Spiel ohne Regeln

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  • Spiel ohne Regeln

  • Originaltitel:
    The Longest Yard
    Genre:
    Komödie, Sport, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Deutschland:
    22.09.2005
    Kinostart USA:
    27.05.2005

Userkritik zu Spiel ohne Regeln

Hitchcock_89
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Bewertung: 6/10 Punkte

Adam Sandler gilt grundsätzlich als einer jener Darsteller die ich zwar immer wieder sehen kann, die aber auch mal nerven können. Big Daddy hat mich lange begleitet und auch Mr. Deeds fand ich immer gut, mit Klick hat er seinen bisher besten Film meiner Meinung nach geliefert. Da ich neulich aber von Kindsköpfe schwer enttäuscht war musste ich nun mein Bild von ihm wieder berichtigen, dazu hab ich mir mal wieder SPIEL OHNE REGELN (OT: The Longest Yard) angesehen. Der konnte mich immer gut unterhalten, mit dem Original kann ich ihn aber nicht vergleichen weil ich das nicht gesehen habe.

Der Plot: Nachdem er bei einer wilden Jagd durch Los Angeles von der Polizei in volltrunkenem Zustand in der geklauten Nobelkarosse seiner Freundin gestellt wird, landet der ehemalige Footballprofi und Star-Quarterback Paul „Wrecking“ Crewe, der wegen Spielmanipulation hochkant aus der Liga geflogen war, in einem knallharten Knast in der Einöde von Texas. Die Hoffnungen, seine drei Jahre ungestört absitzen zu können, werden gleich bei seiner Ankunft zunichte gemacht: Gefängnisdirektor Hazen ordnet Paul an, ein Footballteam aus Gefängnisinsassen zusammenzustellen, das in einem Spiel gegen die sadistischen Wärter um Captain Knauer verheizt werden soll. Doch Hazen rechnet nicht damit, dass Paul einen ganz anderen Plan verfolgt. Mit Hilfe des gewieften Caretakers und dem alten Profi Nate stellt er eine Mannschaft auf die Beine, die nur ein Ziel hat: den Wärtern auf dem Spielfeld eine deftige Abreibung zu verpassen...

SPIEL OHNE REGELN ist sicher nicht Sandler's bester Film, so viel steht fest. Dazu ist er zu wenig originell (was bei einem Remake zu erwarten ist) und bietet zu wenig echte Brüller. Zwar musste ich immer wieder lachen, doch den Tränen nahe war ich kaum. Auch lässt man dem Zuschauer zu viel Raum in dem man sich zwischen den zündenden Gags immer wieder erholen kann. In diesen Pausen herrscht zwar niemals Langeweile, aber unterhalten wurde ich auch schon besser. Der Film ist über weite Strecken einfach zu belanglos, es passiert zu wenig Aufregendes was einen interessieren könnte - daher würde ich ihn mit fast 110 Minuten Laufzeit auch etwas zu lange einschätzen. Hätte man überflüssige Momente entfernt, wäre der Film temporeicher und würde im Endeffekt auch mehr Spaß machen. Aber auch so gefällt der Film - einerseits Dank Adam Sandler und Chris Rock, andererseits aufgrund der spektakulärenn Footballsequenzen.

Die Darsteller machen den Film eigentlich erst zu dem was er ist, denn bis auf die 3-4 Hauptcharaktere handelt es sich um muskelbepackte Testosteronbomben der Superlative. Egal ob Gefangene oder Wärter - mit keinem von ihnen möchte man in einen Streit verwickelt sein. Aber genau das macht den Film auch aus, weswegen ich daran auch gar nichts auszusetzen habe. Schauspielerisch muss ihnen nicht viel abverlangt werden, denn diesen Part übernehmen weitestgehend Sandler, Rock, Reynolds und Cromwell. Die Aufnahmen der Footballspiele bzw. des Trainings sind sehr schön anzusehen und lassen einen die Schmerzen dieses körperbetonten Sports auch selbst spüren. Man schätzt sich danach umso glücklicher, dass man nicht mitten im Geschehen ist und diese brutalen aber wirklich ansehnlichen Zweikämpfe nur als Beobachter erlebt.

Ein Pflichtfilm ist SPIEL OHNE REGELN wohl nur für Fans von Adam Sandler oder dem Original von 1974, aber auch wenn der Film niemals langweilig wird kommt er nicht über den Durchschnitt hinaus. Denn Schmunzler bietet der Film zwar viele, richtig herzhaft lachen kann man aber nur selten.

6/10 Cheeseburger aus der Hose

geschrieben am 20.08.2011 um 09:35

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ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 10 | Kritiken: 1