Scream - Schrei!

  • Informationen zum Film
  • Scream - Schrei!

  • Originaltitel:
    Scream
    Genre:
    Krimi, Thriller, Mystery, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1996
    Kinostart Österreich:
    31.10.1997
    Kinostart Deutschland:
    30.10.1997
    Kinostart USA:
    20.12.1996
  • Inhalt
  • Inhalt:
    In der beschaulichen kalifornischen Kleinstadt Woodsboro erhält Casey Becker einen Anruf: "Stehen Sie auf Horrorfilme?" Zuerst findet Casey die Frage des unbekannten Anrufers noch lustig. Wenig später findet man sie massakriert und aufgehängt im Garten. Mitschülerin Sidney Prescott, deren Mutter vor einem Jahr auf ähnliche Weise starb, wird als nächste von dem gefährlichen Killer im Halloween-Kostüm heimgesucht, der bald die ganze Provinzstadt in Angst und Schrecken versetzt. Während die skrupellose Reporterin Gale Weathers einen Medienzirkus daraus macht, beteiligen sich neben dem Polizisten Dewey Riley auch Sidneys Freunde an dem mörderischen Suchspiel nach dem maskierten Killer...

Userkritik zu Scream - Schrei!

Hitchcock_89
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Bewertung: 10/10 Punkte

In kaum einem anderen Genre als im Horror gibt es eine derart hohe Dichte an Kopien, Low Budget-Produktionen und Filmen die die Welt nicht braucht. Welchen Schund man hier immer wieder vorgesetzt bekommt ist fast schon unglaublich, ganz zu schweigen von den Ideen die schon seit Jahrzehnten immer und immer wieder wiederverwertet werden. So entstanden sogar Subgenres die bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllen "müssen" um als solcher Film anerkannt zu werden. Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt immer wieder das Gleiche zu sehen und auch gelernt einfach in der Umsetzung zu differenzieren. Zu den richtungsweisenden Filmen gehört neben Klassikern wie "Halloween" oder "Freitag der 13." auch Wes Craven's SCREAM aus dem Jahre 1996. Er löste eine wahrliche Flut von Slashern aus und zog u.a. auch bereits 3 Sequels mit sich - und um mir den neuesten, 4. Teil, der Reihe im Kino anzusehen habe ich mich nun dazu entschlossen all seine Vorgänger endlich einmal bzw. nochmal zu sehen. Begonnen wird natürlich mit dem Original, das ich wohl nicht so genau in Erinnerung habe wie die meisten anderen Cineasten. Daher bin ich auch schon gespannt welchen Eindruck der Film bei mir hinterlässt...

Der Inhalt: Ein Killer terrorisiert die kalifornische Kleinstadt Woodsboro. Mit einem Todeskostüm maskiert, hat er es hauptsächlich auf Schülerinnen der Highschool abesehen. Die Polizei tappt im Dunkeln. Ein gefundenes Fressen für die sensationslüsterne Reporterin Gale Weathers. Die hübsche Casey wird das erste Opfer des gnadenlosen Monsters und brutal getötet. Für ihre Freundin Sidney wird ein Albtraum wahr. Vor einem Jahr wurde ihre Mutter ermordet. Wird sie die Nächste sein?

Die Eröffnungsszene dürfte wohl eine der bekanntesten der ganzen Genre-Geschichte sein. Das Telefonat zwischen Drew Barrymore und dem Serienkiller und der Frage "What's your favorite scary movie?" hat längst Kultstatus erreicht und wurde wie auch einige andere Szenen nicht nur in "Scary Movie" parodiert, sondern fand auch in unzähligen anderen Filmen Erwähnung. Hier wird schon deutlich welch große Bedeutung der Film für den Regisseur Wes Craven hat, denn Horrorfilme sind von Anfang an Thema. Der Film richtet sich also besonders auf Fans des Genres - andere sollten sich der Spoilergefahr bezüglich anderer Filme ("Freitag der 13.") bewusst sein. Schon nach dem Beginn könnte man SCREAM also als eine Art Geschenk betrachten, dass der Horror-Altmeister seiner Fangemeinde macht.

Dieses Gefühl begleitet den Zuseher den ganzen Film über und genau das ist es auch was SCREAM zu so einem Ausnahmewerk macht. Einerseits nutzt man all die kleinen Feinheiten eines Slasherfilms gleich in doppelter Ausführung und lässt diese quasi in zwei Ebenen ausleben, was gleichzeitig aber auch als Parodie oder viel mehr Hommage funktioniert. Die schier endlose Welle von bekannten Genrezitaten ist da nur ein kleiner Teil, der jedoch vor allem jenen den Atem rauben wird die im Horrorgenre zuhause sind. Das Außergewöhnliche daran ist jedoch, dass Craven es trotzdem vermag für einen unglaublichen Spannungsbogen zu sorgen der allgegenwärtig ist. Zu keinem Zeitpunkt fällt man völlig heraus, ganz egal in welcher Phase sich die Story gerade befindet oder an welchem Schauplatz sich die Ereignisse gerade zutragen. Während man aufgrund der zahreichen Seitenhiebe auf den Horrorfilm höchstpersönlich immer wieder zum Schmunzeln kommt unterliegt man auch der dichten Atmosphäre und dem trickreichen Verlauf der Geschichte - und genau das macht den Film einzigartig.

Ich habe Wes Craven's SCREAM zwar schon mehrmals gesehen, doch so gut hatte ich ihn keineswegs in Erinnerung. Wow, ein Fest für jeden Horrorfan und völlig zurecht Kult! Eine tolle Hommage an das Genre mit Witz, Hirn und bedrückender Atmosphäre - als wäre man selbst in einem Horrorfilm. Das Ganze noch ein wenig verschachtelt inszeniert und man hat einen wegweisenden Horrorfilm den man auf jeden Fall gesehen haben sollte!

9,5/10 Sekunden Verzögerung

geschrieben am 20.08.2011 um 03:33

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ø Wertung: 8,7/10 | Wertungen: 35 | Kritiken: 2