Pistoleros

  • Informationen zum Film
  • Pistoleros

  • Originaltitel:
    All'ombra di una colt
    Produktionsjahr:
    1965
    Kinostart Deutschland:
    07.10.1966
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Steve (Stephen Forsyth) und sein Kumpel Duke sind begnadete Pistolenschützen. Nach ihrem letzten Auftrag, bei dem Duke verletzt wird, entschließt sich Steve einen bürgerlichen Beruf anzunehmen und brennt mit Dukes Tochter Susan durch. Dieser schwört an seinem Krankenbett Rache. Währenddessen wollen sich Steve und Susan in dem Ort Providence niederlassen. Doch schon bald bekommt Steve Probleme mit den beiden reichsten Bürgern der Stadt. Als dann auch noch Dukes Frau Fabienne auftaucht, wird die Luft immer dicker...

Userkritik zu Pistoleros

doobee
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Bewertung: 4/10 Punkte

Inhalt:

Steve Blaine (Stephen Forsyth) und Duke Buchanan (Conrado San Martin) sind zwei begnadete Pistolenschützen, die ihre Kunst gegen Bares zur Verfügung stellen. Ihr neuster Auftrag besteht darin, ein mexikanisches Kaff von Bandido Ramirez (Aldo Sambrell) und seiner Bande zu befreien. Dies gelingt zwar, doch wird Duke dabei schwer verwundet. Er händigt seinen Anteil der Belohnung an Steve aus, welchen er dessen Freundin Fabienne (Helga Liné) aushändigen soll. Gleichzeitig droht er Steve mit dem Tod, falls er sich nicht von seiner Tochter Susan (Anna Maria Polani) fernhält, da er weiss, dass Steve in sie verliebt ist und mit ihr ein neues, gewaltfreies Leben als Farmer beginnen will. Natürlich ignoriert Steve die Warnung seines Freundes und brennt mit Susan durch. Sie gelangen in das Nest Providence, welches von den beiden reichen Gaunern Jackson (Franco Ressel) und Burns (Franco Lantieri) regiert wird. Hier will Steve die Farm von Williams kaufen. Jackson und Burns haben etwas dagegen und zwingen Steve immer wieder, sich mit dem Colt zu wehren, welchen er eigentlich für immer hatte weglegen wollen. Inzwischen ist auch Duke auf der Spur von Steve, um seine Warnung in die Tat umzusetzen…..

Meine Meinung:

Dieser Früh-Italowestern ist noch stark amerikanisch geprägt. Die Protagonisten sind immer sauber rasiert, mit frischen Hemden und Hosen, sogar die Mexikaner sehen sauber und gepflegt aus. Da fehlt der typische italienische Dreck noch deutlich, das Ganze sieht aus wie weichgespült. Erst beim bleihaltigen Showdown wird’s dann etwas italienischer, da wird dann ziemlich brutal und blutig gestorben, bevor es wiederum zum typisch amerikanischen, kitschigen Happy-End kommt. Die Story ist auch nicht gerade interessant und lässt einige Fragen offen. Weshalb will Duke unbedingt verhindern, dass Steve seine Tochter Susan heiratet? Auch die Verwandlung Fabienne‘s von Duke’s liebenswürdiger Freundin in eine treulose, verräterische Schlampe ist ziemlich abrupt und kaum nachvollziehbar. Die Charaktere sind insgesamt ziemlich schwach entwickelt.

Auch schauspielerisch wird hier leider höchstens Durchschnittskost geboten. Stephen Forsyth agiert ziemlich hölzern und blass, Conrado San Martin als Duke erfüllt seinen Part zumindest etwas souveräner. Die beiden Damen spielen die typischen Frauen-Klischees: liebes Mauerblümchen und böse Schlampe, beide können nicht wirklich überzeugen.

Ein Lichtblick ist der sehr gelungene Score von Nico Fidani welcher im Gegensatz zum Film sehr italienisch daherkommt, mit eindringlichem Gitarrenspiel, klagender Trompete, Whistle und Chorgesang.

Fazit: Früher Italowestern welcher noch nicht so richtig weiss, wo er hingehört und trotz der kurzen Laufzeit von knapp 80 Min. einige Längen aufweist. 4/10

geschrieben am 08.04.2014 um 23:13

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BildPistoleros-poster

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