Django tötet leise

  • Informationen zum Film
  • Django tötet leise

  • Originaltitel:
    Bill il taciturno
    Genre:
    Romanze, Western
    Produktionsländer:
    Frankreich, Italien
    Produktionsjahr:
    1967
    Kinostart Deutschland:
    03.05.1968
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Django unterstützt eine Siedlerkarawane beim Kampf gegen skrupellose Gangster. Dabei macht er die Bekanntschaft einer Frau, deren Mann von den Banditen hinterhältig getötet wurde und wird zum Werkzeug ihrer Rache...

Userkritik zu Django tötet leise

doobee
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Bewertung: 4/10 Punkte

Santa Ana ist ein kleines Kaff an der mexikanischen Grenze. Hier regiert Waffenschieber Thompson mit seiner Gang, während draussen der mexikanische Bandit El Santo mit seinem Haufen Desperados das Gebiet kontrolliert und die Durchreisenden gnadenlos abzockt. In dieses Kaff reitet eines schönen Tages Bill alias Django, der hier seinen Freund Sanders besuchen will. Dieser ist aber leider inzwischen von El Santo ermordet worden, weil er die Strassengebühr nicht bezahlt hatte. Grund genug für Django, in Santa Ana zu bleiben und die beiden Banden gegeneinander auszuspielen, um seine Rache zu bekommen.

Nicht wirklich gelungener Durchschnitts-Western von Massimo Pupillo, der eigentlich eher im Horrorgenre zuhause war (Scarletto – Schloss des Blutes, Das Folterhaus der Lady Morgan). Dies sollte denn auch sein einziger Italowestern bleiben. Die Handlung plätschert vor sich hin und verheddert sich in Nebenplots, welche nicht dazu beitragen, die Story unterhaltsamer oder verständlicher zu machen. Die Shoot-Outs sind alles andere als spektakulär und das Ganze wird dann noch gekrönt von einer drögen, kitschigen Lovestory zwischen Django und Linda, einer Goldsucherwitwe, die auch noch irgendwie eine Rolle spielt. George „Maneater“ Eastman als Django macht seine Sache nicht schlecht. Er ist nicht der verbissene, schweigsame, dreckige Rächer. Er kann auch durchaus mit Charme und einer Prise Humor aufwarten. Hier muss man der deutschen Synchro zugute halten dass sie nicht krampfhaft versucht, diesen ernsten Western mit irgendwelchen doofen Sprüchen in einen Spass-Western umzuwandeln. Es wird zwar auch hier auf die eine oder ander Zote, welche im Original so nicht vorhanden ist, dann doch nicht verzichtet. Der Score von Berto Pisano ist schöner, klassischer Italowestern-Sound, mit treibenden Gitarren, Trompeten und auch einigen Streichern.

geschrieben am 21.01.2013 um 19:10

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