Zum Abschied noch ein Totenhemd

  • Informationen zum Film
  • Zum Abschied noch ein Totenhemd

  • Originaltitel:
    Vendo cara la pelle
    Genre:
    Western
    Produktionsland:
    Italien
    Produktionsjahr:
    1968
    Kinostart Deutschland:
    25.09.1970
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Shanes (Mike Marshall) Vater findet eine Goldader. Da er diese jedoch nicht an den Gangster Magdalena verkaufen will, wird er von dessen Bande mit samt der Familie ermordet. Shane schwört Rache. Auf seinem Rachefeldzug trifft er auf die Witwe Bennett. Er entwickelt Gefühle für sie, seinen Racheplan jedoch weiterhin im Hinterkopf habend...

Userkritik zu Zum Abschied noch ein Totenhemd

doobee
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Bewertung: 5/10 Punkte

Inhalt (1:1 von der Amaray):

Shane (Mike Marshall) führt ein einfaches Leben, doch alle seine Träume werden zerstört, als Banditen seine Familie grausam ermorden. Dieses furchtbare Ereignis verändert ihn und lässt ihn zu einem eiskalten Killer werden. Ohne jede Emotion reitet er durch den Westen, um die Mörder seiner Eltern und seiner Schwester zu jagen und zur Strecke zu bringen. Erst als er auf seiner Reise der Rache die junge Witwe Bennett (Michèle Girardon) und ihren kleinen Sohn Kristian (Valerio Bartoleschi) trifft, weckt dies neue Gefühle in ihm.

Meine Meinung:

Dieser Film war der einzige Beitrag von Regisseur Fizzarotti zum Italowesterngenre. Und er ist ziemlich ansehnlich geraten. Die Story ist schon unzählige Male vorher in ähnlicher Art und Weise erzählt worden, und doch mag kaum Langeweile aufkommen. Dies liegt an der geradlinigen Erzählweise, aber sicher auch an der kurzen Laufzeit von 73 Min., welche naheliegt, dass die Marketing-Fassung doch arg geschnitten ist. Auch Kamera-Profi Stelvio Massi hat wieder mal exzellente Arbeit geleistet.

Mike Marshall kann man mögen oder auch nicht. Er ist ein wirklich gut aussehender Bursche, so irgend etwas zwischen Franco Nero und Terence Hill. Nur leider hat er bei weitem nicht deren Charisma. Vielmehr neigt er zu Overacting, wenn er mit starren, weitaufgerissenen Augen und irrem Grinsen seine Feinde ins Jenseits befördert. Michèle Girardon als Witwe Bennet zeigt eine ordentliche Leistung. Der Rest, vor allem die Bösewichte, sind austauschbar. Erwähnenswert sind da lediglich noch Dane Savours als Ralph Magdalena, der Drahtzieher des Mordes an Shanes Familie und Spartaco Conversi, welcher die Rolle von Benson, dem Vormann von Magdalena, mit Inbrunst und der nötigen Punktzahl auf der Unbeliebheitsskala zum Besten gibt.

Die Musik von Enrico Giacci / Marcello Marrocchi verfügt über ein hervorragendes Grundthema. Allerdings sind andere Stücke von Morricone geklaut, so z.B. aus „Le Pistole non discutono“ und „Per un Pugno di Dollari“.

Fazit: Solider Rachewestern, der aber leider nicht über das Durchschnittsmass hinauskommt. Die Bildqualität der Marketing-Scheibe lässt manchmal etwas zu wünschen übrig. Aber wir müssen ja dankbar sein, dass sie diesen Film überhaupt für die Nachwelt erhalten haben, indem sie eine der letzten vorhandenen Kinorollen abgetastet haben. 5/10

geschrieben am 09.12.2013 um 22:12

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