Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

  • Informationen zum Film
  • Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

  • Originaltitel:
    A Good Day to Die Hard
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2012
    Kinostart Österreich:
    14.02.2013
    Kinostart Deutschland:
    14.02.2013
    Kinostart USA:
    14.02.2013
  • Inhalt
  • Inhalt:
    John McClane ist zurück! In STIRB LANGSAM – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN schlüpft Bruce Willis wieder in seine Paraderolle als New Yorker Polizist, der zufällig immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
    Dieses Mal ist der knallharte Cop in Moskau, um seinen Sohn Jack (Jai Courtney), der ihm über die Jahre fremd geworden ist, und den Russen Komorov (Sebastian Koch) zu retten, denen die russische Unterwelt im Nacken sitzt. Zusammen kämpfen sie gegen die Zeit, um einen gefährlichen Machtwechsel in Russland zu verhindern und stellen dabei fest, dass sie im Doppelpack unschlagbar sind…  

Userkritik zu Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Grandmaster-C
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 4/10 Punkte

*Text enthält leichte Spoiler*

Habe mir den Film am Freitag im Kino angesehen. Eintritt (weil Nachmittag) nur 5,00 EUR und ich war sehr erwartungsvoll und hatte mich richtig auf den Streifen gefreut. Es ging auch gut los, die Verfolgungsjagd zu Beginn den Films hatte mir (obwohl vieles sehr unrealistisch war) sehr zugesagt, besonders als John McClane da mit dem Mercedes G-Modell durch Moskaus Straßen wütet. Aber dann ging es leider immer weiter und weiter bergab mit der Qualität dieses Films. Hatte McClane im vierten Teil zu Beginn noch Differenzen mit Tochter Lucy muß nun im fünften Teil eine angespannte Beziehung zu seinem Sohn Jack herhalten. Warum aber dieser Sohn mehr Sendezeit im Film hat als McClane selbst, müssen mir die Produzenten auch erst mal schlüssig erklären.

Und dann kommt der mit Abstand allerdümmste Spruch im gesamten Film, wo man als Zuschauer vor Verzweiflung schreien möchte: Sohnemann Jack sagt doch tatsächlich zu John McClane: "Das hier alles ist eine Nummer zu groß für dich!" Bitte was?! Weiß der Sohnemann nichts von Johns vergangenen Heldentaten oder sollte das eine bewußte Provokation darstellen? Wie auch immer, dieser Spruch geht einfach gar nicht!

Was besonders negativ auffällt: Die Story ist dermaßen dünn, fast schon non-existent, der ganze Plot wäre selbst für einen beliebigen 08/15 Action-Film zu wenig, für einen Stirb langsam reicht das natürlich erst recht nicht. Hinzu kommen Logikfehler ohne Ende. Denn entweder spielt dieser Film in der Vergangenheit oder die Autoren wissen einfach nicht das Tschernobyl nicht mehr zu Russland gehört sondern zur Ukraine.

Und wenn wir schon dabei sind: Warum im völlig verstrahlten Tschernobyl die Terroristen zuerst in Schutzkleidung rumlaufen (andere wiederum ohne), während im Gegenzug John & Jack völlig ungeschützt dort rumturnen ohne jegliche Schäden davonzutragen ist mir auch ein Rätsel. Überhaupt kommt es einem vor als wären beide McClanes als Superman unterwegs, egal was gerade passiert ist, beide überstehen die schlimmsten Stürze und Unfälle nahezu unbeschadet. Einzig Jack ist mal für ca. ganze zwei Minuten kampfunfähig weil er einen Metalbolzen (?) im Bauch stecken hat, hüpft aber anschließend auch wieder rum als wäre nie was gewesen. Interessante Zweikämpfe wie in den vorherigen Teilen muß man leider auch mit der Lupe suchen.

Product Placement wird auch sehr stark betrieben, vom Daimler-Konzern bekommt man massig Fahrzeuge wie Mercedes (C-Klasse, G-Modell, Unimog, Sprinter) und Maybach zu sehen. Damit habe ich als Fan der Marke zwar kein Problem, aber auffällig ist das dennoch sehr.

Etwas positives gibt es dann doch noch: Komarovs Absturz erinnert optisch stark an den von Hans Gruber im ersten Teil, eine nette Anspielung.

Leider schafft es der Film zu keinem Zeitpunkt bekanntes "Die Hard" Feeling aufkommen zu lassen, die seichte Story weckt zu keinem Zeitpunkt wirkliches Interesse, nichtssagende Dialoge, ein farbloser Oberbösewicht, das völlige fehlen von lockeren Sprüchen und ein lahmes Ende tragen ihren Teil dazu bei, das genau das passiert ist was ich vor dem gucken noch für völlig unmöglich gehalten habe: "Ein guter Tag zum Sterben" schafft es nicht einmal den enttäuschenden vierten Teil hinter sich zu lassen. Ganz im Gegenteil: Im direkten Vergleich ist sogar der vierte Teil schon wieder äußerst annehmbar. Und das sagt eigentlich schon alles aus.

Ich habe weder das Verlangen diesen Streifen noch einmal zu sehen, geschweige denn mir später die Blu-ray zuzulegen. Ich bin von diesem Film sehr enttäuscht, hatte mir deutlich mehr erwartet. Das ist einfach kein "Stirb langsam" mehr.

4/10

geschrieben am 05.01.2014 um 02:41

BILDER ZUM FILM

Kommentare (1)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

Die Berürchtung hatte ich bereits und hab ihn deshalb weggelassen. Wie man sieht zurecht. Den 4ten fand ich jedoch amüsant, natürlich aber kein Vergleich zu den vorherigen Teilen.

geschrieben am 05.01.2014 um 05:16 Uhr #1

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 6,3/10 | Wertungen: 19 | Kritiken: 2