Stiletto

  • Informationen zum Film
  • Stiletto

  • Originaltitel:
    Stiletto
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nur aufgrund einer Menge Glück überlebt der griechische Verbrecher-Boss Virgil einen fiesen Mordanschlag: Bei einem Geschäftstreffen mit dem mexikanischen Unterweltler Ernesto in einer Badeanstalt hatte ihm eine Angreiferin vor einigen Tagen völlig ohne Vorwarnung ein langes Messer in den Bauch gerammt - seinen Geschäftspartner indessen unmittelbar auf der Stelle per Kehlenschnitt getötet. Der jetzt drohende Bandenkrieg bereitet Virgil inzwischen allerdings persönlich weit weniger Sorgen als die konkrete Frage nach dem "Warum?". Denn ihn und Raina hatte bis vor einiger Zeit noch eine innige Liebesaffäre verbunden, welche sie jedoch irgendwann plötzlich und ohne Angabe von Gründen beendet hatte. Um sich umfassende Klarheit zu verschaffen, beauftragt er nun den in seiner Schuld stehenden sowie mit seiner Partnerin zugleich auch in jenem Fall ermittelnden Polizisten Beck (Paul Sloan). Die Attentäterin soll so schnell wie möglich ausfindig und dingfest gemacht werden - jedoch soll Raina dann nicht den Behörden, sondern ausschließlich Virgil übergeben werden. Eine wilde Hetzjagd beginnt, bei der Raina mit ihrem Stiletto ein Blutbad nach dem anderen hinterlässt...

Userkritik zu Stiletto

Melvin Smiley
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Bewertung: 7/10 Punkte

Klingt "Stiletto" doch nach einem reinrassigen Frauenfilm, so ist diese Assoziation streng genommen gar nicht so verkehrt.

Denn in diesem heißblütigen Revenge-Movie aus dem Jahre 2008 zeigt eine zierliche Dame den Herren der Schöpfung, wo der Hammer bzw. das titelgebende Stilett hängt ; Schuhe spielen hier also keine allzu große Rolle.

Allein der Cast, der nur so vor B-Movie-Größen strotzt, lässt dem geneigten Genre-Fan das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen und wenn man(n) dann noch hört, dass die deutschen Version mit Erwachsenen-Freigabe knappe 12 Minuten an brachialen Schauwerten entbehrt, dann klingt das stark nach einem kleinen Geheimtipp im undurchsichtigen Direct-to-Video-Sumpf.

Und tatsächlich ; der Film macht von Anfang an nicht nur klar, dass in Sachen Gewalt keinerlei Kompromisse eingegangen werden, sondern dass auch in puncto technischer Qualität durchaus ein Gütesiegel verliehen werden kann.

Dieses kurzweilige Vehikel wurde nämlich erstaunlich hochwertig in Szene gesetzt und das ohnehin schon schmale Budget wurde anscheinend nicht nur in die relativ hochkarätigen Mimen investiert.

Auch schauspielerisch bekommt man einiges geboten und die Darsteller gehen größtenteils unverhofft auf in ihren Rollen auf ; selbst, wenn die Charaktere oftmals recht eindimensional wirken.
Man ist jedenfalls mit Elan und Spaß bei der Sache und dies wirkt sich durchaus positiv auf den Drive aus.

Zwar braucht der Film nach dem rüden Auftakt ein paar Minuten, um wirklich in Fahrt zu kommen, doch spätestens ab der Hälfte steigert sich die Spannung konsequent.

Die Story selber ist sicher kein großer Wurf und recht einfach zu durchschauen, aber sie erfüllt ihren Zweck und bietet zum Ende hin immerhin noch genügend Wendungen, um den Zuschauer bei Laune zu halten und auch das eigentliche Finale weiß ebenfalls durch seine unorthodoxe Art und Weise zu gefallen.

Das Hauptaugenmerk in diesem Film liegt natürlich ganz klar auf Rache, sowie den dazugehörigen Gewalt-Eskapaden und diese sind in der ungeschnittenen Version durchaus zahlreich und äußerst explizit vorhanden.

Es wird gestochen, geschlitzt, geschossen, geschlagen und dutzendfach effekvoll gestorben, sodass es eine wahre Freude für den Fan harter Action-/Thriller-Kost ist.

Wer allerdings ein Action-Feuerwerk erwartet, der wird recht schnell in die Röhre schauen, da "Stiletto" mehr auf der Thriller-Ebene arbeitet, auch wenn hier und dort ein paar knackige und actionlastige Scharmützel zu beobachten sind. Der Einsatz von CGI lässt sich hier zwar auch nicht völlig verleugnen, aber immerhin fällt er hier nicht negativ in's Auge und wird vielmehr zur Unterstützung der Handmade-Effekte genutzt.

Summa summarum bleibt ein kleiner, spritziger Action-Thriller aus der B-Movie-Ecke, welcher ganz klar aus der Massenware heraussticht und Akzente in Sachen Cast & blutiger Schauwerte setzen kann. Wer also die unzensierte Originalfassung in die Finger bekommen kann und Spaß an grober Gewalt, hübschen Frauen und scharfen Klingen hat, der darf hier bedenkenlos zugreifen und Stana Katic beim Abrechnen mit bösen Buben zuschauen ; hoch lebe der Feminismus ! (7,5/10)

geschrieben am 27.04.2013 um 15:14

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 3