The Da Vinci Code - Sakrileg

  • Informationen zum Film
  • The Da Vinci Code - Sakrileg

  • Originaltitel:
    The Da Vinci Code
    Genre:
    Thriller, Mystery
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    19.05.2006
    Kinostart Deutschland:
    18.05.2006
    Kinostart USA:
    19.05.2006
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkelin des ermordeten Kurators....

Userkritik zu The Da Vinci Code - Sakrileg

Hitchcock_89
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Bewertung: 6/10 Punkte

Mit "Sakrileg" und "Illuminati" gelangen Autor Dan Brown zweifels ohne zwei der erfolgreichsten Bücher der letzten Zeit. Darin polarisiert er und entfachte somit einige Diskussionen, keine Frage, aber auch genau deswegen musste es auch jeder gelesen haben. Jeder sprach darüber und man will natürlich mitreden können. Wenig verwunderlich also, dass nach wenigen Jahren schon eine Verfilmung dieses Stoffs ansteht, doch eben genau darin liegt auch die Schwierigkeit dieser Umsetzung. Wenn "Sakrileg" auch Schwächen haben mag, handelt es sich dabei um ein spannendes und interessantes Buch, das man nur ungern aus der Hand legt. Das ebenso intensiv auf die Leinwand zu bringen ist bekanntlich schwer, noch dazu, wenn die Erwartungen oder besser gesagt Hoffnungen von unzähligen Fans ungemein hoch waren. Ob sich Regisseur Ron Howard, der u.a. schon für "A beautiful Mind" und "Apollo 13" verantwortlich ist, damit einen Gefallen getan hat? Ich denke nicht...

In diesem Stoff schlummert so unglaublich viel Potential, dass es eine Schwierigkeit ist dieses auch auf Film zu bannen. Dass Bücher von ihren Verfilmungen meist unerreicht bleiben, dürfte bekannt sein, doch in diesem Fall wäre trotz der Vorlage mehr möglich gewesen. Buch-Verfilmung, je nachdem wie sehr sie ins Detail gehen, sind meist sehr lang und ausführlich um der Vorlage nahe zu kommen, doch in diesem Fall war das nicht die Optimallösung. Fast 170 Minuten läuft das Werk, ganz ohne Höhepunkt. Klar, inhaltlich werden die knapp 3 Stunden "benötigt", doch wenn die Inszenierung lieblos wie hier ist, hätte man ihn zumindest kürzer halten müssen. Mit mehr Liebe und vllt. einer halben Stunde weniger, hätte man hier garantiert Tolles zaubern können, so aber ist der Film nicht nur lange, sondern in gewissem Maße auch belanglos. Die Rätsel, die Geschichte, die Fragen die hervorgebracht werden sind einfach faszinierend, aber eben das hatte man auch schon im Buch. Die Darsteller wirken jedoch irgendwie verloren, so groß ihre Namen auch sein mögen, und das beeinträchtigt den Film ungemein.

Der Film gefällt mir mittlerweile besser als beim ersten Mal, da zusätzlich zur Geschichte auch Bilder und Musik einfach beeindruckend sind. Dennoch tut es weh zu wissen, was hier noch alles möglich gewesen wäre. Ich traue mich zu sagen, dass es sicher kein Vorteil für den Film ist, wenn man das Buch zuvor gelesen hat. Da das aber bei mir der Fall war, muss er nun die Konsequenzen tragen.

Kein elends langweiliger Schund, aber auch bei weitem nicht so packend wie seine Vorlage.

6/10

geschrieben am 04.09.2011 um 10:52

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ø Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 22 | Kritiken: 1