Horror Express

  • Informationen zum Film
  • Horror Express

  • Originaltitel:
    Horror Express
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsländer:
    UK, Spanien
    Produktionsjahr:
    1972
    Kinostart Deutschland:
    03.01.1974
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der englische Forscher Alexander Saxton entdeckt 1905 ein in Eis eingefrorenes Monster, halb Mensch und halb Affe. Dieser Fund wird gut behütet im Gepäckwagen des Transsibirien-Express verstaut und auf die Reise geschickt. Es wird eine Zugfahrt des Grauens! Das alte Fossil verschwindet und mehrere Menschen sterben. Alle werden mit völlig weißen und ausgebluteten Augen aufgefunden. Können Dr. Welles und Forscher Saxton das Geheimnis lüften...?

Userkritik zu Horror Express

gpunkt
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Bewertung: 8/10 Punkte

Monster-Horror. Der britische Anthropologe Saxton entdeckt in der Mandschurei ein urzeitliches Wesen, welches eine Revolution für die Wissenschaft bedeutet. Nun will er es mit dem Transsibieren-Express nach Hause bringen. Während des Transports erwacht der Urzeitmensch zum Leben und eine grausame Mordserie beginnt. Können Saxton und sein einstiger Widersacher Wells die Bestie aufhalten?

Was passiert, wenn ein spanischer Filmproduzent noch eine Modelleisenbahn und eine gewisse Strecke an Schienen von einer gerade fertiggestellten Produktion günstig aufgekauft hat? Es entsteht ein wunderbarer 70er-Jahre-Grusler mit teilweise ziemlich spitzen Wortgefechten. Die Darsteller, allen voran das hammer-film-erprobte Duo Lee/Cushing, agieren gut aufgelegt und können die Trivialität der Geschichte grösstenteils wettmachen. Der wilde Genremix aus Horror und Science-Fiction erinnert durch den Umstand, dass drei viertel des Filmes im Zug spielt, manchmal an „Mord im Orientexpress“, was durch die Figur des hiesigen Polizei-Inspektors, eine Figur die im Verlauf des Films ungeahnte Wichtigkeit erlangt, noch verstärkt wird. Zudem sind die Effekte für Entstehungzeit des Filmes erstaunlich hart ausgefallen. Ohne jedoch das Hauptaugenmerk auf sich zu ziehen, denn dafür ist einfach zu viel los. Erwähnenswert ist hierbei auch der Mönch, welcher einen Hang zum Fanatismus hegt, egal auf welcher Seite er steht Sollte dies ein (gelungener) Seitenhieb auf die politische Rolle der Kirche sein? Aus heutiger Sicht wirkt manches natürlich etwas angestaubt. Dennoch versprüht der Streifen einen eigentümlichen Charme und man wird bis zum leider etwas unspektakulären Ende äusserst gut unterhalten. In einer Nebenrolle ist „Kojak“ Telly Savalas als ungehobelter Kosake zu bewundern.

geschrieben am 14.12.2012 um 15:57

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ø Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 2