Traum ohne Ende

  • Informationen zum Film
  • Traum ohne Ende

  • Originaltitel:
    Dead of Night
    Genre:
    Thriller, Mystery, Horror
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    1945
    Kinostart Österreich:
    28.06.1946
    Kinostart Deutschland:
    02.06.1946
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Sieben Fremde treffen sich aus mysteriösen Gründen in einem einsamen englischen Landhaus. Als einer von ihnen glaubt, die anderen aus einem Traum zu kennen, fühlen die sich an eigene unheimliche Erlebnisse erinnert. Im Laufe des Tages erzählen sie einander ihre furchtbaren Geschichten. Als die letzte der fünf Episoden endet, ist es finstere Nacht - und die Fremden erfahren endlich den schrecklichen Grund, warum sie sich im Landhaus befinden ...

Userkritik zu Traum ohne Ende

Dreamer Deceiver
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Bewertung: 10/10 Punkte

Architekt Water Craig betritt ein Haus und erkennt alle sich dort befindlichen Personen, obwohl sie alle Fremde sind, da er immer wieder von ihnen träumt. Er erzählt ihnen, von seinem sich immer wiederholenden Traum (den er ein paar Sekunden nach dem Aufwachen immer vergisst, aber nach und nach fallen ihm jetzt Details ein), der sich am Ende immer in einen Albtraum verwandelt.
Fasziniert von seinem Traum, beginnt einer nach dem anderen eine mysteriöse Geschichte, von der sie gehört bzw. die sie miterlebt haben, zu erzählen. Je mehr Dinge aus Craigs Traum Wirklichkeit werden, desto mehr bemühen sich die anwesenden seinen Traum zu brechen. Gerade als es so scheint, als hätten sie es geschafft den von ihm prophezeiten verlauf der Dinge zu ändern, löst die letzte Geschichte Craigs Albtraum aus.
Am Ende erwacht er aus dem Albtraum, nachdem ihn seine Frau aufweckt. Diese erzählt ihn von seinem neuen Kunden und seiner Adresse. Beides kommt ihn zwar bekannt vor, aber ihm fällt nicht mehr ein, dass er sie aus seinem (Alb)traum kennt.
Ob er sich wieder im selben Traum (was von einem der deutschen Titel nahegelegt wird) oder in der Wirklichkeit befindet wird dem Zuschauer überlassen.

Ein sehr ausgewogener Film, bei dem weder die Rahmenhandlung (die zunehmend mehr Spannung aufbaut) noch die einzelnen erzählten Episoden in den Hintergrund rücken. Die Geisterstory über Golfspieler fällt etwas aus dem Rahmen, da sie eher zum schmunzeln ist, während sich die vier anderen eher im Bereich von Psychothriller, Mystery und Horror bewegen. Das ausgerechnet die Story über den Geist eines kleinen Jungen, der sich vor seiner älteren Schwester fürchtet (die ihm die Kehle durchgeschnitten hat) in der US-Version herausgeschnitten wurde, wundert mich nicht. Am besten gefällt mir aber die letzte Story über einen Bauchredner (gespielt von Michael Redgrave) und seine Puppe.

Von der Struktur und z.T. auch den Geschichten, sehr ähnlich wie die rund 30 Jahre später entstandenen Amicus Horrorfilme, allerdings mit dem Unterschied, dass man es hier anstelle von der kultig-trashigen 70er Jahre Ästhetik mit sehr stilvollen und hochgradig atmosphärischen schwarz-weiß Bildern zu tun hat.

Tipp: Wenn möglich in der britischen Originalfassung angesehen (103 Min., die deutsche ist um einige Minuten gekürzt und die amerikanische gar auf 77 Min. zusammengestückelt).

geschrieben am 10.08.2012 um 16:30

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ø Wertung: 8,7/10 | Wertungen: 3 | Kritiken: 1