Infestation

  • Informationen zum Film
  • Infestation

  • Originaltitel:
    Infestation
    Genre:
    Komödie, Action, Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Cooper hatte schon bessere Tage: Gerade ist seine kontrollsüchtige Chefin im Begriff ihn (natürlich völlig unberechtigt) zu feuern, da streckt ein ohrenbetäubendes Pfeifen die beiden zu Boden – und unser verdutzter Antiheld findet sich nach einer kurzen Ohnmacht in einem klebrigen Kokon wieder. Was ist geschehen? Als es Cooper gelingt, sich aus dem Netz zu winden, er Sekunden später von einem wahrhaft gigantischen Monsterkäfer angegriffen wird und nur um Fühlerbreite dessen Giftstachel entkommt, bevor er der fiesen Schabe Saures gibt, kann es eigentlich nur eine Erklärung geben. Genau! Wieder einmal wird die Menschheit von extraterrestrischen Killer-Bugs bedroht. Diese hier haben besonders unappetitliche Pläne mit unserer Spezies. Nicht nur, dass sie alle Erdbewohner lebend in Wolle einspinnen und nach Lust und Laune ihr Innerstes rauslutschen – sie missbrauchen sie sogar zu grotesken Kreuzungsversuchen. Deshalb gilt ab jetzt für den bunt zusammen gewürfelten Haufen Überlebender, der sich aus dem Bürogebäude durchs Hinterland zu Coopers Dad und seinem Schutzbunker durchzuschlagen versucht: Traue niemals lastwagengroßen Insekten über den Weg! Und: Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer! (Fantasy Filmfest Katalog)

Userkritik zu Infestation

Seelenvampir
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 6/10 Punkte

Inhalt: In Coopers Büroalltag gab es schon bessere Tage: Gerade ist seine Chefin im Begriff ihn zu feuern, da streckt ein ohrenbetäubendes Pfeifen die beiden zu Boden. Cooper findet sich eingewickelt in einem klebrigen Kokon wieder. Ein Blick aus dem Fenster verspricht ebenfalls nichts Gutes. Es gelingt ihm gerade noch sich zu befreien, bevor er von einem riesigen Monsterkäfer angegriffen wird. Von nun an gilt: Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer!


Kritik: Ich muß ehrlich sagen, daß ich mir deutlich mehr von diesem Film erwartet habe. Infestation wird als Horror-Komödie angepriesen, bietet aber von beidem zu wenig. Weder kann der Horrorpart wirklich überzeugen, noch kann der Comedypart einen so richtig vom Stuhl reißen. Langweilig oder richtig schlecht ist der Streifen nicht, es wurde aber sehr viel Potential verschenkt. Ok, es ist ein B-Movie, da muß man natürlich Abstriche machen.

Ohne große Einführung geht es bereits nach wenigen Minuten mit der Käferplage los. Bis zum Filmende gibt es über die Herkunft der riesigen Bugs keine Aufklärung, was aber ja in einem zweiten Teil nachgeholt werden kann! Das Ende ist nämlich völlig offen und läßt Spielraum für eine Fortsetzung. Die Story ist auch nur seeehr dünn und hat nichts neues zu bieten. Ich will nicht von Logiklöchern sprechen, doch stellt man sich schon so einige Fragen, die nicht beantwortet werden.
- Woher kommen die Bugs und warum sind sie so groß?
- Ist nur eine Stadt von den Bugs eingenommen worden oder die ganze Welt?
- Warum befreien die Protagonisten nicht alle „eingewickelten“ um gegen die Bugs vorzugehen?
- Was geschieht mit einigen der befreiten Kollegen von Cooper, die man zwar kurz noch sieht, dann aber einfach verschwinden?

Die Bugs sind nahezu alle CGI-Wesen, die zwar recht gut gelungen sind, leider aber allesamt sehr glatt aussehen. Irgendwie wirken sie nicht sonderlich bedrohlich oder gefährlich. Besonders groß ist die Bandbreite der Bugs auch nicht, es gibt nur sehr wenig unterschiedliche Käfer. Recht gut gelungen sind die Hybriden (halb Mensch und halb Käfer), die aber viel zu selten auftauchen.

Wie schon gesagt, kommt der Humor nach meiner Meinung zu kurz. Es gibt zwar ein paar gute Sprüche und wenige lustige Szenen, die sind aber keine wirklichen Brüller. Vielleicht hat der Humor einfach nicht meinen Geschmack getroffen, denn mehr als ein paar Schmunzler gab es bei mir nicht.

In Punkto Action/Horror gibt es zwar etwas mehr zu sehen, doch hält sich Regisseur Kyle Rankin beim Gore stark zurück. Größtenteils sieht man nur Kills an Bugs, die allerdings relativ unspektakulär sterben. Ein paar Menschen sterben natürlich auch, die Kills sind aber recht harmlos (zumindest für den Horrorfan). Zwei oder drei Szenen sind ganz in Ordnung, ansonsten gibt es nicht viel zu sehen.

Schauspielerisch gibt es nichts zu bemängeln, hat man doch für einen B-Movie einige recht bekannte Gesichter verpflichten können.
→ Chris Marquette, Ray Wise, Brooke Nevin und Alex Revan

Mein Fazit: Entweder hätte der Film lustiger oder härter (oder beides) werden müssen, so ist er aber weder Fisch noch Fleisch!


Bewertung: Leider blieb Infestation deutlich hinter meinen Erwartungen zurück, bietet aber immerhin recht anständige Unterhaltung. Der Mittelteil hat allerdings einige Längen, die jedoch nicht so gravierend sind. In diesem Fall hoffe ich auf einen zweiten Teil, in dem dann hoffentlich vieles besser gemacht wird!

6/10 Punkte

geschrieben am 29.07.2011 um 20:46

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