Harry Potter und der Stein der Weisen

  • Informationen zum Film
  • Harry Potter und der Stein der Weisen

  • Originaltitel:
    Harry Potter and the Sorcerer's Stone
    Genre:
    Abenteuer, Familie, Fantasy, Mystery
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2001
    Kinostart Österreich:
    23.11.2001
    Kinostart Deutschland:
    22.11.2001
    Kinostart USA:
    16.11.2001
  • Inhalt
  • Inhalt:
    In der zauberhaften Verfilmung von J. K. Rowlings Weltbestseller erfährt Harry Potter an seinem 11. Geburtstag, dass seine verstorbenen Eltern mächtige Zauberer waren und auch er selbst magische Kräfte besitzt. Als er von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, aufgenommen wird, erlebt Harry das Abenteuer seines Lebens. Er lernt Quidditch, das hoch in der Luft gespielt wird, und auf dem Weg, sich einem schwarzen Magier zu stellen, der ihn vernichten will, muss Harry eine spannende Schachpartie mit lebenden Figuren überstehen. Treffen wir uns auf Gleis 9 3/4 zum Start eines außergewöhnlichen Abenteuers!

Userkritik zu Harry Potter und der Stein der Weisen

hudeley
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Bewertung: 8/10 Punkte

Harry Potter Und Der Stein Der Weisen

Eins vorweg: ich bin ein riesen Fan der "Harry Potter" Filme! Die Bücher hab ich zwar auch gelesen, aber mein Medium bleibt der Film - weswegen ich in den kommenden 8 Reviews zu "Harry Potter" sämtliche Buch Vergleich weglassen werde, bzw. versuche, sie in Grenzen zu halten.

Der Waisenjunge Harry Potter, der von seiner Stieffamilie nicht gerade gut behandelt wird, findet heraus, dass er kein normaler Junge ist, sondern der Sohn eines Zaubererpaars. An seinem 11. Geburtstag wird er von dem Halbriesen Rubeus Hagrid abgeholt und nach Hogwarts gebracht, eine Schule für Zauberlehrlinge. Dort macht Harry viele Bekanntschaften und findet neue Freunde wie die übereifrige Hermine und den aus einer vielköpfigen Familie stammenden Ron. Doch es gibt in Hogwarts auch Bewohner, die ihm nicht so wohlgesinnt sind, vor allem, da Harry als Baby unerklärlicherweise eine Begegnung mit dem dunklen Lord Voldemort, dem Mörder seiner Eltern, überstanden hat. Schon bald gerät er dann in sein erstes großes Abenteuer... ofdb.de

Wie ich es schon oft gesagt habe, fällt es mir bei größeren Reviews immer relativ schwer, den Anfang zu finden. Meistens labere ich dann um den heißen Brei rum, so nach dem Motto: "wer kennt denn nicht Harry Potter?" oder "jeder Horrorfan mag Backwoodfilme!". Letzteres macht in diesem Zusammenhang zwar keinen Sinn, aber ich fange vielleicht damit an, dass ich "Harry Potter Und Der Stein Der Weisen" (wie alle anderen Harry Potter Filme) im Kino gesehen habe, als ich gerade 8 war. Damals waren Horrorfilme noch ein Fremdwort für mich und ich muss wirklich gestehen, dass mich einige Szenen aus "Harry Potter" durchaus geängstigt haben. Doch gehen wir der Reihe nach vor:
Dem Film sieht man sein Alter durchaus an. Nicht dass das extrem auffällig wäre, oder gar schlimm - es schockiert mich nur, wie schnell die Zeit seitdem verging.
Anfangs sehen wir ja, wie Harry Potter bei den Dursleys aufwächst und ehrlich gesagt, legt der da fast schon eine trashige Note hin: die Dursleys sind derartig überdreht und voll von Overacting, dass es einfach nur Spaß macht zuzuschauen. Natürlich ist das Ganze beabsichtigt und (noch) mehr auf Kinder, als auf Erwachsene ausgelegt, aber es ist schon sehr auffällig.
Wenn ich krampfhaft nach Filmfehlern suchen wollte, könnte ich ganze Listen schreiben. Nachdem drei Briefe aus Hogwarts kamen, schraubt Vernonen den Briefschlitz zu oder es fallen abertausende Briefe scheinbar durch die Decke durch und Vernon rennt in einer 30cm hohen Briefschicht Harry hinterher, um ihm den einen Brief aus der Hand zu reißen. Hä? Kurz daraif fahren sie zu einer Felsinsel, welche sie aufgrund der hohen Felswände und der starken Wellen gar nicht erst betreten könnten und wohnen ab sofort in einem alten Steinhaus. Da frage ich mich: wer baut das da hin? gehört es der Familie Dursley? warum haben sie es gekauft? und warum fahren sie überhaupt weg?
Aber wie ich geschrieben habe: solche "Fehler" entdeckt man nur, wenn man Fehler finden will. Im Prinzip schafft es der Film, solch Sonderbarkeiten homogen in die Geschichte einzuflechten und der Zuschauer stört sich zu keiner Sekunde daran, sondern akzeptiert es einfach als Teil des Filmes.
Wie Harry im Film, erfährt auch der Zuschauer erst nach und nach die Geschichte um den bösen Zauberer Lord Voldemort, was durchaus clever gelöst wurde. Wie für "uns" ist auch für Harry die Zaubererwelt noch völlig fremd und wir leben uns mit ihm ein - was ihn durchaus sympathisch und zu einer Identifikationsfigur macht.
Im Gegensatz zu den anderen Filmen (besonders ab Teil 4) ist Daniel Radcliff als Harry Potter noch durchaus eine gute Besetzung. Während er in den späteren Teilen zu einer Art Kristen-Stewart-Mimik-Holzbrett mutiert und mir immer unsymathischer wurde, so hat er im ersten Teil noch all meine Sympathien. Das Gleiche gilt übrigens für auch für alle anderen Jungschauspieler, die durch die Bank weg großartig sind. Es ist absolut bewundernswert, wie widerlich Tom Felton Draco Malfoy verkörpern kann. Top!
Doch nicht nur die Kinder sind großartig; auch die Erwachsenen leisten eine tolle Arbeit und dürfen sich in großartigen Rollen ausleben. Dies ist natürlich Joanne K. Rowling zu verdanken, die eine mehr als perfekte Buchvorlage hingelegt hat.
Doch weiter mit der Story: Harry kommt schließlich in Hogwarts an und als Zuschauer ist man von der Kulisse einfach nur überwältigt. Nicht dass der Film vorher ein schlechtes Setting hatte (ganz im Gegenteil!), aber das Schloss ist wirklich atemberaubend.
Auch hier lernt der Zuschauer mit Harry den Schulalltag kennen und obwohl die eigentlich Story um den Stein der Weisen erst später losgeht - ich könnte stundenlang zusehen, wie Harry, Ron und Hermine einfach nur im Unterricht sitzen. Man merkt einfach, dass dem Film ein Buch zugrunde liegt, welches sozusagen "an Alles gedacht hat" und derartig detailverliebt war, dass der Zuschauer ein Teil des Schulgeschehens wird und voller Interesse jeden "Wissensbrocken" aus dieser Welt regelrecht aufsaugt.
Doch kommen wir zur Hauptstory: ich gehe davon aus, dass praktisch jeder den Film kennt und verzichte deshalb auf Feinheiten. Nur soviel: das Spielen mit falschen Verdächtigungen und dem langsamen Herausfinden neuer Geheimnisse ist richtig spannend. Es scheint fast so, als ob hinter jeder Ecke ein neues Geheimnis "lauert".

Ich glaube, ich brauche nicht viel mehr schreiben - ihr wisst, auf was ich hinaus will. "Harry Potter Und Der Stein Der Weisen" hat einen nahezu perfekten Grundstein für die Heptalogie, bzw. Oktologie, gelegt. Die Charaktere, die Schauspieler, die Effekte, das Setting und die Story sind derartig interessant und gut umgesetzt, dass einem echt die Sprache wegbleibt. Für meinen heutigen Geschmack und vorallem vor dem Hintergrund, dass die Ausrichtung der Filmreihe sich im dritten Teil derartig gewandelt hat, war "Der Stein Der Weisen" an manchen Stellen etwas zu bunt und zu kitschig, so dass es nicht die Höchstnote gibt. Der Film hat außerdem das Glück, dass auch Erwachsene sich dabei nicht langweilen werden und er somit ein Film für die ganze Familie ist. Ich bin mal gespannt, wann uns ein Reboot, bzw. Remake erwartet ...

8/10

geschrieben am 20.12.2012 um 13:32

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