Zombie Girl

  • Informationen zum Film
  • Zombie Girl

  • Originaltitel:
    Tomie: Anrimiteddo
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Japan
    Produktionsjahr:
    2011
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Die Schülerin Tsukiko sieht zufällig auf dem Heimweg, wie ihre Schwester Tomie ihren heimlichen Schwarm küsst. Ein Eifersuchtsstreit eskaliert, als plötzlich Tomie von einem herabfallenden Kreuz durchbohrt wird. Von nun an wird Tsukiko von Schuldgefühlen und Albträumen geplagt. Ein Jahr später steht Tomie an ihrem 18. Geburtstag einfach wieder vor der Tür und wird sofort wieder in die Familie aufgenommen; vor allem die naiven Eltern freuen sich darüber. Doch Tomie terrorisiert ihre Schwester und ihre Familie und wird daraufhin prompt von ihrem Vater wieder umgebracht. Die Untote bleibt natürlich auch diesmal nicht lange fort…

Userkritik zu Zombie Girl

hudeley
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Bewertung: 5/10 Punkte

Tomie: Unlimited

Noboru Iguchi, Regisseur von Machine Girl, dreht einen weiterenTomie Film, bei dem Yoshihiro Nishimura die Effekte beisteuert. Gorefreaks aller Länder - hört auf zu Sabbern! Denn Tomie Unlimited, bzw. Zombie Girl, ist alles, bloß kein Splatterfilm und erst recht keine neue J-Splatter Granate.

Die Schülerin Tsukiko sieht zufällig auf dem Heimweg, wie ihre Schwester Tomie ihren heimlichen Schwarm küsst. Ein Eifersuchtsstreit eskaliert, als plötzlich Tomie von einem herabfallenden Kreuz durchbohrt wird. Von nun an wird Tsukiko von Schuldgefühlen und Albträumen geplagt. Ein Jahr später steht Tomie an ihrem 18. Geburtstag einfach wieder vor der Tür und wird sofort wieder in die Familie aufgenommen; vor allem die naiven Eltern freuen sich darüber. Doch Tomie terrorisiert ihre Schwester und ihre Familie und wird daraufhin prompt von ihrem Vater wieder umgebracht. Die Untote bleibt natürlich auch diesmal nicht lange fort.. ofdb.de

Trotz einiger comichafter Effekte, ist Tomie wie gesagt kein Splatterfilm. In erster Linie ist er mehr eine Art ernstes Familiendrama vor dem Hintergrund eines typischen, asiatisch-überdrehten Trashfilms, der tomietypisch wie ein real verfilmter Manga anmutet.
Zur Story selber: Tomie stirbt durch einen wirklich nicht gerade alltäglichen Unfall und steht einige Zeit später wieder vor ihrem Elternhaus auf der Matte. Die Eltern, die weder die Wiederkehr oder gar ihre telepathischen Fähigkeiten hinterfragen, freuen sich natürlich ein Schnitzel, dass ihre inzwischen deutlich zickigere (Zombie)tochter wieder da ist. Zombie-Tomie ist außerdem scheinbar in der Lage, Menschen recht offensichtlich zu manipulieren, weswegen sie es schafft, ihren Vater immer mehr auf ihre Seite zu ziehen. Dabei redet sie so auf ihn ein, dass er sich an seiner anderen Tochter, also Tomie's Schwester vergreift, indem er sie völlig unkompliziert fesselt und mit einem Kupferkabel verdrischt. Dank des japanischen Overactings, bestehend aus Grimmassen und der Verweigerung sämtlicher Emotionen, tut sich der europäische Zuschauer etwas schwer, sich in die Lage der Protagonisten hineinzuversetzen.
Zu einem gewissen Grad ist dies zwar aus Schwester Tsukiko's Sicht möglich, aber das, was man daraus hätte machen können - nämlich eine Art Eifersuchts Drama, gepaart mit dem Mysterium des plötzlichen Auftauchens einer verstorbenen Person - hat man weder erreicht, noch versucht zu erreichen. Dazu fehlte einfach der Tiefgang, bzw. war der Trashanteil dazu viel zu hinderlich.

Tomie: Unlimited ist eine ziemlich sonderbare Verschmelzung aus Drama, Coming-Of-Age Story und Ansätzen von J-Splatter. Handwerklich gibt es vorallem auf der Effektebene wenig zu motzen, denn dafür war ja schließlich Yoshihiro Nishimura verantwortlich, und die Regie ist auch voll okay. Ich habe mich lediglich an dem Genremix gestört, der wiedermal vieles anschneidet, aber wenigen Dingen gerecht wird. Für J-Splatter Fans zu harmlos, für Freunden Dramas zu oberflächlich und maximal für Allesschauer geeignet.

5/10

geschrieben am 24.10.2012 um 11:53

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ø Wertung: 5,5/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 1