Marvel's Man-Thing

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  • Marvel's Man-Thing

  • Originaltitel:
    Man-Thing
    Genre:
    Action, Sci-Fi, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Australien
    Produktionsjahr:
    2005

Userkritik zu Marvel's Man-Thing

Seelenvampir
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Bewertung: 5/10 Punkte

Es sollte eigentlich ein ruhiger erster Tag in seiner neuen, stressfreien Stelle als Sheriff von Bywater werden. Doch das beschauliche Örtchen wartet mit einem schrecklichen "Begrüßungsgeschenk" für Kyle Williams auf: Die aufs Grausamste entstellten Überreste eines Jugendlichen wurden im nahe liegenden Sumpfgebiet gefunden - zahllose rissartige Wunden deuten auf einen Krokodilangriff hin. Kyle erfährt, dass dies nicht der erste mysteriöse Todesfall der letzten Zeit ist. Bei seinen Recherchen stößt der Polizist auf unterschiedlichste Theorien der Einheimischen: Ein Teil der Bevölkerung glaubt tatsächlich an große Panzerechsen, andere bringen den radikalen Einsiedler LaRoque mit den Morden in Verbindung. LaRoque will den Öl-Industriellen Frederic Schist aufhalten, im Sumpfgebiet nach Öl zu bohren. Andere wiederum sprechen von einer mystischen, historischen Überlieferung: Der "Wächter der Natur" erscheine und richte ohne Gnade über die, die sein heiliges Land beschmutzen...


Bei „Man-Thing“ handelt es sich um die Verfilmung eines Marvel-Comics, die im Gegensatz zu anderen Marvel-Verfilmungen, alles andere als ein Blockbuster ist. Unter der Regie von Brett Leonard (Dead Pit, Der Rasenmäher Mann, Feed) entstand ein Öko-Horrorfilm, der nicht über das Mittelmaß hinauskommt.

Luft nach oben gibt es in allen wichtigen Punkten.
Die Story von einem indianischen „Wächter der Natur“ ist ja nicht schlecht, doch leider ist die Geschichte recht dünn, weil man es verpasste sie richtig aufzubauen. Die indianische Mystik bietet für einen fantasievollen Regisseur eigentlich ein breites Feld an Möglichkeiten. Da ich die Comic Vorlage aber nicht kenne, kann ich nicht sagen, wie dicht sich Brett Leonard daran gehalten hat. Fakt ist jedoch, daß die Thematik nur unzureichend genutzt wurde.
Wohl auch ein Grund dafür, daß der Film nie über wenige Testvorführungen im Kino hinauskam und sofort auf DVD gepresst wurde.

Positiv zu bewerten ist die Atmosphäre im Sumpf, die mir relativ gut gefallen hat. Ein Sumpf bietet naturgemäß tolle Bilder, die sich recht leicht für einen Horrorfilm nutzen lassen. Wirklich perfekt hat man das Umfeld zwar nicht genutzt (fehlende Geräuschkulisse, etwas zu dunkle Bilder), trotzdem werte ich es noch positiv.

Wogegen ich das CGI-Sumpfmonster ziemlich daneben finde! Die Animation an sich ist nicht schlecht gelungen, nur sieht das Monster mit seinen Tentakeln nicht besonders toll aus, bzw. wird zu schlecht in Szene gesetzt. Das Auftauchen der Kreatur gestaltet sich immer recht blutig, wobei die Kamera auch nicht immer voll draufhält. Okay...der Streifen hat ja auch ne 16er Freigabe, dafür ist der Härtegrad schon in Ordnung. Einige Bilder sind schon richtig gut gelungen, davon hätte ich mir mehr gewünscht. Mehr hätte aber mit Sicherheit bedeutet, daß aus der 16er eine 18er Freigabe geworden wäre. Getrübt wird das Ganze allerdings durch schnelle Schnitte und einer Art „verschwommener 3rd Person Perspektive“, die einige Szenen versaut.

Leider gibt es auch keinen durchgehenden Spannungsbogen. Spannende Abschnitte gibt es schon, doch sind die eher punktuell über die Laufzeit verteilt. Zu oft wird die Handlung von langweiligeren Passagen unterbrochen, wozu auch eine völlig unnötige, wenn auch nicht sehr breit ausgewalzte, Liebesgeschichte gehört.

Mit Sicherheit kann man sagen, daß „Man-Thing“ zu den schlechteren Verfilmungen eines Marvel-Comics gehört. Ein völliger Reinfall ist er nicht, man kann ihn sich zwischendurch wohl mal ansehen. Öko-Horror oder Marvel-Fans können sich die DVD durchaus für kleines Geld organisieren, sollten aber nicht zu viel von dem Film erwarten. Mehr als durchschnittliche Kost wird nicht geboten.

Gerade noch schwache 5/10 Punkte

geschrieben am 01.04.2013 um 13:11

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