Zombie Ass: Toilett of the Dead

Userkritik zu Zombie Ass: Toilett of the Dead

hudeley
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Bewertung: 5/10 Punkte

Zombie Ass

Niemand weiß, woher sie kommen: monströse Parasiten, die sich im Darm der Menschen einnisten und sie in blutrünstige Zombies verwandeln. Als ob dies des Schreckens nicht genug wäre, trachten die taumelnden Wiederkehrer mit ihren Klauenbestückten Monster-Hintern ihren Opfern nach dem Leben. Diesem surrealen Po-Albtraum sehen sich auch Megumi und ihre Freunde gegenüber. Was als harmloser Ausflug in den Wald begann, verwandelt sich in einen Kampf ums nackte Überleben. Es ist an Megumi mit ihren überragenden Karatefähigkeiten dem Terror der Untoten Einhalt zu gebieten – und dabei wird sie den Zombies mehr als nur den Hintern aufreißen…

Es ist schon erstaunlich, wenn mir beim Ansehen eines Filmes vorallem das fehlende Niveau auffällt. Denn für gewöhnlich bin ich ein Vertreter der Meinung, dass Unterhaltung teilweise nicht flach genug sein kann. Dass Noboru Iguchi ein Faible für Fürze und Sprühkacke hat, weiß man eventuell seit seinem Beitrag zur "ABCs Of Death" Anthology" und schon damals empfand ich es als nicht wirklich witzig. Auf Differenzen zwischen westlichem und asiatischem Humor kann man es auch nicht schieben, denn es ist schon lange bekannt, dass sämtliche J-Splatterfilme explizit fürs Ausland produziert werden und in ihren Herkunftsländern nicht den Bekanntheitsgrad haben, von dem wir glauben, dass sie ihn dort besitzen.

Grundlegend kann ich zu allererst sagen, dass der Film - oh Wunder - eine reine Geschmacksfrage ist. Objektiv "gut" ist an dem Streifen gar nichts, denn ähnlich wie bei Filmen aus der Tromaschmiede, sind nahezu alle Effekte schlecht und die Dialoge unterirdisch. Gleichzeitig ist dies natürlich gewollt und kann von mir unmöglich als Negativpunkt gewertet werden.
Somit muss man es eben für sich selbst klären, ob die unspannende und nichtmal sonderlich blutige Geschichte rund um Fürze, Bauchweh und Parasiten für einen selbst unterhaltsam ist, oder eben auch nicht. Fakt ist, dass ich mich bei Filmen wie "Machine Girl", "Tokyo Gore Police", oder "Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl" wesentlich besser unterhalten gefühlt habe, was wahrscheinlich am abartig hohen Blutzoll dieser Filme lag. Fakt ist aber auch, dass einige Sequenzen in "Zombie Ass" wirklich zum Brüllen sind: Beispielsweise die Szene, in der eines der Mädchen mit ihrem nackten Arsch den Kopf eines Zombies zermatscht und ein anderes im besten Overacting seit "Troll 2" brüllt: "Ich hab's! Ihre Köpfe sind ihre Schwachstelle!". Hier sieht man einfach, dass der Film Seitenhiebe auf die ganzen dummen Charaktere aus anderen, ernsten Zombiefilmen bietet und dadurch sich etwas über sie stellt.

Was überwiegt, ist eine recht unspannende, Ekel dominierte erste Hälfte und ein völlig überdrehtes Ende, an dessen Mutation ein Peter Jackson vor 20 Jahren definitiv seinen Spaß gehabt hätte. Ich weiß nicht, wem ich diesen Film jetzt empfehlen soll, wenn sogar ich, als absoluter Fan von "Terror Firmer" oder "Poultrygeist", über dessen fehlendes Niveau palavert. Schaut ihn euch an, erwartet aber keinen ausufernden Splatter und verkauft ihn notfalls weiter. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

5/10

geschrieben am 13.11.2013 um 16:29

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ø Wertung: 7,3/10 | Wertungen: 6 | Kritiken: 4

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