300: Rise of an Empire

  • Informationen zum Film
  • 300: Rise of an Empire

  • Originaltitel:
    300: Rise of an Empire
    Genre:
    Action, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2013
    Kinostart Österreich:
    07.03.2014
    Kinostart Deutschland:
    06.03.2014
    Kinostart USA:
    07.03.2014
  • Inhalt
  • Inhalt:
    In „300: Rise of an Empire“ trifft Themistokles auf das gewaltige persische Invasionsheer unter der Führung des zum Gott erhobenen Xerxes und der rachsüchtigen Flottenkommandeurin Artemisia.

Userkritik zu 300: Rise of an Empire

guineapig
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Bewertung: 7/10 Punkte

Mit Rise of an Empire geht das antike Schlachtengetümmel nach Frank Miller in die zweite Runde. Diesmal muss sich der athenische Heerführer Themistokles (Sullivan Stampleton) der persischen Flotte stellen, die von der ehemaligen Griechin Artemisia (Eva Green) befehligt wird.

Der Erfolg von 300 legt es nahe, den Fans mit der Fortsetzung Ähnliches zu bieten. Rise of an Empire leistet genau die Bildgewalt, Action und Menge an nackten Muskeln, die wir erwarten! Davon abgesehen, schafften es Drehbuchautoren und Regisseur, keinen einfallslosen Abklatsch zu produzieren. Der Film unterscheidet sich vom Original vor Allem durch zwei Dinge: Die Schlachten finden auf See statt. Und wo Leonidas Krieg noch als Sport sah und seine Gegner verhönte, lernen wir Themistokles als Politiker und Strategen kennen.
Der Nachteil dabei ist, dass es Rise of an Empire einfach an Witz fehlt. Themistokles geht seiner Aufgabe mit vollem Ernst nach. Doch mangels Realismus taugt der Film auch nicht als ernsthafte Geschichtsstunde.

Die Handlung kann trotz Schwächen durch interessante Einfälle: Weder handelt es sich um ein Prequel, noch um ein Sequel. Die Seeschlachten finden zeitgleich mit der Haupthandlung des ersten Films statt und darüber hinaus werden auch die Vorgeschichten vieler Figuren beleuchtet. Diesen verdankt Rise of an Empire einiges an Komplexität und Dramatik; darüber hinaus zählen die Bauten des persischen Reiches zu den eindrucksvollsten Kulissen. Die Seeschlachten selbst, die den Großteil des Films ausmachen, sind von visueller Raffinesse geprägt. Trotz vieler guter Ansätze fragt man sich aber zeitweise, warum die Perser so dumm sind, den Griechen dauernd in die Falle zu tappen. Alles in Allem wirken ihre Heerführer so hirnlos, dass man Artemisias Zorn gut nachvollziehen kann, wenn sie fragt: "Ist ein Sieg zu viel verlangt?"

Den Cast kennen wir zum Teil aus dem alten Film. Einen Ersatz für den wahnsinnig aufspielenden Gerard Butler gibt es leider nicht. Selbst Eva Green, die wahrscheinlich größte Hoffnung der Besetzung, kann in ihrer Rolle keine große Bandbreite an ihren schauspielerischen Künsten zeigen. Und, vielleicht durch das Makeup verschuldet, sieht ihr Gesicht aus, als würde es jeden Augenblick aus der Form fließen. Sullivan Stampleton spielt überzeugend, aber wie gesagt humorlos. Er hätte wahrscheinlich einen tollen John Connor abgegeben.

geschrieben am 28.06.2015 um 16:07

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