Das Grab der blutigen Mumie

  • Informationen zum Film
  • Das Grab der blutigen Mumie

  • Originaltitel:
    Blood from the Mummy's Tomb
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    1971
    Kinostart USA:
    17.05.1972
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Archäologe Julian Fuchs stößt mit seinem Team auf die Grabkammer der Göttin Tera und deren perfekt erhaltene Mumie. Die Forscher öffnen den Sarkophag und entfernen die Grabbeigaben, die ihren Körper umgeben. Ein fataler Fehler, denn Tera schwört den Grabschändern grausame Rache. Ihr Geist dringt in Julians Tochter Margareth ein und nimmt Besitz von deren Körper. Unter Teras Einfluss begibt sich Margaret auf die Suche nach den Expeditionsmitgliedern, um sie auf fantasievolle aber grausame Weise zu töten ...

Userkritik zu Das Grab der blutigen Mumie

doobee
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Bewertung: 3/10 Punkte

Die junge Margaret Fuchs (Valerie Leon) lebt zusammen mit ihrem Vater, Prof. Julien Fuchs (Andrew Keir), in London. Ständig wird sie von schrecklichen Alpträumen geplagt. Darin erlebt sie, wie im alten Aegypten eine Schar Priester eine junge Königin ermorden und ihr die Hand abhacken. Einen Tag vor Margarets Geburtstag schenkt ihr Julien einen wunderschönen Ring mit einem riesigen roten Rubin. Margarets Freund Todd Browning (Mark Edwards) vermutet, dass Prof. Fuchs dieses Schmuckstück vor vielen Jahren von einer Expedition zurückgebracht hat. Damals hatten die Expeditionsteilnehmer die Grabstätte der Königin der Dunkelheit Tera gefunden. Der Körper war perfekt erhalten, abgesehen von der abgehackten Hand. Die Anzeichen häufen sich dass Tera nicht tot ist sondern sich mit Hilfe des Ringes des Geistes und Körpers von Margaret bemächtigt hat um auferstehen und Rache an den Expeditionsteilnehmern nehmen zu können. Jeder von ihnen besitzt eine wichtige Relique, welche Tera für ihre Wiederauferstehungs-Zeremonie benötigt, und jeder von ihnen stirbt eines grausamen Todes….

Dieser vierte und letzte Beitrag von Hammer Films in der Mumien-Reihe basiert auf dem Roman „The Jewel of Seven Stars“ von Bram Stoker aus dem Jahre 1903. Was wir zu sehen bekommen ist eine ziemlich wirre, zähe Geschichte, welche mit einigen gutgemachten Gore-Effekten aufgemotzt wird. Regisseur Seth Holt verstarb kurz vor Drehschluss an einem Herzversagen und wurde durch Michael Carreras ersetzt. Doch es liegt weder am einen noch am anderen Regisseur dass hier der Funke einfach nicht überspringen will sondern am Script von Christopher Wicking. Dieser katapultierte die Schauermär von Bram Stoker in die Neuzeit und beraubte sie somit jener wohligen Gruselatmosphäre und jenes morbiden Charmes, welche die Hammerfilme sonst auszeichneten. Wir haben es hier mehr mit einem übersinnlichen Thriller um Besessenheit und Okkultismus als mit einem klassischen Horrorfilm zu tun. Zudem ziehen sich die geschwätzigen und teilweise sinnleeren Szenen zwischen den einzelnen Morden wie Kaugummi in die Länge. Die Musik von Tristram Cary unterstützt den Film auch nicht wirklich, dazu ist sie zu banal und belanglos in ihrer Komposition und Orchestrierung.

Andrew Keir als Julien Fuchs sollte den Hammerfans bekannt sein. Er spielte den Abt Sandor in „Blut für Dracula“ und Prof. Quatermass in „Das grüne Blut der Dämonen“. Auch hier macht er keinen schlechten Job. Aber ursprünglich war Peter Cushing für diese Rolle vorgesehen gewesen, welcher aber nach nur einem Tag wegen des Todes seiner Geliebten Frau Helen aus der Produktion ausstieg. Ich will jetzt Andrew Keir nicht Unrecht tun, aber ich bin sicher dass Peter Cushing dem Charakter des getriebenen, geheimniskrämerischen Prof. Fuchs ein ungleich eindringlicheres und realistischeres Leben eingehaucht hätte. Valerie Leon in ihrer Doppelrolle als Margaret / Tera kann in erster Linie ihre üppigen Kurven zur Schau stellen. Ansonsten ist ihr Spiel zu wenig differenziert, da hätte sie die Wandlung von der braven Margaret zur teuflischen Tera ruhig etwas intensiver gestalten können.

Fazit: Einer der schlechtesten Hammerfilme überhaupt und ein trauriges Ende der Mumien-Reihe. Diese war streng genommen schon nach dem grandiosen „Die Rache der Pharaonen“ ins Belanglose abgedriftet und dies hier war denn nun auch der endgültige Todesstoss. 3/10

geschrieben am 13.06.2015 um 13:25

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