Bloodsport

  • Informationen zum Film
  • Bloodsport

  • Originaltitel:
    Bloodsport
    Genre:
    Action, Sport, Biographie
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1988
    Kinostart USA:
    26.02.1988
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Frank Dux ist hochqualifizierter Agent der amerikanischen Defense Intelligence Agency - DIA. In seiner Jugend wurde er von Szeno Tanka, einem japanischen Meister, in allen Kampfkünsten perfekt ausgebildet. Jetzt hat er nur ein Ziel: Er will das Kumite gewinnen, eine alle fünf Jahre im Geheimen veranstaltete Weltmeisterschaft im Vollkontakt-Kampf. Nur die Besten können sich dafür qualifizieren. Und sie wissen, dass sie mit ihrer Teilnahme ihr Leben aufs Spiel setzen. Die DIA will ihren Mann nicht verlieren und setzt zwei Agenten auf ihn an, die Frank zurückholen sollen. Doch Dux lässt sich nicht abhalten - bis er schließlich im Finale einem hinterhältigen, unbesiegbar scheinenden Gegner gegenübersteht...

Userkritik zu Bloodsport

Hitchcock_89
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Bewertung: 8/10 Punkte

Actionfans werden mich hierfür sicher hassen, aber Jean Claude van Damme gehörte für mich immer in die Reihe der Darsteller, deren Filme mich niemals interessiert haben - obwohl ich Actionfan bin! In dieser Riege befinen sich unter anderem auch Namen wie Lundgren oder Seagal. Da ich von BLOODSPORT aber schon sehr viel Gutes gehört habe und ich auch Liebhaber des Martial Art bin, musste der Film auch bei mir früher oder später landen. Was nun der Fall war...

Der Beginn ist absolut gelungen und bringt tolles Flair mit. Ohne, dass ein Wort fällt, werden die unterschiedlichsten Kämpfer - ob aus Afrika, Amerika oder Asien - die beim Kumite, einem wichtigen Kampfsport-Tunier, antreten bei ihren Vorbereitungen für den Wettbewerb gezeigt. Diese Sequenzen des Kampfsporttrainings und die Musikuntermalung versetzen einen direkt zurück in die Zeit, zu der der Film gedreht wurde - top!

Der Film erzählt die Geschichte eines Kämpfers namens Frank W. Dux und basiert angeblich auf wahren Ereignissen, die aber so nie ganz bestätigt werden konnten. Zu Ehren seines Meisters reist er nach Hongkong um bei einem Vollkontakt-Wettbewerb mitzumachen, bei dem alles erlaubt ist...

Nach dem tollen Intro und der Einleitung der Story sieht man (natürlich) Frank Dux' Vorbereitungen auf den Kampfsportwettbewerb noch sehr ausführlich. Diese zeigt nicht nur Van Damme's Fitness und Beweglichkeit, sondern ist auch sehr atmosphärisch wieder mit der passenden Musik unterlegt. In Hongkong angekommen (das geht dann sehr schnell) entsteht gleich eine tolle Freundschaft, wie ich's in diesem Genre selten zuvor gesehen habe. Die beiden, unterschiedlicher könnten sie kaum sein, Ray Jackson und Frank Dux lernen sich bei einem Videospiel in einem Lokal kennen und sorgen mit ihrem ersten Dialog schon für Kultpotential. "Bist du nicht etwas zu jung für's Kämpfen?" - "Bist du nicht etwas zu alt für Videospiele?" Dieser Dialog bietet einen großes Augenzwinkern, das wirklich zum Schmunzeln anregt.

Die Geschichte entwickelt sich jedoch nach und nach, so kämpft Frank Dux erst für seinen im Sterben liegenden Meister, am Ende des Films aber auch für seinen neugewonnenen Freund. So wird dem Kämpfen den ganzen Film über auch Sinn verliehen. Die Kämpfe sind übrigens klasse! Wer neuartige Filme wie Ong Bak etc. mag, wird hierbei vielleicht enttäuscht sein, denn ganz so spektakulär sind die Fights hier nicht. Aber sehr gut inszeniert, immer mit der richtigen Musik im Hintergrund machen die verschiedenen Kampfstile einen tollen Eindruck, was die Kämpfe und den ganzen Wettbewerb kultig macht. Das Ende ist natürlich der absolute Höhepunkt, sowohl im Bezug auf die Story, als auch auf die Action.

Was die Darsteller betrifft sollte man von niemandem zu viel erwarten. So richtig hochkarätig ist die ganze Besetzung nicht, das tut dem Filmvergnügen aber keinen Abbruch. Vor allem die Hauptprotagonisten sind toll besetzt und ziehen einen schnell auf seine Seite - mehr braucht man hier auch gar nicht!

Mich wundert es nicht, dass BLOODSPORT der Film ist, der für Jean Claude van Damme den endgültigen Durchbruch bedeutete. Heute würde ich den Film als Actionklassiker bezeichnen, den man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte. Verschiedene Kampfstile, eine 0815-Story die aber doch bewegt und gute Unterhaltung von Anfang bis Ende. Für Martial Art-Fans ist dieser Film ein absolutes Muss und zur "Allgemeinbildung" zu zählen!

8/10 Kampfstile

Zusatz: Der echte Frank W. Dux war für die Stunts und die Kampfchoreographien im Film verantwortlich und auch die Rekorde, die im Film Bedeutung bekommen, konnten wahrheitsgemäß belegt werden. Ursprünglich lag der Film in einer komplett anderen Schnittfassung vor, die Van Damme nicht akzeptieren konnte. Er durfte selbst Hand anlegen und verpasste den Kämpfen so mehr Härte und Dramatik. Das Originalmaterial existiert jedoch nicht mehr, da daraus die heute geschnittene Fassung entstand.

geschrieben am 17.08.2011 um 12:07

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ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 23 | Kritiken: 2