In der Gewalt der Riesenameisen

  • Informationen zum Film
  • In der Gewalt der Riesenameisen

  • Originaltitel:
    In der Gewalt der Riesenameisen
    Produktionsjahr:
    1977
    Kinostart Deutschland:
    24.11.1977
    Kinostart USA:
    29.06.1977

Userkritik zu In der Gewalt der Riesenameisen

doobee
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Bewertung: 4/10 Punkte

An einer abgelegenen Küste Floridas soll das Ferienzentrum „Dreamland Coast“ entstehen. Das Projekt läuft schleppend, deshalb veranstaltet Maklerin Marylin Fryer (Joan Collins) kostenlose Ausflüge an den Traumstrand, welche potentielle Käufer anlocken sollen. Leider weiss Marylin nicht, dass vor nicht allzu langer Zeit radioaktiver Müll vor dieser Küste ins Meer geworfen wurde. Ein Fass wird an den Strand gespült, es schlägt leck und sein Inhalt dient als Nahrungsquelle für die heimische Ameisenpopulation. Die Folgen sind schrecklich, die Biester mutieren zu Riesengrösse. Als Marylin wieder mit einer neuer Gruppe Interessenten unterwegs ist, brechen die Monster hervor und fallen über die Menschen her. Bis es soweit ist dauert es eine knappe halbe Stunde, welche mit der Einführung der verschiedenen Gruppenmitglieder verwendet, man könnte auch sagen verplempert wird. Die Ueberlebenden schlagen sich zum nächst gelegenen Kaff durch, und dort erwartet sie eine schreckliche Ueberraschung……

Nach „Die Insel der Ungeheuer“ hat Bert I. Gordon schon wieder einen Stoff von H.G. Wells verfilmt. Dies ist ihm mit mässigem Erfolg gelungen. Die Tricks sind wiederum relativ simpel und bestehen aus richtigen Ameisen, welche ins Bild hineinkopiert wurden und einigen Ameisenattrappen, welche ziemlich plump und unrealistisch wirken. Ich habe das Gefühl, dass sich Gordon seit den 50er Jahren nicht mehr weiterentwickelt hat. Waren seine damaligen Filme „Der Koloss“ „Die Rache der schwarzen Spinne“ oder „Gigant des Grauens“ noch charmant naiv, so wirken die Effekte hier nur noch billig und amateurhaft. Es stellt sich auch die Frage, weshalb sich nur die Ameisen an dem radioaktiven Müll laben. Da gäbe es doch noch Strandkrebse, Sandflöhe und allerlei anderes Getier. Aber dies hätte wohl das Budget dieses Filmchens bei weitem gesprengt.

Von den Schauspielern sind eigentlich nur Denver-Biest Joan Collins als Maklerin Marylin und Robert Lansing als Bootsführer Dan erwähenswert. Sie spielen ihre Parts souverän, obwohl sie ja nicht wirklich gefordert wurden.

Fazit: Schwächlicher, klischeehafter Tierhorror-Streifen ohne grossen Tiefgang. Fans von trashigen Monsterfilmen können aber durchaus mal einen Blick riskieren. 4/10

geschrieben am 10.02.2013 um 19:35

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