Swimming Pool - Der Tod feiert mit

  • Informationen zum Film
  • Swimming Pool - Der Tod feiert mit

  • Originaltitel:
    Swimming Pool - Der Tod feiert mit
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    Deutschland
    Produktionsjahr:
    2001
    Kinostart Deutschland:
    04.10.2001

Userkritik zu Swimming Pool - Der Tod feiert mit

Seelenvampir
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Bewertung: 4/10 Punkte

Inhalt: Das Abi ist geschafft, jetzt kann das wahre Leben anfangen. Doch bevor Gregor und seine Freunde aus der International High School Prag über die ganze Welt verstreut werden, wollen sie noch einmal gemeinsam die Party ihres Lebens feiern. Dazu brechen sie nachts in ein öffentliches Schwimmbad ein. Aber was wie die Nacht der Nächte beginnt, wird zu einem verzweifelten Kampf ums Überleben. Ein maskierter Killer ist auf der Party und beginnt eine gnadenlose Jagd auf die Jugendlichen, durch die Gänge und Hallen der Anlage.


Kritik: Recht blasser Teenie-Slasher aus Deutschland, der auf der Scream-Welle mitschwimmen wollte, dabei aber sehr viel Potential verschenkt.
Punkten kann Swimming Pool mit einer ganz guten Atmosphäre, die durch den Schauplatz des Geschehens gut rüberkommt. Das Schwimmbad bietet viele Möglichkeiten, die der Regisseur auch versucht zu nutzten. Leider macht er aus diesen zahlreichen Möglichkeiten aber nicht viel, denn die meisten Kills passieren im Off. Es gibt zwar reichlich Blut, man bekommt aber kaum etwas zu sehen. Ein paar Kills sind schon richtig fies, die Bilder dazu muß man sich allerdings denken.
Der Killer nutzt leider auch nur eine einzige Waffe, wodurch der Abwechslungsfaktor doch stark leidet. Wären die Kills wenigstens richtig zu sehen, könnte man diesen Mangel evtl. verschmerzen. Hier wurde wirklich eine riesige Portion Potential verschenkt. Warum der Film eine FSK 18 Freigabe hat, kann ich mir nicht erklären. FSK 16 reicht bei diesem Film auch.

Große Spannung sollte man nicht erwarten, denn mit etwas Aufmerksamkeit kann man den Killer recht leicht enttarnen. Was dabei allerdings etwas schwierig ist, sind die sehr ähnlichen Gesichter der Protagonisten. Sie sehen alle gleich aus, zumindest scheint es so. Die Gesichter sind absolut austauschbar, man identifiziert sich kaum mit einer der Figuren. Manchmal weiß man nicht so genau, wer da eben getötet wurde.

Story und Motiv des Täters sind auch sehr dürftig, da war man nicht sehr kreativ. Eine Szene bleibt mir da besonders negativ in Erinnerung:

SPOILER!
Der Killer tötete auch schon vor dem Abend im Schwimmbad. Ein Polizist betritt das Haus eines Opfers, man hat auch schon einen Verdächtigen ausgemacht. Der Polizist öffnet die Tür zum Zimmer des mutmaßlichen Täters und sagt: „Kein Wunder dass der Junge ein Psychopath ist!“ Das Problem an der Szene ist nur, daß man selbst keinen Blick in das Zimmer werfen kann! Bis zum Filmende erfährt man auch absolut nichts mehr darüber. Die Szene wir nicht aufgelöst und man erfährt nicht, warum es denn kein Wunder ist, daß der Täter ein Psychopath ist.

Es ist wirklich schade, daß man aus den Möglichkeiten nicht mehr gemacht hat. Swimming Pool hätte ein richtig guter Slasher aus Deutschland werden können, wenn man nur den Goregehalt erhöht und sich mehr Mühe beim Rest gegeben hätte. Der Film wurde wahrscheinlich ziemlich schnell runtergedreht, wobei die Kreativität stark vernachlässigt wurde.


Bewertung: Leider nur ein Slasher, der nicht aus dem Einheitsbrei raussticht. Vom Härtegrad absolut harmlos, er lief sogar schon Uncut auf Pro 7. Für eingefleischte Slasher-Fans sicherlich nicht zu empfehlen, da bis auf eine recht gute Atmo nichts geboten wird. Für nen Euro kann man sich die DVD mal mitnehmen, mehr sollte dafür nicht ausgegeben werden.

4/10 Punkte

geschrieben am 16.07.2011 um 21:08

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ø Wertung: 4,2/10 | Wertungen: 6 | Kritiken: 2