Ex Machina

  • Informationen zum Film
  • Ex Machina

  • Originaltitel:
    Ex Machina
    Produktionsjahr:
    2015
    Kinostart Österreich:
    23.04.2015
    Kinostart Deutschland:
    23.04.2015
    Kinostart USA:
    10.04.2015
  • Inhalt
  • Inhalt:
    In dem mitreißenden Thriller “EX MACHINA” gewinnt der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac). Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau (Alicia Vikander). Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität?

Userkritik zu Ex Machina

Wishmaster27
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Bewertung: 7/10 Punkte

2015 ist das Jahr der künstlichen Intelligenzen. Zuerst gabs Chappie, der verteilt noch gute Action hatte aber doch schon die große Frage aufgeworfen hat, wie „menschlich“ eine KI sein könnte. Dann kam Automata, welcher schon sehr ins langsamere Tempo driftete und diese Frage noch mehr intensivierte. Ex_Machina ist nun die ultimative Definition einer KI-Forschung. Der Film ist nicht mehr reines SciFi, denn die Technik im Film wirkt trotz unglaublichem Fortschritt gar nicht so unrealistisch. Alleine dies verdankt man den grandiosen Special Effects welche den KI-Roboter/Cyborg AVA ausmachen. Fantastisch gestaltet und die Schauspielerin dahinter, Alicia Vikander, gibt ihrem Körper eine zerbrechliche aber überaus intelligente Seele. Die Grundgeschichte ist ziemlich simpel gehalten: Ein junger Programmierer gewinnt bei einem internen Gewinnspiel eine Woche beim Chef der Firma um ihm bei einer bahnbrechenden Arbeit zu helfen. Als er dort ankommt wird er von diesem empfangen und seine Aufgabe ist es, einen Turing-Test durchzuführen (ein Mensch muss die KI-auf ihren Verstand & ihr Verhalten testen um zu beweisen, dass sich diese nicht mehr vom Menschen unterscheidet). Das ist der Plot. Dadurch wird der Film aber sehr intellektuell und wirft sehr viele Fragen auf welche vorallem exzellent durch den provokanten Oscar Isaacs reingeworfen werden. Domhnall Gleeson bringt auch eine gute Leistung und über Alicia Vikander hab ich ja schon geschrieben. Das Setting ist auch überaus gelungen, denn alles spielt nur in dem abgelegenen Labor/Wohnsitz von Nathan. Sehr steril aber beeindruckend. Überhaupt kann man immens viel in einzelne Sätze rein interpretieren was sich sehr positiv für einige Diskussionen nach dem Film eignet. Der Trailer zum Film lügt einem auch kein Genre vor und somit muss man wissen auf was man sich einlässt, denn Action ist hier eindeutig keine vorhanden. Der Film baut viel mehr auf eine gute Atmosphäre und eben den Inhalt. Hier mache ich auch eine Schwäche aus, denn auch wenn alles sehr interessant gehalten wird, ist der Film auch sehr dialoglastig und hat auch nur ein eher langsameres Tempo was mit der Zeit ein wenig anstrengend wird. Ex_Machina würde ich jetzt nicht als Meisterwerk bezeichnen. Auch der Filmstil dürfte eher für die Leute sein, denen vorallem das Thema interessiert und nichts gegen eine ruhige Erzählweise haben. Ich fand den Film gelungen auch wenn er sicher nichts für „zwischendurch“ ist.

geschrieben am 20.09.2015 um 19:44

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ø Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1