BKO: Bangkok Knockout
    Genre:
    Action
    Produktionsland:
    Thailand
    Produktionsjahr:
    2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Eine Gruppe Kampfsportler aus den Bereichen (Muay Thai, Capoeira, Kung Fu, Tai Chi uvm.) wacht in einem Raum auf. Niemand weiß weder, wo, noch, warum er dort ist. Nur noch wage erinnern sie sich, was sie am Vorabend gemacht haben. Aber Eines haben alle gemeinsam: sie gehören zu einem mysteriösen „Fight Club“. Kurz nachdem sie beginnen, im riesigen und mit versteckten Sprengsätzen bestückten Gelände nach einem Ausgang zu suchen, lauern ihnen maskierte Kämpfer auf und entführen eine Frau. Der Rest der Gruppe beschließt, sich aufzuteilen und nach ihr zu suchen. Was sie nicht wissen: Die Räume sind allesamt mit Kameras bestückt, denn irgendwer treibt ein böses Spiel mit ihnen und ihrem Leben …

Userkritik zu Ong Bak - The New Generation

Hitchcock_89
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 8/10 Punkte

Mit "Ong Bak" wurde das Martial Arts-Genre hierzulande nicht wieder richtig populär, auch wirft man seitdem immer wieder seinen Blick nach Thailand (und nicht nur etwa nach China) um Genre-Highlights zu entdecken. Seitdem kam einiges Erwähnenswertes nach, u.a. hat auch BANGKOK KNOCKOUT die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Den deutschen Titel ("Ong Bak - The new Generation") verabscheue ich, da der Film nichts mit "Ong Bak" zu tun hat und nur aus Marketinggründen hierzulande umbenannt wurde, daher werde ich ihn in diesem Review lediglich beim Originaltitel nennen.

Das, was ich bisher von BKO - so der Kurztitel - gehört habe, macht mich unsicher. Einerseits sollen die Stunts revolutionär sein, andererseits die Charaktere und Story der "letzte Dreck". Nun aber konnte ich mich selbst davon überzeugen...

Der Plot: Eine Gruppe Kampfsportler wacht in einem Raum auf. Niemand weiß weder, wo, noch, warum er dort ist. Nur noch wage erinnern sie sich, was sie am Vorabend gemacht haben. Aber Eines haben alle gemeinsam: sie gehören zu einem mysteriösen „Fight Club“. Kurz nachdem sie beginnen, im riesigen und mit versteckten Sprengsätzen bestückten Gelände nach einem Ausgang zu suchen, lauern ihnen maskierte Kämpfer auf und entführen eine Frau. Der Rest der Gruppe beschließt, sich aufzuteilen und nach ihr zu suchen. Was sie nicht wissen: Die Räume sind allesamt mit Kameras bestückt, denn irgendwer treibt ein böses Spiel mit ihnen und ihrem Leben…

Gut, es lässt sich zweifels ohne sagen, dass keiner der Darsteller eine Figur in einem Charakterdrama darstellen könnte, so viel steht fest. Dennoch ist der Rummel, der darüber gemacht wird, in meinen Augen weit übertrieben. In Kampfsportfilmen ist die schauspielerische Leistung nun mal Nebensache, Ausnahmen bestätigen die Regel. In BKO ist das zwar leider zutreffend, aber das gehört für mich schon fast dazu - von daher kann man hier kaum von einer Überraschung oder allzu negativen Kritik sprechen.

Die Story ist dementsprechend schlicht gestrickt und eindeutig nur Mittel zum Zweck, aber auch das kann ich als Genrefan verkraften - wie gesagt, darauf kommt's mir hier nicht an!

Worauf es hingegen ankommt ist sind die Fights und der Unterhaltungswert des Films und auf dieser Ebene fühlte ich mich bestens bedient! Der Film geht knapp über 100 Minuten und ist somit durchaus länger als einige seiner Kollegen, fade Stellen treten aber nicht auf, was mir besonders auffiel. Im Mittelpunkt stehen eindeutig die Kämpfe und die haben es wirklich in sich. Die Kämpfe sind knallhart, authentisch und unglaublich spektakulär choreographiert. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es diesbezüglich kaum Besseres gibt - und alleine schon aus diesem Grund sollte man den Film als Kampfsportfan auf jeden Fall gesehen haben. Die Kämpfe kommen in treten in sehr hoher Frequenz auf und haben unglaubliche Moves zu bieten, darunter unzählige die ich so zum ersten Mal sehen durfte. Fernab von Seilhilfen und CGI schmerzt hier ein Großteil der Schläge auch dem Zuseher - eine Wucht!

BANGKOK KNOCKOUT funktioniert als das, was er sein will, unglaublich gut. Stupide Story und schwache Darsteller dürften für Genrefans ohne Probleme zu verkraften sein, denn was man hier kampfsporttechnisch geliefert bekommt ist ganz große Klasse - alleine aus diesem Grund wird der Film bei mir noch einige Male im Player landen. Wer auf ausgefallene, spekatuläre, authentische, harte und atmosphärisch inszenierte Kämpfe steht, muss diesen Film einfach gesehen haben!

geschrieben am 01.10.2011 um 01:22

Kommentare (0)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 8/10 | Wertungen: 3 | Kritiken: 2