Brennender Tod

  • Informationen zum Film
  • Brennender Tod

  • Originaltitel:
    Night of the Big Heat
    Genre:
    Thriller, Sci-Fi, Mystery, Horror
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    1967
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Die britische Kanalinsel Fara: Der Schriftsteller Jeff Callum betreibt mit seiner Frau Frankie die Schenke “Zum Schwan”. Dort schneit plötzlich die wohlgeformte Angela herein, mit der Jeff ein heimliches Techtelmechtel hatte, und ernennt sich kurzerhand zu seiner neuen “Sekretärin”. Noch seltsamer: Die tropische Hitze, die sich plötzlich auf dem Eiland ausbreitet – und das mitten im tiefsten Winter. Noch ahnt niemand in der Dorfgemeinschaft, dass Außerirdische hinter dem Wärmeeinbruch stecken. Der verrückte Professor Hanson, der ein Zimmer im “Schwan” bewohnt, weiß als einziger um die Bedrohung aus dem All und funktioniert sein Zimmermobiliar in eine UFO-Überwachungsanlage um. Die kann leider nichts daran ändern, dass zuerst der Landarzt Dr. Stone und nach und nach auch die anderen Inselkauze von wabernden Plasma-Aliens heimgesucht werden. Doch als ein Gewitter aufzieht, scheint mit diesem Wetterwechsel auf einmal Rettung in Sicht.

Userkritik zu Brennender Tod

doobee
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Bewertung: 2/10 Punkte

Es ist mitten im Winter, in England herrschen eisige Temperaturen. Aber nicht auf der kleinen Insel Fara, welche von einer Hitzewelle mit tropischen Temperaturen heimgesucht wird. Dies ist jedoch nicht das einzig Ungewöhnliche, denn immer wieder sind komische, sirrende Geräusche zu hören und ein alter Tramp wird in einer Höhle von etwas angegriffen und getötet. Schriftsteller Jeff Callum (Patrick Allen) ist mit seiner Frau Frankie (Sarah Lewson) auf das abgelegene Eiland gezogen um einen Schlussstrich unter seine Affäre mit der attraktiven Angela Roberts (Jane Merrow) zu ziehen. Diese jedoch folgt ihm auf die Insel und gibt sich bei seiner Frau als dessen neue Sekretärin aus. Jeff und Frankie betreiben die lokale Gaststätte „The Swan“. Dort hat sich der undurchsichtige und unfreundliche Godfrey Hanson (Christopher Lee) einquartiert, der irgend welchen obskuren Forschungstätigkeiten nachzugehen scheint. Es kommt zu weiteren Todesfällen, und schliesslich erfährt Jeff von Hanson, dass die Insel von einer Vorhut ausserirdischer Invasoren als Basis auserkoren wurde. Diese sollen testen ob sich die Erde als ihr neues Habitat eignet. Hanson ist ein Wissenschaftler, der auf der Insel verzweifelt nach Beweisen für seine Theorie sucht. In der Zwischenzeit steigt die Temperatur immer höher, die Telefonverbindung fällt aus. Als Dr. Stone (Peter Cushing) zur Wetterstation fahren will um von dort einen Hilferuf ans Festland zu senden wird er von den Ausserirdischen geröstet. Diese töten ihre Opfer mittels Hochfrequenz-Strahlung und äschern sie dabei regelrecht ein. Sie ernähren sich von Energie, welche sie überall abzapfen. Die Situation ist aussichtlos, denn nichts scheint die Invasoren aufhalten zu können……

Dieser Science-Fiction/Horror-Trash wurde von der kleinen englischen Firma Planet Film Production produziert, welche ein Jahr zuvor den nicht minder abstrusen „Island of Terror“ auf den Markt geschmissen hatten. Regie führte der grossartige Terence Fisher, der in unzähligen, denkwürdigen Hammerfilmen sein Genie bewiesen hatte. Wie er sich herablassen konnte ein derart unausgegorenes, hanebüchernes Script zu verfilmen ist mir schleierhaft. Genauso wie die Tatsache, dass sich die beiden Hammer-Ikonen Christopher Lee und Peter Cushing überreden liessen, hier ihren guten Ruf aufs Spiel zu setzen. Beide glänzen wie üblich in ihren Rollen, wobei der Part von Peter Cushing nicht über eine kleine Nebenrolle hinauskommt. Der Hauptdarsteller ist Patrick Allen, der auch schon für Hammer vor der Kamera gestanden hatte, in „Die Bande des Captain Clegg“, wo er sich ein formidables Psycho-Duell mit Peter Cushing geliefert hatte. Hier bleibt er blass und kann ausser seiner markigen Gesichtszüge nicht viel von seiner Kunst zeigen. Ueberhaupt hat dieses Machwerk nur entfernt mit Kunst zu tun: eine arg konstruierte Geschichte, in welche man sogar noch eine dröge Beziehungskiste einbauen musste um das Ganze überhaupt auf Spielfilmlänge zu bringen, billigste Requisiten und Effekte, welche diesen Namen nicht verdienen. So sieht man denn auch nicht wie die Leute zu Tode kommen, diese Szenen enden mit einem Lichtblitz. Und die Ausserirdischen, die man erst ganz zum Schluss zu Gesicht bekommt, sind zum Schreien kitschig und billig gemacht. Hinzu kommt noch etwas pseudo-wissenschaftliches Geschwafel über die Herkunft der Invasoren und ein apruptes, an Einfallslosikgeit nicht zu überbietendes Ende. Weshalb Hanson und Stone auch bei Temperaturen von 50 Grad ihre Krawatten und Kittel anbehalten, ist eine kleine Randnotiz und unterstreicht die Lächerlichkeit dieses Schundes. Auch die Musik von Malcolm Lockyer kann hier nichts mehr retten, sie ist genauso banal wie der Rest.

Fazit: Unterirdische, unfreiwillig komische Trash-Gurke mit Staraufgebot. Wegen des Wiedersehens mit Lee und Cushing gibt’s von mir denn auch nicht die Höchststrafe. 2/10

geschrieben am 24.01.2016 um 09:38

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