The Lost Platoon

  • Informationen zum Film
  • The Lost Platoon

  • Originaltitel:
    The Lost Platoon
    Genre:
    Action, Krieg, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1991
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Als der US-Kriegsberichterstatter David Hollander (WILLIAM KNIGHT) während des Bürgerkrieges in Nicaragua angeschossen wird, retten ihm mehrere mysteriöse Männer das Leben. Hollander erkennt in ihrem Anführer Jonathan Hancock (DAVID PARRY) den gleichen Mann wieder, der ihn bereits im 2. Weltkrieg vor dem Tode bewahrt hat. Da Hancock allerdings seitdem keinen Tag gealtert ist, vermutet er, dass er und seine Männer Vampire oder ähnliches sind…

Userkritik zu The Lost Platoon

Melvin Smiley
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Bewertung: 6/10 Punkte

Wo soll man hier bloß anfangen ?

Einen weiteren, miesen Billig-Kriegsfilm mit Jungs aus der Nachbarschaft abzukurbeln, hat Regie-Legastheniker David A. Prior anscheinend nicht gereicht und stattdessen lag es wohl nahe, das Vampir-Subgenre gleich mit durch den Fleischwolf zu drehen.

Was dabei rauskam, spottet jeglicher Beschreibung und Normalsterbliche werden sich während der Begutachtung dieser 82minütigen Hirnschmelze sicher den erlösenden Holzpflock in die eigene Brust wünschen.

Aber was hier an nicht vorhandenem Können, Blödsinn und schierem Bullshit vom Stapel gelassen wird, lässt die gestählten Trash-Fanboys vor Freude im Dreieck hüpfen.

Und das Inferno an Absurditäten steigt auch ohne Umschweife ein, indem, bevor überhaupt irgendetwas passiert, der Film mit einer dreist bei Sam Raimis Klassiker "Tanz der Teufel" geklauten Kamerafahrt durch die heimischen Wälder den Auftakt für eine ganze Reihe von unwahrscheinlich stupiden, wie oftmals auch zusammenhangslosen Ereignissen bildet.

Kern dieses Vampir/Krieg-Crossovers ist eine vierköpfige Gruppe von Vampiren, die sich aus Lust und Laune am Geballer durch die Jahrhunderte kämpft und immer mal wieder im Krieg mitmischt.

Warum sie das tun, weiß keiner ; interessiert aber auch niemanden. Lustigerweise trinken diese illustren Gesellen auch kein Blut und können sich anscheinend munter durch die Weltgeschichte beamen. Warum ? Keine Ahnung ; ist einfach so.

Dieses schnieke Quartett ist also unsere Heldentruppe und vertritt Amerika in einem vollkommen unmotivierten Dschungelkrieg in Nicaragua, bei dem über kurz oder lang alle menschlichen Soldaten niedergemäht werden und nur die kugelsicheren Vampirkrieger noch was reißen können.

Der Gegner der guten Ami-Vampire ist natürlich, wie könnte es anders sein, ein ultra-finsterer Sowjet-Vampir, der nicht nur der Bruder von einem unserer Reißzahn-Helden ist, sondern auch seiner Rasse alle Ehre macht und Blut trinkt ... natürlich aus kristallernen Gläsern ; alles andere wäre auch niveaulos.

So darf unsere US-Nosferatu-Truppe also gegen den bösen Russen-Vampir und seine menschlich-nicaraguanischen Schergen kämpfen.

Die Story ist also schonmal komplett zusammenhangsloser Quark und die Darsteller agieren auch mehr untot als lebendig, aber der Trash-Faktor bei so dermaßen viel unlogischem Unfug lässt über die Mankos wohlwollend hinwegsehen.

Wer hier gegen wen kämpft und warum, bleibt zwar auf der Strecke, aber das interessiert hier ohnehin nicht wirklich. Ebenso herzerfrischend-schrottig sind dann auch die Kampf- und Baller-Eskapaden ausgefallen, die zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise ernstgenommen werden können ; ähnliches gilt im übrigen auch für die Dialoge.

Warum die deutsche Videofassung für eine FSK18-Freigabe dazu an über 40 Stellen hat Federn lassen müssen, erschließt sich einem nicht wirklich, aber die ungeschnittene DvD-Neuauflage bringt den Film in seiner vollen "Pracht" auf die heimischen Bildschirme und wer auch nur ansatzweise etwas für Trash übrig hat, der kommt um diesen filmischen Stinkekäse nicht herum.

Hier stimmt einfach nichts und was man hier aus dem klassischen Vampir-Genre gemacht hat, ist fast (!) so schlimm und verwerflich wie "Twilight" ; aber dieses grottige Schaulaufen der Kuriositäten muss man einfach gesehen haben, um es zu glauben.

Kopf aus, Bier auf, Film an ... (5,75/10)

geschrieben am 27.04.2013 um 15:32

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 2 | Kritiken: 1