Panik in New York

  • Informationen zum Film
  • Panik in New York

  • Originaltitel:
    The Beast from 20,000 Fathoms
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1953
    Kinostart Österreich:
    16.07.1954
    Kinostart USA:
    13.06.1953
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nach einem Atombombenversuch in der Arktis wird ein Urzeitsaurier aufgetaut und sorgt für einige Todesfälle. Wissenschaftler Tom will ihn gesehen haben, aber die Ärzte meinen, er halluziniere. Als der Rhedosaurus durch New York stampft, ist man machtlos: Die Kugeln prallen ab. Während die Polizei den Saurier ablenkt, entwickelt Tom ein Mittel ihn zu vernichten: das, das ihn zum Leben erweckte. Der Saurier wird aufs Gelände des Manhattan-Beach-Vergnügungsparks gelockt, wo man radioaktive Isotopen in eine Wunde an seiner Kehle schießt.

Userkritik zu Panik in New York

doobee
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 6/10 Punkte

Am nördlichen Polarkreis führen Wissenschaftler einen Atombombentest durch. Dadurch erwecken sie einen Saurier, welcher seit Jahrmillionen im Eis eingeschlossen war, zum Leben. Der Wissenschaftler George Ritchie (Ross Elliott) ist das erste Opfer der Bestie. Auch Professor Tom Nesbitt (Paul Hubschmid) sieht sieh, bevor er im Schneesturm ohnmächtig wird. In kritischem Zustand muss er nach New York ausgeflogen werden. Dort glaubt ihm niemand die Story vom prähistorischen Ungeheuer, ausser Lee Hunter (Paula Raymond), die Assistentin des renommierten Paläontologen Prof. Elson (Cecil Kellaway). Tom kann das Monster aufgrund von ihm vorgelegten Zeichnungen als Rhedosaurus identifizieren. Und es häufen sich beunruhigende Meldungen: zwei Fischerboote werden von einem Seeungeheuer angegriffen, wie Ueberlebende berichten, und ein Leuchtturm wird an der Küste von Maine zerstört. Prof. Elson, der in der Zwischenzeit ebenfalls an die Existenz des Monsters glaubt, schliesst daraus, dass der Saurier südlichen Kurs hält und bald in den Unterwasserschluchten der Gewässer vor New York auftauchen könnte, wo das bisher einzige bekannte Exemplar seiner Art gefunden worden war. Und schon bald bewahrheitet sich diese Vermutung. Der Saurier geht in New York an Land und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Im Vergnügungspark von Coney Island kommt es zur alles entscheidenden Schlacht gegen das Monster…

Dieser 1953 von Regisseur Eugène Lourié inszenierte Monsterfilm gehört heute zu den Klassikern des Genres. Die Story ist sehr einfach gehalten, um es höflich auszudrücken. Sie dient lediglich dazu den Boden für den Star des Films, den Rhedosaurus, zu ebnen. Und diesen sieht man erfreulicherweise schon nach wenigen Minuten zum ersten Mal. Danach verschwindet er aber mehr oder weniger in der Versenkung und muss Platz machen für die Wissenschaftler und deren Fachgesimpel und Geplänkel mit den Militärs. Hierfür wird meiner Meinung nach zuviel Zeit vergeudet, sodass der Saurier erst nach geraumer Zeit zum beachtlichen und sehr beeindruckenden Showdown wieder antreten darf. Dieser entschädigt aber voll und ganz für die lange Wartezeit. Was uns Animations-Hexer Ray Harryhausen hier zeigt ist erste Klasse. Der Rhedosaurus war seine Erfindung, diese Spezies hat in Wirklichkeit nie existiert. Er hatte nur ein Modell zur Verfügung, was beim bescheidenen Budget von 200‘000 Dollar nicht verwundert. Aber er holte das absolut Beste heraus. Seine Animationen sind grossartig, er scheint die seltene Begabung gehabt zu haben sich in die Bestien reinversetzen zu können die er zum Leben erweckte. Der Showdown, als der Saurier eine Achterbahn zerlegt ist denn auch das klare Highlight des Films. Die Schauspieler machen einen guten Job. Der Schweizer Schönling Paul Hubschmid, der hier unter seinem Pseudonym Paul Christian antrat, gibt einen ganz passablen Wissenschaftler ab. Auch der unvergleichliche Lee van Cleef ist in einer Minirolle als Militär-Scharfschütze zu sehen, welcher den entscheidenden Schuss eines mit radioaktiven Isotopen geladenen Sprengkopfes auf das Ungeheuer abgeben darf.

Fazit: Kurzweiliger, technisch brillant inszenierter Monsterflick aus einer Zeit, wo solche Filme noch ohne viel Budget dafür aber mit umso mehr Liebe gemacht wurden. 6/10

geschrieben am 15.11.2015 um 15:59

Kommentare (0)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 6/10 | Wertungen: 1 | Kritiken: 1