Die Satansbrut des Colonel Blake

  • Informationen zum Film
  • Die Satansbrut des Colonel Blake

  • Originaltitel:
    Sette winchester per un massacro
    Genre:
    Action, Western
    Produktionsland:
    Italien
    Produktionsjahr:
    1967
    Kinostart Deutschland:
    19.01.1968
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Texas 1867 - Soldaten der Nordstaaten wollen Chamaco, einen gewalttätigen Soldaten des Colonel Blake erschießen. Doch Stuart befreit Chamaco und überredet ihn, ihn in das Versteck von Colonel Blake im mexikanischen Gebiet zu begleiten. Er will sich mit Blake verbünden, um eine große Summe Geld auszugraben. Nur er kennt das Versteck, doch Blake ist kein einfacher Partner. Stuart kein ehrlicher Finder.

Userkritik zu Die Satansbrut des Colonel Blake

doobee
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Bewertung: 4/10 Punkte

Inhalt (1:1 von der Hartbox):

Zwei Jahre ist der Bürgerkrieg nun beendet, aber der berüchtigte ehemalige Südstaaten-Colonel Blake (Guy Madison) und seine gefürchtete Bande weigern sich, die Niederlage zu akzeptieren. Wo immer ein lukrativer Verdienst auftaucht, da lauern sie schon. Gewalt und Mord stehen auf der Tagesordnung. Als Soldaten der Nordstaaten das Bandenmitglied Chamaco (Ennio Girolami) erschiessen wollen, erhält dieser unerwartet Hilfe: der trickreiche Stuart (Edd Byrnes) befreit Chamaco und überredet ihn, ihn in das Versteck von Colonel Blake zu führen. Er will sich mit Blake und seiner Bande verbünden, um eine beachtliche Summe Geld ein einer vegrabenen Regimentskasse aufzuspüren. Nur Stuart kennt das Versteck. Doch Colonel Blake ist kein einfacher Partner und Stuart kein ehrlicher Finder. Was bezwecken die beiden Strategen wirklich mit ihrer Partnerschaft?

Meine Meinung:

Dies war der erste Western von Enzo G. Castellari, den er selbst realisiert hat. Ein Jahr zuvor hatte er zusammen mit Léon Klimovsky „Django kennt kein Erbarmen“ gedreht. Die Story ist ziemlich ausgelutscht, bietet dafür aber umso mehr Platz für wilde Schiessereien und relativ lahm choreographierte Prügeleien. Das Tempo ist hoch und lässt über einige arge Regie- und Logikschnitzer hinwegsehen. Die Schauspieler sind Mittelmass, der geschniegelte Guy Madison als Blake macht seine Sache routiniert, Edd Byrnes als Stuart, der ja eigentlich die Sympathiefigur sein sollte, kommt ziemlich arrogant und grossspurig rüber. Auch die Bandenmitglieder sind austauschbare Figuren. Am besten macht seine Sache noch Ennio Girolami als Chamaco. Auf Blakes nervigen französischen Butler Levasseur (Piero Vida) hätte man übrigens getrost verzichten können.

Ein Lichtblick ist die Filmmusik von Francesco De Masi. Vor allem das Hauptthema, von welchem es eine Instrumental- sowie eine Vokal-Version gibt („Seven Men“, gesungen von Raul), ist schöner, fetter Italowestern-Sound.

Fazit: Ziemlich enttäuschender Beitrag von Castellari, der in einigen wenigen Einstellungen zeigt, zu welchen Leistungen er in seinen späteren Filmen fähig sein würde. Hier hat er es schlicht nicht fertigbebracht, das Maximum aus dem dürftigen Skript rauszuholen. Wegen der wirklich guten Filmmusik gibt’s 4 / 10

geschrieben am 25.10.2013 um 15:29

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