Wrong Turn 5: Bloodlines

  • Informationen zum Film
  • Wrong Turn 5: Bloodlines

  • Originaltitel:
    Wrong Turn 5
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2012

Userkritik zu Wrong Turn 5: Bloodlines

hudeley
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Bewertung: 7/10 Punkte

Wrong Turn 5

Die typischen Horrorteenies fahren in ein Bergdorf, um dort zu Halloween an einem Musikfestival teilzunehmen. Wie zu erwarten war, haust aber im nahegelegenen Wald unsere altebekannte Mutantentruppe rund um Saw-Tooth, One-Eye und Three-Finger...

Für einige ist die Wrong Turn Reihe ein absolutes Negativbeispiel für unnötige Sequels/ Prequels. Laut einigen Aussagen sinke mit jedem Film die Qualität und die Filme, besonders ab Teil 3, wären einfach nur eine Art "schnelle, niveaulose Nummer für den geneigten Horrorfan". Na und?
Es ist ja nicht so, als habe das Horror bzw. Splattergenre bisher bloß hochwertige Kost hervorgebracht. Ohne die Filme miteinander vergleichen zu wollen - aber über einige Ableger italienischer Zombiefilme, die nichts außer Gore geboten haben, beschwert sich doch auch kein Mensch, oder?
Um eine Frage direkt zu klären: ja, es wurde CGI benutzt und ja, es fällt auf. Jedoch handelt es sich hier nur um ein paar Blutspritzer, welche in einer Szene scheinbar zusätzlich eingefügt wurden. Alle anderen, der gefühlten 500 Splatterszenen, sind vollkommen handmade und setzen die Tradition von Wrong Turn 4 fort. Aus effekttechnischer Sicht kann man hier wahrlich nicht motzen, zumal wir hier wieder eine abartige Fuhr an Brutaliätten geliefert bekommen.
Diese sind zwar nicht solche minutenlangen Einstellungen, wie es besonders in Teil 4 der Fall war, aber der Bodycount und die alleinige Anzahl der Foltereinlagen, machen Wrong Turn 5 fast zum brutalsten der Reihe. Während bei Teil 4 das Herausschneiden, Frittieren und Verspeißen diverser Körperteile von einem der Teenies das sprichwörtliche "Filetstück" war, so ist es hier definitiv die Szene, in der Kannibale "Three-Finger" mit einer Art Schneefräße über den Kopf einer unserer Protagonisten fährt und schließlich seinen Kumpel komplett zerfräßt.
Das Setting hat man diesesmal wieder verlegt und zwar in eine Art Bergdörfchen. Auch wenn definitiv nicht alles aus dem Setting herausgeholt wurde, so muss man (wie eigentlich auch allen anderen Wrong Turn Teilen) Wrong Turn 5 eine gewisse Atmosphäre zugestehen. Spannung sollte man jedoch schnellstmöglich abhaken.
Mit Doug Bradley (jaa, richtig gehört: Doug Bradley!) hat man ein bekanntes Horrorgesicht am Start, welches aber letztendlich nicht wirklich notwendig war. Die restlichen Charaktere hat man spätestens nach deren Ableben und allerspätestens zum Abspann hin schon wieder vergessen, aber haben wir denn etwas anderes erwartet?

Wrong Turn 5 ist kein Meisterwerk, aber wer das erwartet, der hat offenbar den B-Film sowieso nicht verstanden. Inszenatorisch mit Sicherheit besser als Teil 3 und 4, was man vorallem an diversen Kameraeinstellungen merkt. Zwischendurch gesellt sich aber leider massenweise Füllmaterial dazu und wenn man die versuchte Charakterbindung, die von vornherein sowieso zum Scheitern verurteilt war, weggelassen hätte, würde der Film eine Viertelstunde kürzer gehen, könnte dafür aber sein Tempo besser halten.
Mit der einzige Grund, warum man sich diese Sequels (oder war das hier ein Prequel?!) immernoch antut, sind die Splattereffekte. Diese sind zahlreich und absolut ausgewalzt, wenngleich Teil 4 noch mehr draufgehalten hat. Ich kann nicht viel Schlechtes über den Film sagen, da ich mit den richtigen Erwartungen ranging und wer sich von vornherein nur auf Splatter, etwas Atmospähre und drei Mutanten eingestellt hat, wird nicht enttäuscht werden. Von mir aus kann noch ein weiterer Teil kommen!

7/10

geschrieben am 30.10.2012 um 18:26

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