Schön bis in den Tod

  • Informationen zum Film
  • Schön bis in den Tod

  • Originaltitel:
    Sorority Row
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart Österreich:
    02.07.2010
    Kinostart Deutschland:
    01.07.2010
    Kinostart USA:
    11.09.2009

Userkritik zu Schön bis in den Tod

Hitchcock_89
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Bewertung: 6/10 Punkte

SORORITY ROW dürfte wohl eines der weniger bekannten Remakes des Horrorgenres sein, das zwischen "Texas Chainsaw Massacre", "Halloween" und "Freitag der 13." untergeht. Ich selbst wusste nicht einmal, dass es sich hierbei um eine Neuverfilmung handelt und wurde nur durch einen Zufall auf den Film aufmerksam. Die Story klang nicht vielversprechend, aber könnte bei richtiger Umsetzung Spaß machen - als Horrorfilm für Zwischendurch schien der Film also geeignet zu sein, sodass ich ihn mir kurzerhand in die Sammlung geholt habe...

Der Beititel Schön bis in den Tod lässt schon vermuten, dass man hier wohl auch viel Wert auf das Aussehen der Darsteller bzw. vor allem Darstellerinnen legt. In der Anfangsszene versucht man dies gleich in allen Facetten zu beweisen was in Form einer Vielzahl junger Mädels geschieht, die sich auf einer Party in verschiedenster Weise räkeln und ihre Schönheit mit ihrer Umwelt teilen. Gut, für das männliche Publikum tut sich hier zwar nicht ganz so eine offensichtliche Schwäche auf, dennoch habe ich zu diesem Zeitpunkt gehofft, dass die Macher den Fokus im Laufe des Films auf den eigentlichen Mittelpunkt - die Atmosphäre, die Spannung, die Inszenierung - verlegen und, dass daraus keine Fleischbeschauung wird die mit halbgaren Horrorelementen überstreut wird.

Da ich das Original aus den 80ern nicht gesehen habe kann ich auch nicht sagen wie sehr man sich an die Vorlage hält bzw. was aus ihr stammt und wo man ich neu orientiert. Fakt ist allerdings, dass der Film aus verschiedensten Filmen zusammengeklaut wurde oder zumindest so wirkt. So bleiben viele Handlungsverläufe vorhersehbar wenn man schon ein wenig Erfahrung im Genre sammeln konnte. Wie das Ganze aber aufgebaut wurde sieht nicht schlecht aus, schade eben nur, dass es nicht wie gewünscht funktioniert und somit nicht viel mehr als Einheitsbrei ist. Da retten selbst die hübschen Mädels nicht mehr allzu viel, auch wenn die sehr schön anzusehen sind. Funktioniert ein Twist dann einmal wirklich, kann er von den Darstellern leider nicht ganz so souverän umgesetzt werden wie man es von den "Besten" kennt, da liegt eben der wesentliche Unterschied zwischen Original und (gutem) Abklatsch.

Der Film hat aber auch gewisse Stärken die nicht unerwähnt bleiben sollten. So sind die Kills wenig liebevoll inszeniert, jedoch ziemlich kreativ. Eine 18er-Freigabe muss meiner Meinung nach dafür jetzt nicht unbedingt sein, allerdings machen die Kills trotzdem Spaß und erfüllen mehr als nur ihr Soll - kann sch sehen lassen! Das Ende des Films setzt einen sehr guten Schlusspunkt der für mich das Highlight des Films ist. Die Frage "Wer ist nun der Killer?" wird erst auf Umwegen beantwortet was zwar ebenfalls an andere Filme erinnert, aber dennoch ganz gut funktioniert.

Wer mit der richtigen Einstellung in den Film geht wird zumindet kurzweilig unterhalten werden. Girlie-Horror mit schönen Mädels und ausgefallenen Kills der stellenweise in Klischees badet. Würde ich keinesfalls als Pflichtfilm sehen, aber es gibt sicher schlechtere Remakes.

6/10 Radkreuze

geschrieben am 20.08.2011 um 03:41

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ø Wertung: 6,3/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 3

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