Demonia

  • Informationen zum Film
  • Demonia

  • Originaltitel:
    Demonia
    Genre:
    Mystery, Horror
    Produktionsland:
    Italien
    Produktionsjahr:
    1990

Userkritik zu Demonia

gpunkt
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Bewertung: 2/10 Punkte

Horror. Sizilien 1886. Fünf Nonnen werden wegen Paktierens mit dem Teufel im Keller ihres Klosters vom Pöbel gekreuzigt und hingerichtet. Heute: Ein Team von Forschern schlägt in der Nähe des Klosters ihre Zelte auf, da sie in der Umgebung Grabungen durchführen. Eine junge Archäologin gerät in den Bann einer der Nonnen, deren Reinkarnation sie ist. Fortan geschehen grausame Morde. Der örtliche Inspektor nimmt die Ermittlungen auf.

Auf der Hülle der DVD wird der Streifen als „Fulcis krönender Abschluss“ angepriesen. Doch das ist natürlich nur Marktschreierei. Den erstens war dies keinesfalls Fulcis letztes Werk und zweitens kann man bei diesem Machwerk höchstens die stümperhafte Machart als krönend bezeichnen, welche man leider auch schon von anderen Spätwerken Fulcis kennt. Was ist auf seine alten Tage nur aus dem ollen Lucio geworden. Die Geschichte an sich, wäre von der Grundidee her wirklich interessant, doch das Drehbuch ist ein echtes Abfallprodukt. Doch halt! Wer nun denkt er bekommt einen unterhaltsamen Trashfilm geboten, der irrt! Langeweile pur ist angesagt. Der Storyaufbau gestaltet sich nämlich zäh und verworren. Schade, aus dem Stoff um die teuflischen Nonnen hätte man durchaus mehr machen können. Eine Inszenierung à la „The Beyond“ hätte sich da geradezu angeboten. Zeitweilig kommt es einem vor, als hätte der Film nur zur Arbeitsbeschaffung gedient, da sich irgendwie kein Beteiligter wirklich Mühe gegeben hat. Die Leistungen der Besetzung beispielsweise, sind allesamt indiskutabel! Am meisten nervt Hauptdarstellerin Meg Register (Welch ein Name!), die uns ihr Un-Talent unter Beweis stellt. Selten habe ich in einem „professionellen“ Film eine derart dilettantische Performance gesehen. In einem wahren Fulci-Streifen dürfen natürlich eine extrem blutige Effekte nicht fehlen. So wird auch hier fleissig enthauptet, durchbohrt und halbiert. Diese Sequenzen sind zwar teilweise extrem eklig, wirken durch ihre schlampige Machart aber zuweilen unfreiwillig komisch (Zungenszene). Fazit: Vorsicht Schrott!

geschrieben am 14.12.2012 um 15:21

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ø Wertung: 4,3/10 | Wertungen: 6 | Kritiken: 1