Die Vögel

  • Informationen zum Film
  • Die Vögel

  • Originaltitel:
    The Birds
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1963
    Kinostart Österreich:
    06.09.1963
    Kinostart Deutschland:
    20.09.1963
    Kinostart USA:
    28.03.1963
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Als die schöne, verwöhnte Melanie Daniels (Tippi Hedren) dem begehrten Junggesellen Mitch Brenner (Rod Taylor) in die Kleinstadt Bodega Bay folgt, wird sie unerklärlicherweise von einer Möwe angegriffen. Doch dieser Akt der Aggression bleibt leider kein Einzelfall: Bald schon suchen tausende von Vögeln die Stadt heim und greifen jeden an, der sich ins Freie wagt. Mitch und Melanie müssen gegen die tödliche Macht einer unkontrollierbaren Naturgewalt, für die es scheinbar keine Erklärung gibt, um ihr Leben kämpfen...

Userkritik zu Die Vögel

BlackSheep
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Bewertung: 9/10 Punkte

Der Inhalt: (1:1 von der Amaray)
Kaum ein anderer Film kann dem Horror von Die Vögel das Wasser reichen, wenn Alfred Hitchcock in einem seiner schockierendsten und unvergesslichsten Meiserwerke seine gefiederten Freunde auf die Hauptdarstellerin loslässt. Als die schöne, verwöhnte Melanie Daniels ('Tippi' Hedren) dem begehrten Junggesselen Mitch Brenner (Rod Taylor) nach Bodega Bay folgt, wird sie unerklärlicherweise von einer Möwe angegriffen.
Plötzlich suchen Tausende von Vögeln die Stadt heim, lauern Schulkindern und Anwohnern auf und verüben eine Reihe unbegreiflicher Angriffe. Bald müssen Mitch und Melanie in einer der unheimlichsten Hollywoodproduktionen gegen die tödliche Macht einer unkontrollierbaren Naturgewalt, um ihr Leben kämpfen.

Meine Meinung:
115 Minuten. Das ist die Laufzeit von Alfred Hitchcock´s "Die Vögel". Klingt lang, aber der Film braucht jede dieser Minuten um zu dem Meisterwerk zu werden, was es seit mehr als 50 Jahren ist. Durch die lange Laufzeit kann der Film es sich erlauben, die Hauptpersonen richtig vorzustellen, wodurch man mehr als genug Sympathie für jene empfindet. Die Darstellung, schon beginnend bei Anfangsszene, sind schlicht unterhaltend und tragen einiges zum großen Entsetzen gen Ende bei. Wieso dieser Film so super funktioniert scheint schlicht, es ist der allgegenwärtige Kontrast. Einerseits diese Eleganz und Kultiviertheit der Charaktere und die Idylle des Ortes Bodega Bay und dann diese Vögel. Diese (meist) pechschwarzen Vögel, welche dem Ort einiges an Helligkeit rauben und ihn in ein Ort des Schreckens verwandeln. Es muss sowieso ein großes Lob an die Inszenierung und Darstellung der Vögel abgegeben werden, da diese jeden friedlichen Moment zerstören und genau das sollen sie auch. Besonders klasse fand ich die Szene, als Melanie auf die Lehrerin wartet und vor dem Schulhof auf der Bank eine Zigarette raucht. Ein weiteres persönliches Lob bekommt der Film von mir rein dadurch, dass ich das erste mal schockiert war eine Filmleiche zu sehen. Wie gern ich es auch würde, ich werde jetzt nicht anfangen zu spoilern oder zu beschreiben, aber für alle die ihn schon gesehen haben, gemeint ist die Leiche, die Melanie und Mitch finden, wenn sie seine Schwester Cathy holen wollen.
Ich bekam immer nur positives zu hören, wenn der Film irgendwo Erwähnung fand und so ging ich mit hohen Erwartungen an diesen Film und was ist passiert? Ja, ihr habt es wahrscheinlich auch schon erraten, ich bin begeistert. Der Film weiß zwar von Anfang an zu begeistern, doch er legt bei dem Finale, obwohl es etwas anders abläuft als sonst, nochmal eine Schippe drauf und die dabei entstehende Spannung ist so dicht, unglaublich.
Und normalerweise kann ich es gar nicht haben, wenn ein Film noch einige Witze bzw. lustige Szenen parat hat, wenn er nicht ein purer Fun(splatter)-Film ist, doch bei diesem war es eine sehr gute Entscheidung, solche Wortwitze noch mit einfließen zu lassen. Die Begründung liegt ganz einfach darin, dass dadurch der Kontrast zwischen Bodega Bay und den Vögeln noch verstärkt wird.
Abschließend möchte ich mich kurz fassen: Danke Alfred Hitchcock!

geschrieben am 16.07.2013 um 22:45

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ø Wertung: 8,7/10 | Wertungen: 16 | Kritiken: 1