Draculas Rückkehr

  • Informationen zum Film
  • Draculas Rückkehr

  • Originaltitel:
    Dracula Has Risen from the Grave
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    1968
    Kinostart Deutschland:
    27.03.1969
    Kinostart USA:
    06.02.1969
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Im Glockenturm einer kleinen Dorfkirche macht der Messdiener eine grausame Entdeckung: Vor ihm liegt die blutige Leiche eines Mädchens, in dessen Hals sich zwei tiefe Bisswunden befinden – Graf Dracula ist zurückgekehrt. Blutgierig findet er auf seinen nächtlichen Wegen immer neue Helfer und Opfer.

    Christopher Lee als blutsaugender Graf und Rupert Davis als Monsignore, der ihn zu bekämpfen versucht, spielen die Hauptrollen in diesem klassischen Grusel-Schocker. Draculas Rückkehr ist einer der besten Filme seines Genres.

Userkritik zu Draculas Rückkehr

doobee
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Bewertung: 6/10 Punkte

Ein Jahr ist seit dem Tod Draculas vergangen. Doch die Dorfbewohner sind nach wie vor total verängstigt, sodass sie sogar die Dorfkirche meiden, weil auf diese der Schatten von Schloss Dracula fällt. Monsignore Ernst Müller (Rupert Davies) besucht das Dorf und beschliesst, dem Schrecken ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Zusammen mit dem Dorfpfarrer (Ewan Hopper) macht er sich auf nach Schloss Dracula und versiegelt die Eingangstür mit einem grossen Kreuz. Dumm nur, dass der Pfarrer beim Abstieg vom Schloss stürzt und genau dort zu liegen kommt, wo Dracula seit einem Jahr gefangen im Eis liegt. Das Blut des Pfarrers erweckt ihn zum Leben. Sofort macht er diesen zu seinem Diener, und da er nicht in sein Schloss zurückkehren kann, begibt er sich nach Kallenberg, um sich am Monsignore zu rächen. Dort angekommen, wirft er sehr schnell ein Auge auf Maria (Veronica Carlson), die Nichte vom Monsignore. Ihr Freund Paul (Barry Andrews), ein bekennender Atheist, muss zusammen mit dem Monsignore den Kampf gegen Dracula aufnehmen…..

Dieser dritte Teil der Hammer Dracula-Saga mit Christopher Lee wurde von Freddie Francis inszeniert, nachdem Terence Fisher wegen eines Autounfalls ausfiel. Anders als in seinen Vorgängern geht hier die gothische Gruselatmosphäre etwas verloren, obwohl die Kulissen wie immer sehr malerisch sind. Aber leider ist ja Dracula der Zugang zu seinem Schloss verwehrt, und so findet das Geschehen hauptsächlich in Kallenberg und der dortigen Schenke statt, die Dracula zu seiner Basis gemacht hat. Und leider gibt es auch ein paar Logikschwächen zu beklagen: Der Pfarrer und der Monsignore müssen den Berg zu Schloss Dracula regelrecht erklimmen. Was ist aus dem Pfad geworden, auf welchem die Kents aus „Blut für Dracula“ bequem mit der Kutsche bis vor das Tor fahren konnten? Und weshalb Dracula jetzt plötzlich in einem Gebirgsbach liegt, nachdem er in „Blut für Dracula“ im Wassergraben seines Schlosses versank, weiss wahrscheinlich auch nur Drehbuchautor Anthony Hinds. Sehr wahrscheinlich musste er einfach eine passende Szene für die doch ziemlich absurde Wiedererweckungsszene Draculas schreiben. Und noch eine neue und ziemlich abstruse Komponente kommt hinzu, welche danach nie mehr zu sehen war: wenn man Dracula pfählt muss man dabei beten, sonst stirbt er nicht! Doch genug gemotzt, denn der Film bietet ansonsten gepflegte, mystische Gruselkost mit einem Priester, der zum Diener der Finsternis wird und einem Atheisten, der durch den Kampf gegen das Böse zum Glauben findet. Die Musik von Maestro James Bernard ist wiederum fantastisch und unterlegt die Bilder mit den passenden Klängen.

Christopher Lee brilliert einmal mehr in der Rolle von Dracula. Er verfügt über ein einzigartiges Charisma und versteht es, einen mit nur wenigen Worten und Gesten in seinen Bann zu ziehen. Grossartig! Rupert Davies als Monsignore macht einen annehmbaren Job, obwohl er in der Rolle des Vampirjägers ziemlich farblos agiert und zu keiner Zeit an Peter Cushing als Van Helsing heranreicht. Dieser wird denn auch in diesem Teil wiederum schmerzlich vermisst. Barry Andrews, der übrigens aussieht wie Roger Daltrey von The Who, ist nicht schlecht aber jederzeit austauschbar. Veronica Carlson als Maria ist in erster Linie schön, viel mehr braucht sie auch nicht beizusteuern. Sie bekam später noch Rollen in „Frankenstein muss sterben“ und „Frankensteins Schrecken“. Ansonsten wurde sie von Hammer nicht mehr eingesetzt.

Fazit: Routiniert gemachter Dracula-Streifen mit wenig Ueberraschungen. Reicht nicht an seine Vorgänger heran, ist aber für Fans von Hammer Horror und Christopher Lee sowieso ein Muss! 6/10

geschrieben am 06.12.2014 um 08:55

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ø Wertung: 7,7/10 | Wertungen: 6 | Kritiken: 1