Excessive Force

  • Informationen zum Film
  • Excessive Force

  • Originaltitel:
    Excessive Force
    Genre:
    Action
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1993
    Kinostart USA:
    14.05.1993
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Cop Terry McCain (Thomas Ian Griffith) geht mit aller Härte gegen den Drogenbaron Sal Di Marco (Burt Young) vor. Nach einer Razzia, bei der eine große Menge von Di Marcos Geld verschwindet, kann Terry den Fiesling festnageln. Da jedoch die entscheidende Aussage mit Gewalt von Terry erzwungen wurde, kommt Di Marco frei. Da er sein Geld bei den Cops vermutet, lässt er Terrys Partner umbringen, der daraufhin loszieht, um Rache zu üben. Doch in letzter Sekunde verschont er den flehenden Di Marco. Am nächsten Morgen wird dieser dennoch ermordet aufgefunden und Terry stößt auf eine gigantische Verschwörung...

Userkritik zu Excessive Force

Melvin Smiley
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 9/10 Punkte

Straight to the point !

Im Gegensatz zum eher trashig angehauchten, wenn auch recht unterhaltsamen No-Brain-Adventure, welches uns mit Teil 2 kredenzt worden ist, geht es hier von Anfang an rabiat zur Sache und "Excessive Force (film)" macht seinem Titel alle Ehre.

In einen eher ernsten Tenor gehüllt, kommt die Story um einen rachdürstigen und Kampfsport-versierten Cop, der einen wahren Krieg mit der vorherrschenden Mafia entfacht, schon deutlich glaubhafter und vor allem fesselnder daher, als die eher lockere Rahmenhandlung der Pseudo-Fortsetzung.

Dazu kommt, dass die Optik dieses B-Movies ebenfalls weit über dem üblichen Genre-Durchschnitt liegt und schon fast Hollywood-Gefilde erreicht, was übrigens nicht zuletzt am famosen, wie namenhaften Cast dieser Vorzeige-Produktion liegt.

Das Story-Konstrukt selber mag eher altbacken anmuten und zugegeben, man hat schon originellere Plot-Twists gesehen, als die, die hier auf den Zuschauer losgelassen werden, aber immerhin bleibt die Glaubwürdigkeit hier nicht auf der Strecke und Logiklöcher werden größtenteils vermieden.

Vorhersehbar bleibt der Film zwar größtenteils, aber zumindest gegen Ende können noch ein paar nette Einfälle/Wendungen punkten. Insgesamt liegt man hier aber qualitativ deutlich über der üblichen Massenware.

Gleiches gilt auch für die Action, welche verhältnismäßig furios und roh daherkommt. Neben wunderschönen und blutigen Shoot-Outs gibt es dank Thomas Ian Griffith und seinen Kampfkünsten einige hervorragende Martial-Arts-Einlagen zu bestaunen, welche für den Fan handgemachter Action einfach nur Zucker sind.

Die Action verkommt dabei allerdings nie zum sinnlosen Selbstzweck, sondern wird effektiv und pointiert eingesetzt, was der Atmosphäre äußerst dienlich ist. Dass der Film mit nur etwa 80min. Netto-Laufzeit auch noch extrem rasant und kurzweilig ist, unterstreicht zusätzlich sämtliche Qualitäten dieses Action-Thrillers und Langweile kommt bis zum knackigen Finale keine auf.

Man muss nicht viele Worte verlieren, um diesen Film zu beschreiben, da dem Fan ähnlich gelagerter Action-Vehikel nach Sichtung wirklich fast die Spucke wegbleibt, da man sich einen solchen Knaller kaum erwartet hatte. Hier passt fast alles und für ein B-Movie befindet sich der Film in der Königsklasse ; viel besser geht es nicht. Ein klasse Ensemble, harte sowie vor allem vielfältige Action und eine rasante Story ohne viele Schnörkel und ohne unnötigen Ballast.

Right in your face ! (8,75/10)

geschrieben am 27.04.2013 um 15:23

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