BloodRayne

  • Informationen zum Film
  • BloodRayne

  • Originaltitel:
    BloodRayne
    Genre:
    Action, Abenteuer, Fantasy, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart USA:
    06.01.2006
  • Inhalt
  • Inhalt:
    18. Jahrhundert: Vampire treiben im ganzen Land ihr Unwesen. Das Mädchen Rayne wird von einer Zirkustruppe festgehalten und als halb Mensch, halb Vampir vorgeführt. Eines Abends gelingt Rayne allerdings die Flucht aus ihrem Käfig und sie begibt sich auf eine gefährliche Mission. Ihr Ziel ist es, sich an ihrem Vater Kagan, dem mächtigsten aller Vampire, für die Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen. Die Vampirjäger Vladimir und Sebastian von der Brimstone Society verfolgen bald ihre Fährte und schaffen es, Rayne für ihre Ziele zu gewinnen. Mit Hilfe einer geheimnisvollen Prophezeiung gelingt es Rayne ein für Kagan wertvolles Artefakt zu ergattern um somit eine Audienz zu erhalten. Der Weg zu ihrem Ziel ist jedoch mühsam und die Truppe muss sich gegen böse Feinde bewähren. Viele dunkle Gestalten versuchen, sich ihnen in den Weg zu stellen.

Userkritik zu BloodRayne

Hitchcock_89
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Bewertung: 3/10 Punkte

Ja, Uwe Boll ist ja nicht gerade ein Freund von mir, doch mit "Rampage" konnte er mich neulich wirklich überzeugen. Im Wissen, dass von BLOODRAYNE etwas komplett anderes zu erwarten ist - sowohl inhaltlich, als auf's Endprodukt bezogen - habe ich ihn nun endlich wieder gesehen. Vor Jahren durfe/musste ich mir den Film einmal zu Gemüte führen und bis auf ein paar Effekte blieb mir absolut nichts in Erinnerung, umso gespannter bin ich heute in den Film gegangen. Denn wenn schon der Film als solcher nichts taugt, sollte immerhin Olaf Ittenbach - der Splatter Make-Up Experte schlechthin - für netten Gore sorgen...

Wie befürchtet beschränken sich die positiven Worte lediglich auf die Make-Up Effekte von Olaf Ittenbach. Man sieht einfach, dass hier jemand Hand angelegt hat der schon Erfahrung mit Splatterfilmen hat und diese hier auch auslebt bzw. ausleben kann. Der rote Lebenssaft spritzt bei jeder erdenklichen Möglichkeit und das sieht sogar richtig, richtig gut aus! Würde es sich um einen reinrassigen (Fun-)Splatter handeln wäre der Film schon alleine dadurch gerettet, doch das ist nun mal nicht der Fall. Es kommt auf weit mehr an bei dieser Adaption, nur bekommt man das leider nicht geboten.

Die Darsteller wirken allesamt unbeholfen, niemand scheint so recht zu wissen was er denn zu tun hätte. Das große Geheimnis das mich um BLOODRAYNE beschäftigt ist, wie zum Teufel man es geschafft hat diese Darsteller an Land zu ziehen. Okay, Michael Madsen kann ich noch nachvollziehen und auch Kristanna Loken hat abgesehen von "Terminator 3" nicht viel Spitzenware geboten, aber Michelle Rodriguez, Sir Ben Kingsley und Geraldine Chaplin für diese Produktion zu gewinnen... da muss irgendwas dahinter stecken, denn mit logischem Denkvermögen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen warum die hier mitgemacht haben. Es tut schon fast weh einen großen Kingsley in einer solchen Rolle und dermaßen unterfordert zu sehen.

Wer glaubt wenigstens solide Action serviert zu bekommen wird sich ebenfalls täuschen. Gut, durch diverse Filme von The Asylum habe ich mich in letzter Zeit an Trash gewöhnt, daher tut BLOODRAYNE auch nicht ganz so weh. Dennoch seien jene gewarnt, die sich aufgrund der namhaften Darsteller dementsprechende Action erwarten. Die Animation sind höchstens auf B-Niveau und haben schon Trashfaktor was allerdings nur geringfügig stört. Viel mehr ist an den Schwertkämpfen auszusetzen, denn die deutlich erkennbar unechten Schwerter werden unglaublich langsam geschwungen. Die Kampfchoreographien sind unspektakulär und fern jeder Dynamik, selten habe ich so uninspiriertes Gehampel gesehen - aufgrund der wahnsinnig langsamen Kämpfe gibt's wohl auch kaum Slow Motion, das könnte man nun wirklich niemandem zutrauen.

Auf den Inhalt will ich gar nicht genauer eingehen, denn der geht einfach unter. Die schwachen Kampfszenen könnten noch durch die saftigen Splattereffekte ausgeglichen werden und den trashigen Effekten könnte man ebenfalls etwas abgewinnen, allerdings ist es eine Qual den Darstellern, die sich in ihren Rollen sichtlich unwohl fühlten, zuzusehen. Nette Gore-Effekte, viel mehr leider nicht.

3/10 Plastikschwerter

geschrieben am 20.08.2011 um 03:25

Kommentare (0)

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ø Wertung: 5,5/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 3